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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 17028
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,unsere Frage lautet: Ist es Rechtens

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,unsere Frage lautet: Ist es Rechtens daß Rechtsanwalt für außergerichtliche Tätigkeiten
und einem Gegenstandswert von 85.000,00 EUR nach Mandatsentzug eine Geschäftsgebühr Nr.2300 VV RGV - 1 =1,277,00
EUR in Rechnung stellen darf.Der Mandatsentzug durch uns erfolgte wegen nicht eingehaltener Zusage wegen Arbeitsüberlastung den Fall einer Kollegin zu übertragen, und unbefriedigender Leistungs- und Kommunikationsbereitschaft
mit uns als Ihren Mandanten.
Insgesamt wurden 2 Rückantwortschreiben sn die Gegenseite verfaßt, und 3 Begleitschreiben an uns.
Streitgrund: 2 meiner Schwager sind an Haus- u. Grundbesitz je 1/2 : 1/2 Ohne genaue Teilungsfestlegung im Grundbuch
eingetragen. Bisherige Praxis: Gegenseite wohnt oder nutzt das Obergeschoß, JÜngerer inzwischen schwerkranker jüngerer
Bruder (alleinlebend) das Erdgeschoß. Anfallende Kosten wie Versicherungen, Heizöl ect.wurden hälftig geteilt.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Geschäftsgebühren sind Rahmengebühren , die eine bestimmte Spannbreite haben.

Die normale Gebühr, die man für eine außergerichtliche Tätigkeit nimmt ist eine 1,3 Gebühr.

Das ist die Standardgebühr , die im durchschnittlichen Fall angesetzt wird.

Diese Gebühr word vom Anwalt meist genommen, unter dieser Gebühr werden höchstens Standardschreiben gefertigt.


Aus einem Gegenstandswert von 85.000 Euro würde sich diese 1,3 Geschäftsgebühr auf 1.999,32 Euro belaufen.

So wie Sie mir die Tätigkeit der Anwältin schildern hätte sie durchaus diese Gebühr in Ansatz bringen können, bei den zwei Schreiben.

Sie ist aber noch unter dieser Gebühr geblieben indem sie eine 1,0 Gebühr in Ansatz gebracht hat.



Die Höhe der Gebühr ist also durchaus in Ordnung.

Diese muss auch bezahlt werden, auch wenn Sie mit der Tätigkeit nicht zufrieden waren, denn die Gebühren sind angefallen.


Wenn der Bruder Mandant ist und dieser bedürftig ist und auch kein VBermögen hat besteht aber die Möglichkeit, sich für ihn beim Amtsgericht einen Berechtigungsschein zu besorgen

Ich empfehle, dort vorstellig zu werden und Unterlagen mitzunehmen , aus denen sich die Einnahmen und Ausgaben und das Vermögen ergeben.

Die Rechtsanwältin ist verpflichtet, diesen an Zahlungs statt anzunehmen.

Es würde dann nur ein Eigenanteil von 10 Euro anfallen.



Bitte teilen Sie mir mit, ob noch Fragen bestehen.

danke



Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ?

sehr gerne



wenn nicht bitte ich höflich um positive Bewertung

dankesehr