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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Bin gerate auf Melango [email protected] rein

Kundenfrage

Bin gerate auf Melango [email protected] rein gefallen.

Laut meinen Anruf sagte der Herr v Melango das ich aus Denn Vertrag bzw ABB
nicht raus komme , hab versehenlich die Anmeldung ausgefüllt . Bin aber kein Händler
bzw habe kein Gewerbe wo das HGB zutreffen würde. Komme ich da raus ?
MFG FRITZ süß
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Sie sollten künftige Rechnung oder Mahnschreiben nicht ignorieren, auch wenn das Verlangen nicht seriös ist, da sonst ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides ergeht. Widersprechen Sie der Rechnung und weiteren Mahnungen/Zahlungsaufforderungen, da Sie keine entgeltlichen Leistungen in Anspruch nehmen und auch keinen Vertrag geschlossen haben.

 

Sie können einen Vertragsabschluss wegen arglistiger Täuschung anfechten. Der Anbieter verspricht eine vermeintlich kostenlose Leistung und verlangt dann hohe Mitgliedsbeiträge, die nur in einem verstreckten Nebensatz erwähnt werden.

 

Die AGB´s über eine Mitgliedschaft, die Ihnen nicht zur Kenntnis gelangt sind und einen Zahlungsanspruch bewirken sollen, sind wegen der überraschenden Klausel unwirksam. Zahlungen sollten Sie an das betreffende Unternehmen keinesfalls tätigen, da dann spätestens nach einem Jahr wieder eine Forderung über einen Mitgliedsbeitrag erhoben wird.

In jedem Fall sollten Sie neben der Anfechtung den Vertrag wiederrufen und hilfsweise kündigen. Die Erklärung über die Anfechtung, den Widerruf und die Kündigung lassen Sie durch einen Boten zur Post aufgeben. Dies reicht dann als Nachweis der abgesendeten Kündigung aus.

Sollte der hierfür bekannte Rechtsanwalt oder ein Inkassounternehmen versuchen Sie mit drohenden Schreiben zu weiteren Zahlung aufzufordern, sollten Sie standhaft bleiben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten") bevor Sie eine Bewertung abgeben.

 

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich soll ja in denn nächsten Tagen ein schreiben bekommen.


 


Ist das Fernabfragegestez anwendbar ? Kann ich die Kündigung mit


 


email auch machen ?


 

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Da Melangi anführt, dass der Vertragsabschluss nur mit gewerblichen Kunden zustande kommen kann, liegt hier eine überraschende Klausel vor, die einer Inhaltskontrolle nicht standhalt. Das Fernabsatzgesetz hat Eingang in das BGB gefunden, so dass sich der Vertragsschluss hieran zu messen hat.

Die Kündigung können Sie auch per Email vornehmen, sollten aber zu Beweiszwecken auch eine schriftliche Kündigung aufgeben. Den Zugang der Kündigung per Email können Sie allenfalls durch eine Empfangsbestätigung nachweisen. Erhalten Sie eine solche Bestätigung nicht, können Sie den Zugang der Kündigung nicht nachweisen.

Daher sollten Sie umbedingt schriftlich kündigen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wäre für eine positive Bewertung dankbar.

Viele Grüße

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