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KSRecht
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Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 890
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KSRecht ist jetzt online.

Guten Tag, Ich habe vor 2 Jahren eine Eigentumswohnung erworben,

Kundenfrage

Guten Tag,
Ich habe vor 2 Jahren eine Eigentumswohnung erworben, welche ich jetzt wieder verkaufe. Ich habe die Finanzierung wie folgt gemacht: 1/3 Kredit von meiner Hausbank, 1/3 über Riester geförderten Bausparvertrag und 1/3 über KfW Darlehen.
Nun möchte meine Hausbank für alle 3 Bausteine eine Vorfälligkeitsentschädigung.
Meine Bank behauptet, dass die KfW Bank ebenfalls eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. ich habe gehört, dass dies nicht Rechtens ist.
Meine Frage: Hat meine Bank das recht für alle 3 Kreditposten eine Vorfälligkeitsentschädigung zu verlangen?

Mfg, und danke XXXXX XXXXX im vorraus
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  KSRecht hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

Vielen Dank für ihre Anfrage bei Just Answer, die ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gerne wie folgt beantworte.

Eine Vorfälligkeitentschädigung kommt nur dann in Frage, wenn der Darlehensvertrag mit Ihnen durch die Bank fristlos gekündigt werden kann. Dafür müsste ein Kündigungsgrund vorliegen, der aber nur dann vorläge, wenn Sie die Rückzahlung des Kredits ernsthaft gefährdet wäre (Darlehensvaluta und verienbarten der Zins). Dies wäre hier aber nur dann der Fall, wenn Sie die Kredite nicht zurückzahlen könnten. Aber Sie können dafür den Erlös aus dem Hausverkauf einsetzen. Sie sollten daher im Falle einer fristlosen Kündigung durch ihre Bank dieser widersprechen, weil kein Kündigungsgrund vorliegt.

Ich hoffe damit ihre Frage benatwortet zu haben und stehe Ihnen für Nachfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

Sollte ihre Frage beantwortet sein, dann darf ich Sie höflich bitten, meine Arbeit durch Abgabe einer positiven Bewertung zu vergüten.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  KSRecht hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

 

leider haben sich bei der Beantwortung ihrer Frage ein paar Tippfehler ergeben.

 

Hier deshalb die korrigierte Fassung:

 

Eine Vorfälligkeitentschädigung kommt nur dann in Frage, wenn die Darlehensverträge mit Ihnen fristlos gekündigt werden könnten. Dafür müsste ein Kündigungsgrund vorliegen, der aber nur dann gegeben wäre, wenn die Rückzahlung des Kredits aufgrund einer Änderung ihrer Einkommens oder Vermögenssituation ernsthaft gefährdet wäre (Rückzahlung der Darlehensvaluten und der vereinbarten Zinsen). Sie können aber den Erlös aus dem Hausverkauf einsetzen, um die Kredite zu begleichen. Ein Grund zur fristlosen Kündigung liegt somit für die darlehensgebenden Banken nicht vor. Sie sollten daher bei einer fristlosen Kündigung durch den jeweiligen Darlehensgeber dieser widersprechen.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Sollte ihre Frage beantwortet sein, dann darf ich Sie höflich bitten, meine Arbeit durch Abgabe einer positiven Bewertung zu vergüten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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