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A. Stämmler
A. Stämmler, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 915
Erfahrung:  Rechtsanwalt
54218743
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
A. Stämmler ist jetzt online.

guten morgenich bekomme seit Jahren( seit 2008) monatlich

Kundenfrage

guten morgen ich bekomme seit Jahren( seit 2008) monatlich eine Abbuchung von 30 Euro durch webbilling.com. bisher dachte ich mir nichts dabei, weil ich davon ausging das dies in zusammenhang steht mit den Einkäufen die ich über mein smartphone tätige. doch zur zeit ist das geld etwas knapper und ich wollte eben diese Zahlung übers smartphone abschaffen. nun teilt mir die Telekom mit das sie nicht mit webbilling.de zusammen arbeitet. Also schreib ich webbiling.com und bekomme als antwort das sie für translease arbeiten. Da ich kein Unternehmen namens translease kenne habe ich das konto für webbbilling erstmal sperren lassen und dies auch webbilling.com mitgeteilt. zwei Tage darauf bekam ich meine erste Mahnung mit 8 euro Mahngebühren und 4Euro Bankgebühren weil Sie den Monatlichen Beitrag nicht abheben konnten. daraufhin schrieb ich webbilling.com das sie ein sehr eigenwilliges Mahnverfahren betreiben weil jegliche kostenfreie Zahlungserrinerung fehlt und weil sie in der ersten Mahnung gleich mit Inkasso drohten sollte das geld nicht bis zum 14.12.12 überwiesen werden. Außerdem bat ich darum doch einen Kontakt für mich herzustellen mit dem Unternehmen für welches webbilling.com die Gelder in meinem fall eintreibt. Nun hieß es aufeinmal die Zahlungsaufforderung sei nicht mehr für translease sondern für ein Unternehmen namens boobfrog. com Auch dieses ist mir kein Begriff also schaute ich im Internet was dies wohl sei. Es ist eine Seite auf der man angeblich sex-treffen vereinbaren kann. Ich dachte : "gut wer weiß was du vor sechs Jahren als Jugendlicher Held getrieben hast?", und versuchte mich mit meinen üblichen Kenndaten einzuloggen um eine angebliche mitgliedschaft zu prüfen. darauf hin wurde mir gesagt mein passwort sei falsch und ich solle meine e-mail adresse angeben die diese Leute ja ohne hin haben müssten. Ich tat dies und bekamm ein neues passwort per E-mail in der ich auch direkt mit meinem spitznamen angeschrieben wurde. Ich loggte mich mit dem neuen passwort ein und es existiert dort tatsächlich ein profil von mir. was ich sehr seltsam finde da ich wie gesagt keinerlei Erinnerung daran habe mich dort angemeldet zu haben, bankverbindungen freigegeben zu haben, die Erlaubniss meine Daten an Webbilling.com weiter geben zu dürfen erteilt zu haben oder jemals zugestimmt habe das diese sache Abbonementartig automatisch verlängert werden darf. Jetzt ist meine Vermutung das jemand anderes sich mit meinen Daten dort angemeldet hat zumal der Rechner damals freizugänglich war. meine Frage: galt dass Gesetz dass kosten und abos deutlich ausgeschrieben sein mussten oder reichte es zu dem Zeitpunkt noch diese informationen in seitenlangen kleingedruckten AGBs zu verstecken. Ist es rechtens User die Verträge schließen wollen sie dies tun zu lassen ohne Ausweis ID abzugleichen? ich werde heute versuchen per Einschreiben diese Mitgliedschaft unverzüglich zu kündigen, haben Sie noch Ratschläge? vielen ,vielen Dank   ??die 45 Euro,werden nur einmalig abgebucht ,oder??

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  A. Stämmler hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich gehe zwar nicht davon aus, aber haben Sie ggf. noch E-Mails aus dieser Zeit, bzw. können SIe diese rekonstruieren?

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


nein tut mir leid. E-mails habe ich persönlich an dieses Unternehmen nie geschickt und Werbemails von diesem Verein habe ich immer gleich gelöscht...kann diese auch nicht wieder herstellen da ich nur ein gratis-account bei gmx.net habe. kann ihn wenn nur die aktuelle schicken in dem das angeblich neue passwort versendet wurde.


mit diesem kann ich mich übrigens nicht mehr auf der Seite einloggen weil gesagt wird das username und e-mail adresse angeblich vergeben sind.

Experte:  A. Stämmler hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

in Ihrem Fall wird es darauf ankommen, ob Ihnen eine ausreichende Belehrung hinsichtlich des Vertrages zugegangen ist. Ob dies der Fall ist, können Sie nicht mehr nachvollziehen, da Sie keine E-Mails aus dieser Zeit haben. Ob die Gegenseite den Nachweis erbringen kann, wage ich zu bezweifeln. Insofern ist grundsätzlich ein Widerruf möglich. Dies hätte zur Folge, dass der Vertrag so behandelt wird, als ob er nicht zustande gekommen ist. Die Gegenseite müsste also auch die Beträge zurückzahlen. Hier sehe ich jedoch 2 Probleme. Zum einen sollten die älteren Beträge bereits verjährt sein. Zum anderen kann man annehmen, dass das Widerufsreccht verwirkt ist, da Sie 6 Jahre nichts unternommen haben.

Insofern ist der sicherere und angenehmere Weg die Kündigung des Vertrages für die Zukunft. Die bereits gezahlten Beträge wären damit verloren, künftig müssten SIe aber nichts zahlen. Eine Kündigung sollte vorab per Fax (mit Faxsendebericht) oder per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Entweder Sie verwenden ein konkretes Kündigungsdatum oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt".

Zwar hört sich dass alles nach einer sog. "Abofalle" an. In anbetracht des langen Zeitraums besteht hier aber ein nicht unerhebliches Risiko, dass ein Gericht sagt der Widerruf ist verwirkt. In diesem Fall könnten Sie auch nur für die Zukunft kündigen und hätten noch einen Prozess verloren. Sie würden einfach ausgedrückt, dem schlechten Geld, gutes hinterherwerfen.

Sollten Sie Rückfragen haben, stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


ok...das war mir soweit klar .


das habe ich durch das lange dulden vermasselt.


 


ich kann mich auf der Seite zwar anmelden,will ich mein profil aber löschen oder bearbeiten so wird mir erzählt der user existiert nicht mehr.


 


ich kann die Seite also auch nicht nutzen. was in anbetracht von 30 euro im monat ja echt frech ist.


kann ich den vorwand einer nicht erbrachten Leistung dazu nutzen um eine sofortige kündigung zu erzielen?


 


Ich finde im forum oder im impressums des Anbieters auch keine anschrift und rechtswirksamme Anschrift des Unternehmens in Deutschland, sondern nur in dublin/Ireland.


da ich die Kündigung aber nicht per mail erwirken kann (meine ich zu wissen) brauch ich ja den postweg.


ich hab das Unternehmen selbst und auch dessen Geldeintreiber nach einem Postkontakt gefragt (dafür hab ich auch die mails gespeichert) doch leider kommt da keine Antwort. das heisst mir fehlt momentan einfach die Grundlage um eine Mitgliedschaft überhaupt kündigen zu können. oder ist es rechtens das ich einen brief für viel geld nach Irland schicken muss?

Experte:  A. Stämmler hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gibt es eine Faxnummer?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


nein es gibt keine faxnummer im Impressum oder unter Kontakte.


hab gersade extra nochmal nachgeschaut.


 


boobfrog hat gerade geschrieben:" wir werden uns darum kümmern"


mehr nicht.


ziemlich knapp wenn man bedenkt ,dass ich eine haftbar zu machende adresse in deutschland wollte und zusätzlich zu auskünften über die vorgehensweise einer schnellst möglichen kündigung aufgefordert habe.


 


Hab denen jetzt auch mitgeteilt das das konto gesperrt bleibt bis die Sache vernünftig geklärt ist.

Experte:  A. Stämmler hat geantwortet vor 4 Jahren.
In diesem Fall ist sicherlich ein Einschreiben (mit Rückschein) die sinnvollste Lösung. Eine Kündigung per E-Mail reicht zwar im Grunde aus. Hier kann es aber Schwierigkeiten geben, den Zugang nachzuweisen.

Für die jetzige Situation sollten Sie das Geld zurückhalten und auf die mangelnde Gegenleistung verweisen. Ggf. sollten Sie unter Zeugen versuchen sich einzuloggen um hier für einen evtl. Rechtsstreit den Nachweis erbringen zu können, dass die Seite bzw. der Login tatsächlich nicht zur Verfügung stehen.

Das Verhalten der Gegenseite ist in der Tat unerfreulich und deutete schon auf eine Abofalle hin. Aufgrund der langen Zeit ist aber ein Cut zum jetztigen Zeitpunkt meines Erachtens die sinnvollste Variante.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ja der meinung bin ich auch aber für den cut und die damit verbundene kündigung kann ich ja gar nicht anders als eine mail zu schreiben weil die einzige postadresse in irland ist .


soll ich jetzt ein einschreiben mit rückschein nach irland schicken? das kostet doch garantiert unmengen.


 


andere adressen machen boobfrog und auch deren eintreiber webbilling ,wie schon zuvor erwähnt,einfach nicht frei. (auch nach mehrmaliger aufforderung nicht)

Experte:  A. Stämmler hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ein Brief nach Irland kostet 75 ct, das Einschreiben mit Rückschein nochmals 3,85 Euro.
Insgesamt 4,60 €. Dies ist zwar nicht wenig, aber in jedem Fall sicherer als eine E-Mail.

Insofern rate ich zu diesem Vorgehen. Sofern möglich, sollte ein Zeuge anwesend sein, wenn Sie den Brief in den Umschlag stecken und bei der Post abgeben um auch hier einen lückenlosen Nachweis zu ermöglichen. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass es zu weiteren Problemen kommt, habe aber auch schon erlebt, dass die Gegenseite behauptet, der Umschlag war leer und eine Kündigung hätte man nicht erhalten.

Sie können es natürlich auch via E-Mail versuchen. Wenn das Unternehmen die Kündigung bestätigt, ist alles save. Sollte dieses nicht reagieren, rate ich zu einem EInschreiben.

MIt freundlichen Grüßen

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