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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2908
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
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Sehr geehrte Damen und Herren, folgender Fall Ich habe im

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgender Fall Ich habe im Internet einen Flug bei Easyjet und 1 Hotel in Berlin
mit meiner Kreditkarte gebucht.
Als ich 3-4 Wochen später meine Kreditkartenabrechnung erhalten habe, wurden mir
1.353,04 EUR unberechtigt abgebucht, ca. 16 Stück. Bei meiner online Buchung müssen meine Daten abgegriffen worden sein. Ich habe meine Karte sofort sperren lassen
und bei meinem Kartenanbieter Mastercard die Abbuchungen reklamiert. Der Betrag wurde
zunächst zurück gebucht auf mein Konto. Ca. 4 Wochen später, erhalte ich von
Bayern Card-Service die Mitteilung, dass die Abbuchungen von mir eindeutig genehmigt
wurden Kopien der Händlerbank wurden dem Schreiben beigefügt und der Betrag wurde
wieder von meinem Konto wieder abgebucht. Ich habe daraufhin beiPaypal, dort wurden
die Umsätze getätigt reklamiert, dass ich bei Ihnen nicht Kunde bin (ich habe dort kein Accoun), diese gaben mir eineFall Nr. PP002013064863, Paypal empfahl mir die Angelgenheit wegen Internetbetruges bei der Polizei anzuzeigen, dies habe ich auch gemacht und habe die Kopie der Anzeige an Paypal gefaxt. 1 Tag später erhalte ich ein Schreiben von Paypall, dass Sie den Antrag auf Kreditkartenmissbrauch erhalten haben und den Antrag zu diesem Zeitpunkt ablehnen.
Aus den beigefügten Belegen von der Kreditkartenabrechnungstelle BCS steht mein Name auf diesen Auszügen und viele Sachen in Englischer Sprache. Makiert wurde meine
Adresse, welche nicht richtig geschrieben ist.
Auf den Belegen steht als Shiping Address Hinter dem Behren 4, tatsächlich heisst die Strasse Hinter dem Bären 4. Die Umsätze wurden vorraussichtlich in Irland oder England
getätigt. Ich kann beweisen, dass ich mich dort nicht aufhielt.
Ich weiß überhaupt nicht was ich nun gegen die unberchtigten Abbuchungen machen
soll.
Vielleicht haben Sie einen Rat
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Danzeisen
Hinter dem Bären 4
79424 Auggen
Tel. 07631/10583
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

das Verhalten der Bank ist in Ihrem Fall sehr ungewöhnlich.

Widersprechen Sie noch einmal schriftlich der Abbuchung und stellen Sie klar, dass Sie nie eine der streitigen Abbuchungen veranlasst haben, erst recht nicht über den Dienst Paypal, noch irgend welche Kreditkartendaten an den Dienst weitergegeben hätten.

 

Wirksam ist die Buchung nur bei Ihrer Zustimmung, vgl. § 675 j I BGB.

 

In der vorliegenden Konstellation ist davon nicht auszugehen. Die Bank müsste dies beweisen und bei den ausländischen Abbuchungen über Paypal erscheint mir sehr zweifelhaft und unwahrscheinlich, dass für die willentliche oder grob fahrlässige Weitergabe der Kreditkartendaten ein Gericht der Bank Beweiserleichterung gewehren würde. Beispielsweise von einem Anscheinsbeweis, dass solche ungewöhnlichen Buchungen in der Regel autorisiert sind, wird man kaum ausgehen können.

 

Überprüfen Sie sicherheitshalber Ihren Rechner auf Phishing Programme sowieo die gesamte History im Browser auf verdächtige Seiten, ggf. mit professioneller Hilfe.

Informieren Sie auch das Hotel, bei dem Sie bezahlt haben über den Vorgang. Ev. sind die Daten dort abhanden gekommen.

 

Wenn die Bank nicht einlenkt, werden Sie einen Kollegen beauftragen müssen.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung.


Mit freundlichen Grüßen

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