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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Guten Morgen, ich habe im letzten Jahr sinnigerweise eine Forderung

Kundenfrage

Guten Morgen, ich habe im letzten Jahr sinnigerweise eine Forderung der Outlets de beglichen, da mir strafrechtliche Maßnahmen angedroht wurde. Jetzt habe ich wieder eine Forderung erhalten unter der Rubrik Rechnung 2. Vertragsjahr.
Habe ich durch mein Verhalten im letzten Jahr die automatische Verlängerung so zu sagen unterschrieben?

Über eine kurze Rückantwort wäre ich ihnen sehr verbunden.

Mit freundlichen Gruß
Andrea Mühlberger
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Sie sollten das Mahnschreiben nicht ignorieren, auch wenn das Verlangen nicht seriös ist, da sonst ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides ergeht. Widersprechen Sie der Rechnung und weiteren Mahnungen/Zahlungsaufforderungen, da Sie keine entgeltlichen Leistungen in Anspruch nehmen und auch auch keinen Vertrag geschlossen haben.Hieran ändert sich auch nichts daran, dass Sie bereits eine erste Zahlung geleistet haben. Fordern Sie diese mit einer Fristsetzung von 10 Tagen zurück.

 

Die AGB´s die Ihnen nicht zur Kenntnis gelangt sind und einen weiteren Zahlungsanspruch bewirken sollen, sind wegen der überraschenden Klausel weiterhin unwirksam. Zahlungen sollten Sie an das betreffende Unternehmen nicht mehr tätigen, da dann wieder Forderungen gestellt werden.

 

In jedem Fall sollten Sie einen vermeintlichen Vertrag (nochmals) wiederrufen und hilfsweise kündigen. Die Kündigung lassen Sie durch einen Boten zur Post aufgeben. Dies reicht dann als Nachweis der abgesendeten Kündigung aus.

 

Eine Zahlungsverpflichtung besteht und bestand aufgrund eines fehlenden Vertragsschlusses jedenfalls nicht. Der mögliche Verweis des Unternehmens auf die AGB´s für eine vertragliche Bindung ist nicht berechtigt, da die AGB´s nicht Vertragsbestandteil geworden sind, bzw. entsprechende Klausel unwirksam sein durften.

 

Sollte der hierfür bekannte Rechtsanwalt oder ein Inkassounternehmen versuchen Sie mit drohenden Schreiben zu weiteren Zahlung aufzufordern, sollten Sie standhaft bleiben.Die Drohung mit einem negativen Schufaeintrag ist unberechtigt, da keine Schufaklausel unterschrieben wurde, die zu einer Schufameldung berechtigt.

 

In der Regel hören die Mahnung dann auf. Trotzdem können Sie auch eine neg. Feststellungsklage gegen das Unternehmen erheben, um festzustellen, dass kein Vertrag besteht und die Forderung nicht begründet ist. Die Kosten des von Ihnen zu beauftragenden Anwalts hat die Gegenseite zu tragen.

 

Um Ihr Anliegen zu untermauern, können Sie Strafanzeige erstatten.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!