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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin diesem Sebastian Cyperski

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin diesem Sebastian Cyperski "Gewerbeauskunftzentrale" reingefallen, was soll ich tun, bin am Aufbau einer Existens und habe dieses Geld nicht, was dieser Mann von mir verlangt, wie soll ich vorgehen!
Mit freundlichem Gruss
Sigrid Schmidbauer-Titze
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

das höchste deutsche Gericht (BGH, Az. VII ZR 262/11) im Falle der Gewerbeauskunftszentrale entscheiden, dass die Entgeltklausel in den AGB, die von der GWZ verwendet wird, nach § 305c Abs. 1 BGB überraschend und daher unwirksam ist. Sie müssen daher der GWZ nichts zahlen.

Zur Rechtssicherheit schreiben Sie der Zentrale per Einschreiben mit Rückschein, dass die Entgeltklausel, vermöge derer von Ihnen nun Geld gefordert werden soll, nach Ansicht höchstrichterlicher Rechtssprechung unwirksam ist, Sie daher nicht bindet. Ausdrücklich hilfsweise erklären Sie noch die Anfechtung. Damit haben Sie alles getan, was Sie dem unbegründeten Anspruch entgegenhalten können und müssen.

Zahlungsaufforderungen ignorieren Sie. Im Übrigen sollten Sie dann, wenn Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid oder aber eine Klage zugesandt wird - beides ist sehr unwahrscheinlich ist - , einen Anwalt einschalten, der Unterlagen sichten kann. Im Falle der Zustellung eines Mahnbescheides beachten Sie bitte, dass die Vollstreckung erfolgen kann, wenn Sie nicht innerhalb von zwei Wochen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.
RAScholz und 4 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Mahnbescheide müssen doch per Einschreiben kommen oder?


Die Briefe kamen immer mit der mormalen Post.


Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

gerichtliche Mahnbescheide werden Ihnen mit Postzustellungsurkunde in den Briefkasten geworfen. Damit gilt das Schreiben rechtlich als zugestellt.

Normale Mahnschreiben können einfach so verschickt werden.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.