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IngoDriftmeyer
IngoDriftmeyer, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 451
Erfahrung:  Verbraucherrecht ist Teilbereich meiner Tätigkeit als RA
62729977
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IngoDriftmeyer ist jetzt online.

Sehr geehtre Damen und Herren, Wurde im Oktober telefonisch

Kundenfrage

Sehr geehtre Damen und Herren,
Wurde im Oktober telefonisch Kontakttiert,mit 100 Freimnuten die ich frei nutzen könnte.
Gestern 08.11.2012 habe Ich ein Mobilfunkvertrag mit 24-Monaten Laufzeit und SIM-
Karte per Post Zugeschickt bekommen.
Ich habe ein laufenden Moblfunkvertrag .brauche keinen Zweiten.
Wie soll ich Verhalten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  IngoDriftmeyer hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung sowie Ihres Einsatzes Ihre Frage wie folgt beantworten:

1. Offensichtlich wurden Ihnen gegenüber beim Verkaufsgespräche falsche Angaben gemacht.

Da das Verkaufsgespräch jedoch telefonisch statt fand, steht Ihnen ein 14tägiges Widerrufrecht gemäß § 313d BGB zu.

Sie sollten daher den Vertrag mit der Simkarte an den Absender zurückschicken. Dies bedeutet die Ausübung des Widerrufsrechts.

Aus Gründen der Beweisbarkeit sollten Sie den Brief per Einwurfeinschreiben versenden, damit der Anbieter nicht später behaupten kann, die Sendung nicht erhalten zu haben.


2. Zusätzlich könnten Sie den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, § 123 BGB, da man Ihnen die Nutzung von Freiminuten versprach, aber nicht die Rede von einem zusätzlichen Mobilfunkvertrag war.

Sie können daher der Rücksendung ein kurzes Schreiben unter Angabe Ihres Namens und der Vertragsnummer auf dem neuen Vertrag hinzufügen, auf dem Sie kurz erklären

"Hiermit fechte ich den Vertrag vorsorglich wegen arglistiger Täuschung an. Im Übrigen erkläre ich den Widerruf gemäß § 312d BGB".

3. Weiterhin sollten Sie in nächster Zeit Ihr Konto auf unberechtigte Abbuchungen des Anbieters im Auge behalten und etwaige Lastschriften zurück buchen lassen.

Sollte der Anbieter an seiner Forderung festhalten wollen, sollten Sie sich an die Ihrem Wohnort nächste Verbraucherschutz-Zentrale oder einen Rechtsanwalt vor Ort wenden, der ein Schreiben zur Abwehr der unberechtigten Forderung für Sie aufsetzt.



Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!


Wenn Sie eine Nachfrage haben, stellen Sie diese bitte über die Funktion "dem Experten antworten".
Falls Sie keine weiteren Nachfragen haben, bewerten Sie diese Antwort bitte.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt

Experte:  IngoDriftmeyer hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

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Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt
Experte:  IngoDriftmeyer hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt