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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Ich soll einen Vertrag per Internet geschlossen haben, was

Kundenfrage

Ich soll einen Vertrag per Internet geschlossen haben, was nie geschehen ist. Trotzdem hebe ich nach Erhalt der Rechnung für ein Jahr bezahlt, weil ich mich genötigt und verunsichert fühlt. Am gleichen Tag noch habe ich der Firma mitgeteilt, dass ich sofort alles kündige. In diesem Jahr (dem 2.) erhielt ich wieder zwei Zahlungsaufforderungern, gegen die ich jedesmal schriftlich Widerspruch einlegte und nicht zahlte. Nun erhielt ich eine Mahnung vom DIG "Deutsche Inkasso GmbH", die natürlich viel teurer ist. Über die Firma, die die Forderung erhebt und deren unseriöse Machenschaften wurde schon im Fernsehen berichtet. Sie nennt sich "outlets.de". Ich bin nicht gewillt zu zahlen. Wie stehen meine Chancen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Dies ist die Masche dieser Inbieter, dass bei eienr ersten Zahlung nach einem weiteren Jahr versucht wird, erneut eine Zahlung einzufordern.

Da Sie den Vertrag bereits geküdnigt haben, besteht keine Zahlungsverpflichtung. Das Inkassounternehmen wird voraussichtlich mitteilen, dass ein Kündigungsschreiben nicht vorliege. Insoweit müssen Sie hier den Nachweis erbringen, dass Sie das Kündigungsschreiben auch abgesendet haben.

Weitere Mahnschreiben sollten Sie zwar nicht ignorieren und diesen widersprechen. Solange aber kein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides ergeht, brauchen Sie nichts zu befürchten.

 

Solche Unternehmen scheuen in der Regel die gerichtliche Durchsetzung, so dass bei hartnäckigem Verweigern einer Zahlung Sie alsbald Ruhe haben sollten.

 

Im Ergebnis besteht aufgrund der Kündigung keine Zahlungsverpflichtung, was Sie dem betreffenden Unternehmen als auch dem Inkassounternehmen mitteilen sollten.

 

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich habe sowohl per e-mail, als auch per Post gekündigt, allerdings keinen Beweis mehr dafür. Was kann ich tun?

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Teilen Sie dem Unternehmen und dem Inkassounternehmen mit, dass Sie brieflich und per Email gelündigt haben. Die Gegenseite muss dann erst vortragen, dass diese keine Kündigung erhalten haben. Sie können dann auf die Sendebestätigung der Email verweisen. Dies wird dann ausreichend sein.

im ürbigen werden entsprechende Ansprüche nicht weiterverfolgt, wenn mit Widerstand zu rechnen ist. Zwar erhalten Sie drohende Schreiben mit immer höheren Forderungen, aber eine gerichtliche Geltendmachung erfolgt nicht. Solange es nur bei einfachen Schreiben bleibt haben Sie nichts zu befürchten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wäre für eine positive Bewertung dankbar.

Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!