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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Verbraucherrecht habe ich mehrere Mandate betreut.
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Hallo mein Name ist

Beantwortete Frage:

Hallo mein Name ist XXX und ich habe eine Frage bezüglich einer "Mitwirkungverpflichtung" ?

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie ursprünglich einen Kaufvertrag abgeschlossen.

 

Offensichtlich gab es Probleme mit der Zahlung.


Insoweit haben sie geschrieben:


"Der Verkäufer drängte auf eine schnelle Zhalung und setze einen Anwalt ein."


Der Rechtsanwalt wird sie grundsätzlich nicht ohne Grund anschreiben.

Ich gehe davon aus, dass Sie den vollständigen Kaufpreis zum Fälligkeitszeitpunkt nicht bezahlt haben (sollte es anders sein, so bitte ich um einen entsprechenden Hinweis).

In diesem Fall kann der Verkäufer seine außergerichtlichen Rechtsanwaltskosten der Gegenseite als Verzugsschaden gemäß §§ 280,286 BGB geltend machen.

Mit anderen Worten:

Haben Sie ohne triftigen Grund den Zahlungstermin im Kaufvertrag nicht eingehalten, müssen Sie die Anwaltskosten der Gegenseite (also des Verkäufers) tragen.

Sofern der Anwalt nicht reagiert, sollten Sie sich an den Verkäufer wenden. Dieser ist letztendlich (nur) Auftraggeber des Rechtsanwalts und letztendlich auch derjenige, der entscheiden muss, wie es weitergeht ( der Rechtsanwalt ist ja auch nur beauftragt/bevollmächtigt).

Da nach ihrer Schilderung mit dem Verkäufer alles geklärt ist, sehe ich keine Probleme. Das Honorar müssen Sie aber wenn sie in Zahlungsverzug sind leider so oder so zahlen (s.o.).


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. In diesem Fall möchte ich Sie bitten mir noch keine Bewertung (z.B. Frage nicht beantwortet) zu geben, sondern mich erst dann zu bewerten, wenn der Fragevorgang aus Ihrer Sicht abgeschlossen ist.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt







Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr RA Newerla,

es kam zu einer erneuten Burkundung da das GRundstück im Preis gemindert wurde auf GRund einer fehlenden Information des Verkäufers das dieses Grundstück bodentechnisach nicht ganz sauber war. Diese erneute Beurkundung fand einen MoOnat später statt. In dierser Zeit wurde natürlich weiter alle benötigten Unterlagen bearbeitet. Grundbuch usw. Nach dem erneuten Termin und Bbeurkundung waren dann natürlich nur noch 14 Tage zeit die ganzen Unterlagen erneut bei der Bank einzureichen. Der Anwalt des Verkäufers geht aber von den Fristen der ersten Beurkundung aus. EIne bezahlung konnte ja auf GRund der erneut benötigten BAnkfreigabe nicht zu den Fristen der ersten Beurkundung stattfinden. Der Verkäufe hatte diese Information und dennoch wird auf die Fristen der ersten Beurkundung der Anwalt eingeschaltet. Ich weiss nicht ob dies etwas an der Situation ändert. Ich danke XXXXX XXXXXür Ihre Unterstützung.

mit freundlchen Grüßen

XXX

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Ohne die beiden Beurkundenden gesehen zu haben, ist eine abschließende Antwort leider schwierig.

Nach ihrer Schilderung fand aber auch eine Minderung des Kaufpreises statt. Diese in Verbindung mit der Neubeurkundung modifiziert meines Erachtens den Fälligkeitstermin.

Mit anderen Worten: der erste Vertrag ist überholt, der zweite Vertrag ist maßgeblich (und auch die entsprechenden Fristen).

Ganz im Gegenteil: wenn ich Sie richtig verstanden habe, gab es hier Fehlinformationen.

Sollte der Verkäufer Ihnen die Informationen vorsätzlich verschwiegen haben, könnten sie wegen arglistiger Täuschung anfechten, vollständig vom Vertrag zurücktreten und überhaupt keine Anwaltskosten der Gegenseite tragen.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Über eine positive Bewertung meiner Beratung würde ich mich sehr freuen.

Sollte noch etwas unklar sein, so zögern Sie bitte nicht nachzufragen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

 

Advopro und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


VIelen Dank für diese Information. Der Vertrag bleibt weiterhn bestehen, da das Grundstück ja erworben werden soll. Somit ist mit dem Verkäufer alles klar. (auch wenn wir uns den letzten Schritt noch überlegen müssen)Der Anwalt pocht nur als einziger noch drauf das er seine Rechnung bezahlt bekommt, was wenn ich Sie richtig verstanden habe gerechtfertigt wäre wenn die Fristen überschritten worden wären. Auf Grund der neuen Beurkundung treten aber verständlicher Weise neue Fristen in Kraft auch wenn der Notar den Kaupreisfälligkeit auf Grund der ersten Beurkundung bestätigt hat.
Ich danke Für Ihre Unterstützung.
PS. Die 45 € wurden bereits bezahlt. :-)

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für den Nachtrag.

Nach ihrer Schilderung muss der Auftraggeber (also Verkäufer) als Vertragspartner des Rechtsanwalt die Kosten tragen.



Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt