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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Ich habe in einem "klassischen" Haustürgeschäft in meiner Wohnung

Beantwortete Frage:

Ich habe in einem "klassischen" Haustürgeschäft in meiner Wohnung einen Kaufvertrag ( mit Ratenzahlung) abgeschlossen. Dabei fragte die Vertreterin, ob ich die Rechnung nicht auf eine Firma ausstellen lassen wollte, un so die MwSt " zu sparen". Das habe ich abgelehnt. Dann fragte sie, ob es nicht für eine Abschreibung am Jahresende interessant sein könnte - das hielt ich bei meiner früheren Firma für möglich, für mich schien es unerheblich, da die Zahlungen ohnehin von meinem privaten Konto erfolgen sollten.
Der Vertrag wurde dann auf einem Formular ausgefüllt, das sich erst andertags als "gewerblich " herausstellte, als ich im Kleingedruckten nach Widerrufsrechten suchte.
Das Formular ist auf meine alte Firma mit Zusatz " Privathaushalt" ausgestellt, mit meinen privaten Bankdaten.
Am nächsten Tag habe ich den Auftrag per Einschreiben widerrufen , wenige Tage spätetr das Gerät zurückgesandt.
Ein Hinweis auf Widerrufsrechte erfolgte zu keiner Zeit!
Die Firma besteht auf dem Vertrag, es sei ein gewerblicher Auftrag.Ich halte dieses Vorgehen für arglistige Täuschung.
Die Frage ist: Wird ein Haustürgeschäft (§312) dadurch zu einem "gewerblichen", dass es ohne Hinweis auf Rechtsfolgen stillschweigend auf einem entsprechenden Formblatt erfasst wird und damit offenbar die Hinweispflicht und das Rückgaberecht ausgehebelt wird? Gibt es dazu eventuell schon Urteile??
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

waren Sie beim Gespräch mit der Frau allein?

Wie lautet die von Ihnen eingefügte Bezeichnung der Firma genau?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nein, an dem ganzen Geschehen war meine Frau anwesend


 


Die Bezeichnung hat die Vertreterin eingefügt:


Firma: Metec


Inhaber: Dipl.- Ing. Eugen Schäfer


adresse


der Vermerk: " Privathaushalt"


 


Die Firma ist eine AG, ich bin seit Jahren nur noch Aktionär;

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nachdem Sie den Verlauf des Verkaufsgespräches durch Ihre Frau bezeugen lassen können, können Sie sich auf Ihr Widerrufsrecht berufen. Da Sie den Widerruf abgeschickt haben, haben Sie damit alles getan, was zu tun ist. Den Vetrag haben Sie als Privatmann abgeschlossen, was durch Ihre Frau bezeugt werden kann, daher steht Ihnen das Widerrufsrecht zu, ob es auch dem Formular stand oder nicht, ist nicht relevant.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.

RAScholz und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.