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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21094
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

hallo, bin schon ganz verzweifelt Ich habe im April bei Scaut

Kundenfrage

hallo, bin schon ganz verzweifelt
Ich habe im April bei Scaut u. bei Markler häuser angesehen.Bin dann auf ein Bungalow aufmerksam geworden, habe mich dann bei immobilien Bergmann informiert,auch von dem Bungalow mit ein Bild vom Garten mehr nicht.ich fragte wo es stehen würde, darauf hin sollte ich für die Adresse unterschreiben,das tat ich nicht.2 Wochen später,durch eine Radtour habe ich das haus entdeckt, mit einem schild von Privat zuverk.
Ich rief den Besitzer an,nach langen verhandlungen,habe ich es dann privat gekauft.Jetzt verlangt der Markler 8T.Euro von mir!der Kaufpreis der da drin stand stimmt überhaupt nicht.
Meine frage, kann der Markler die Courtage verlangen.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Tätigkeit des Maklers muss für den späteren Vertragsschluss ursächlich gewesen sein.

Der Makler kann daher nur dann von Ihnen die Provision beanspruchen, wenn seine Vermittlungstätigkeit auch tatsächlich zum Abschluss des Kaufvertrages geführt hat.

Schon an dieser Ursächlichkeit fehlt es hier aber ganz offensichtlich, denn der Makler hat hier nichts unternommen, was zu dem späteren Kauf des Hauses durch Sie geführt hätte. Insofern liegt schon keine Vermittlungstätigkeit des Maklers vor, die zum späteren Kaufvertragsschluss geführt hat.

Vielmehr ist es zum Vertragsschluss allein deshalb gekommen, weil Sie das Haus anlässlich Ihres Ausflugs zufällig entdeckt und das Preisschild bemerkt haben. Der daraufhin erfolgende Kauf des Hauses entsprang ausschließlich Ihrer eigenen Initiative. Der Makler hingegen war hiefür nicht ursächlich.

Liegt aber schon keine Ursächlichkeit von Maklertätigkeit und Vertragsschluss vor, kann der Makler von Ihnen auch keine Provision beanspruchen.

Sie sind daher nicht zur Provisionszahlung verpflichtet.

Weisen Sie daher sämtliche Forderungen des Maklers unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurück.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21094
Erfahrung: Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
ra-huettemann und 3 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

vielen dank schon mal für die erste antwort.


 


Habe vom Markler eine zahlungsaufforderung bis zum 15.10.12 bekommen. (unverschämt)


Soll /muß ich mich bei dem Markler melden?


 


Vielen dank


Mit freundlichen Grüßen


K-H. Smid

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ja, Sie sollten die Forderung schriftlich und nachweisbar (Einschreiben/Rückschein) zurückweisen. Berufen Sie sich dabei auf die klare und oben dargestellte Rechtslage.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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