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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21606
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe letztes Jahr bei Media Markt einen Internetvertrag

Kundenfrage

Ich habe letztes Jahr bei Media Markt einen Internetvertrag bei der Telekom unterschrieben, da wir in der Wohnung noch keinen Telefonanschluss hatten wurde uns gesagt dass ein Telekom Elektriker vorbeikommen würde um den Telefonanschluss einzubauen. Als der jedoch zu uns gekommen ist konnte er (wegen altem Haus/Leitungen) den Anschluss nicht anbringen und musste wieder gehen, die Arbeit die da notwendig sei falle nicht in seinen Jobbereich, die Hausverwaltung solle sich drum kümmern. Ich habe ihn gefragt was mit dem Vertrag sei und er hat gesagt, solange er nicht den Zettel mit der Bestätigung des Ausgeführten Auftrags unterschreibt und abgibt, ist der Vertrag ungültig. Wir haben uns anderseitig umgesehen und herausgefunden, dass wir problemlos Internet über den Kabelanschluss unserer Wohnung beziehen können. Die Telekom hat aber weiterhin monatlich Geld von meinem Konto abgehoben und nicht auf schreiben und Anrufe reagiert, also habe Ich bei Meiner Bank das Geld zurück nehmen lassen, worauf Ich auch einen Mahnbrief der Telekom bekommen habe. Auf Beratung von Media Markt habe Ich nochmals die Lage geschildert und die DSL Box zurück geschickt und dann lange nichts von der Telekom gehört, dachte das Ding wäre gegessen. Jetzt habe Ich vor einigen Tagen einen Mahnbescheid wegen Entgeldforderung gem. Telekom-Rechnung über 480 Euro vom Amtsgericht Euskirchen bekommen. Ich werde dazu Aufgefordert zu zahlen oder dem Mahnbescheid zu widersprechen. Für jegliche Beratung zur jetzigen Vorgehensweise wäre Ich sehr Dankbar. W.Kempkes
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten gegen den Ihnen zugegangenen gerichtlichen Mahnbescheid binnen 14 Tagen seit Zugang Widerspruch einlegen.

Nutzen Sie hierzu den beiliegenden Widerspruchsvordruck, und vesenden Sie diesen an das Mahngericht.

Sie waren nicht zur Zahlung der Beiträge verpflichtet, denn Ihnen stand die Einrede des nicht erfüllten Vertrages aus § 320 BGB zu, die Sie Ihrer Inanspruchnahme durch die Telekom entgegenhalten konnten und können.

Die Telekom hat Ihnen nämlich entgegen den klaren getroffenen vertraglichen Vereinbarungen nicht den geschuldeten Internetanschluss zur Verfügung gestellt. Damit aber hat das Unternehmen die vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt, die es Ihnen gegenüber übernommen hat.

Sie waren aber nicht zur Zahlung verpflichtet für eine Leistung, die nicht den vertraglichen Absprachen entspricht, bzw. die der Anbieter überhaupt nicht erbracht hat. Soweit der Anbieter also Kosten für einen Internetvertrag geltend machen sollte, während es tatsächlich einen solchen gar nicht bereitstellt, waren Sie selbstverständlich auch nicht zur Bezahlung verpflichtet.

Daher waren Sie auch berechtigt, die abgebuchten Beträge wieder zurückbuchen zu lassen, denn diese Zahlungen standen dem Anbieter wegen der Nichterfüllung der Vertragsleistung nicht zu.

Begründen Sie Ihren Widerspruch gegen den Mahnbescheid daher im vorstehenden Sinne, und senden Sie diesen an das Mahngericht zurück. Dann ist es an der Telekom, den gegen Sie geltend gemachten Anspruch auch im Einzelnen unter Beweis zu stellen. Da die Telekom ihre Vertragsleistung nicht erbracht hat, wird dieser Nachweis nicht gelingen können.



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Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Soll die Erklärung des Widerspruchs als beiliegender Brief zusammen an das Amtsgericht geschickt werden? Was gebe ich an in dem Feld Prozessbevollmächtigter des Antragsgegners?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das Widerspruchsformular enthält ein freies Textfeld in der Sie Ihre Begründung einfügen können. Reicht der Platz nicht aus, so können Sie die Begründung auf ein gesondertes Blatt niederschreiben und dieses beilegen.

Das Textfeld Prozessbevollmächtigter des Antragsgegners lassen Sie frei.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Meinen Sie das Feld 'Bezeichnung des Absenders' für die Begründung? Ich nehme an das Feld Gesetzlicher Vertreter des Antragsgegners ist bei volljährigkeit ebenfalls freizulassen.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, in das Feld "Bezeichnung des Absenders" müssen Sie Ihre persönlichen Daten eintragen. Dann verwenden Sie bitte für Ihre Begründung des Widerspruchs ein gesondertes Blatt.

Das Feld "Gesetzlicher Vertreter des Antragsgegners" lassen Sie ebenfalls frei.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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