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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26197
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Vor einem Monat haben wir ein Samsung S3 Handy erhalten Nach

Kundenfrage

Vor einem Monat haben wir ein Samsung S3 Handy erhalten Nach einem Monast kriegen wir eine Rechnung von 430 Eur, weil wir angeblich nicht die Internetverbindung gespert haben. So war die Verbindung ein Monat aktiev.
Frage.: müssen wir die Monatsgebühr bezahlen?.
E-mail. : [email protected]
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich fragen:

Haben Sie den Provider aufgefordert Ihnen einen entsprechenden Verbindungsnachweis zu übermitteln aus dem sich die 430 EUR ableiten lassen?

Haben Sie das Telefon von Ihrem Telefonanbieter (Vertragsverlängerung) erhalten oder von einem "fremden" Dritten gekauft?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

In der Abrechnung unter Verbindungen steht : 3402 Datenverbindungen ( DATA ) von 20.08.2012 - 19.09.2012 332,61 Eur. Netto.


 


Das Handy haben wir von unserem Anbieter (Mobil com debitel ) erhalten. Der Vertrag wurde verlängert.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Ergänzung.

Der Vertrag den Sie mit debitel haben ist ein sogenanntes Dauerschuldverhältnis.

In Rechtsprechung und Literatur ist allgemein anerkannt, dass in einem Dauerschuldverhältnis, in dem regelmäßig und kurzfristig Waren, Leistungen und Geldzahlungen ausgetauscht werden, die vertragliche Nebenpflicht beider Vertragspartner besteht, für eine möglichst reibungslose und transparente Abwicklung des Vertragsverhältnisses zu sorgen. Dazu gehört, dass Störungen kurzzeitig beseitig werden, damit auf keiner Seite durch die weiterlaufenden Austauschbeziehungen größere Schäden oder Ausfälle entstehen können

Ihren Anbieter trifft insoweit die Fürsorgepflicht, möglichst Schaden von Ihnen abzuwenden (Kirchhoff, Rückforderungsansprüche gegenüber Internet-Providern, NJW 2005, 2951).

Dies bedeutet auch, dass wenn Ihnen der Anbieter ein Handy verkauft, welches Werkseitig so eingestellt ist, dass es sich regelmäßig und automatisch sich ins Internet einwählt und Sie keine Flaterate innehaben, dass der Anbieter Sie auf dieses Verhalten des Handys und die möglichen Kosten hinweist.

Unterlässt er diesen Hinweis so trifft Ihn zumindest eine Mithaftung.

Die Höhe der Mithaftung nehme ich mit 50% an.

Sie sollten daher Ihren Anbieter anschreiben und ihn auf die Verletzung seiner Fürsorgepflicht Ihnen gegenüber hinweisen und Ihn auffordern die Hälfte des Schadens zu übernehmen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt





Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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