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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 22047
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Verordnung von Medikamenten Mein Augenartzt lehnt es ab mir

Kundenfrage

Verordnung von Medikamenten
Mein Augenartzt lehnt es ab mir aus Kostengründen Tropfen zu verschreiben, welche ich seit Jahren
erfolgreich gegen zu hohen Augendruck bisher verordnet bekommen habe.
Die Billigvariante vertrge ich nicht,sodaß ich nuerdings Probleme bei der Führung
eines Kraftfahrzeuges habe.
Welche Möglichkeiten habe ich dagegen etwas zu unternehmen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit die Verordnung des Präparats medizinisch indiziert ist - Sie die Tropfen also zwingend gegen Ihren zu hohen Augeninnendruck benötigen -, und soweit darüber hinaus Sie das preiswertere Mittel nicht vertragen, haben Sie gegen den Arzt einen Anspruch darauf, dass dieser Ihnen die Augentropfen, die Sie seit Jahren nehmen, verschreibt.

Fordern Sie den Arzt erneut auf, Ihnen das Mittel zu verordnen, und weisen Sie den Arzt darauf hin, dass Sie bei der Teilnahme am Straßenverkehr Verträglichkeitsprobleme mit dem neuen Mittel haben. Teilen Sie dem Arzt mit, dass er schon allein aus diesem Grund verpflichtet ist, Ihnen das verträglichere Mittel zu verschreiben. Machen Sie ihn ausdrücklich auf mögliche Haftungsfolgen aufmerksam, die ihn als Arzt treffen, wenn es zu einem Unfall im Straßenverkehr kommen sollte, bei dem zu vermuten wäre, dass er auf Sehschwierigkeiten zurückzuführen ist.

Sollte sich der Arzt anhaltend weigern, so sollten Sie unverzüglich Ihre Krankankasse über das Verhalten des Arztes informieren, damit diese ihrerseits zu dem Arzt Kontakt aufnimmt und als Vertragsarzt zu pflichtgemäßen Verhalten auffordert.

Parallel hierzu sollten Sie zudem eine formelle Beschwerde zur Aufsichtsbehörde - Ärztekammer - über den Arzt führen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit die Verordnung des Präparats medizinisch indiziert ist - Sie die Tropfen also zwingend gegen Ihren zu hohen Augeninnendruck benötigen -, und soweit darüber hinaus Sie das preiswertere Mittel nicht vertragen, haben Sie gegen den Arzt einen Anspruch darauf, dass dieser Ihnen die Augentropfen, die Sie seit Jahren nehmen, verschreibt.

Fordern Sie den Arzt erneut auf, Ihnen das Mittel zu verordnen, und weisen Sie den Arzt darauf hin, dass Sie bei der Teilnahme am Straßenverkehr Verträglichkeitsprobleme mit dem neuen Mittel haben. Teilen Sie dem Arzt mit, dass er schon allein aus diesem Grund verpflichtet ist, Ihnen das verträglichere Mittel zu verschreiben. Machen Sie ihn ausdrücklich auf mögliche Haftungsfolgen aufmerksam, die ihn als Arzt treffen, wenn es zu einem Unfall im Straßenverkehr kommen sollte, bei dem zu vermuten wäre, dass er auf Sehschwierigkeiten zurückzuführen ist.

Sollte sich der Arzt anhaltend weigern, so sollten Sie unverzüglich Ihre Krankankasse über das Verhalten des Arztes informieren, damit diese ihrerseits zu dem Arzt Kontakt aufnimmt und als Vertragsarzt zu pflichtgemäßen Verhalten auffordert.

Parallel hierzu sollten Sie zudem eine formelle Beschwerde zur Aufsichtsbehörde - Ärztekammer - über den Arzt führen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei weiteren Unklarheiten gerne nach. Bestehen solche nicht mehr, darf ich Sie höflichst um eine positive Bewertung ersuchen, so dass eine Vergütung für die Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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