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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrt Herrn, Zu folgenden Sachverhalt hätte ich gerne

Kundenfrage

Sehr geehrt Herrn,
Zu folgenden Sachverhalt hätte ich gerne eine Auskunft.

Mein Sohn beabsichtigt das bestehende Elternhaus aufzustocken, und benötigte einen Kredit von ca. 70000,--€ (Haus ist noch in meinen Besitz). Ein Allfinanzmanager vermittelt
mit der Deutschen Bank in Deggendorf den geforderten Kredit. Zu den geforderten Sicherheiten waren die vorhandenen und eingetragenen Grundschulden meinerseits
durch den Allfinanzmanager überprüft worden. Es bestand aber noch Bedarf meinerseits.
Eine Nachfrage bei meiner Hausbank wurde im voraus nicht getätigt. Nach der Unter-zeichnung des Kreditvertrages meines Sohnes wurde erst durch die Deutsche Bank eine Anfage bei meiner Hausbank durchgeführt, und die Grundschulden sollten an die Deutsche Bank abgetreten werden. Die Geno-Bank verweigerte jedoch die Abtretung weil noch Bedarf bestand. Also konnten wir die nötigen Sicheheiten nicht gewährleisten. Das Ende vom Lied war, dass wir den Kredit mangels Sicherheiten wieder kündigen mussten, von der Deutschen Bank aber nun zu ca. 4000,--€ Schadensersatz aufgefordert wurden. Hier ist meiner Meinung nach ein gravierender Fehler der Bank gemacht worden, für den nun mein Sohn Zahlen soll. Wie sollen wir uns jetzt verhalten!!!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aus meiner Sicht war der Darlehensvertrag noch nicht abschlussreif, da die Bestellung der Sicherheiten fehlte. Gerade bei Drittsicherheiten auf die der Darlehensnehmer keinen Einfluss hat, muss sich das betreffende Institut als auch Allfinanzmanager vergewissern, dass die Sicherheiten vor Vertragsschluss auch verfügbar sind.

 

Insoweit hätte der Finanzberater als auch die Bank im Vorfeld eine Anfrage nach der Abtretungsmöglichkeit der Grundschulden stellen müssen, bevor das Darlehen herausgereicht wurde. Aber auch für den Fall, dass die Grundschulden nicht in Höhe des Nomnialwertes abgetreten werden konnten, hätte sich die finanzierende Bank die Rückgewährsansprüche aus der frei werdenden Grundschuld abtreten lassen können, so dass eine entsprechende, wenn auch nachrangige Besicherung vorlegegen hätte.


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter