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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 19792
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Morgen! Ich bitte Sie um Beratung in folgender Angelegenheit,

Kundenfrage

Guten Morgen!
Ich bitte Sie um Beratung in folgender Angelegenheit, bezogen auf eine vermutete Internetfalle.

Auf der Suche nach einem Auto-Ersatzteil (Kotflügel Suzuki) fand sich u.a. eine Adresse der Firma vendis. Ich lokte mich am 24.o7.12 dort mit meinen erfragten persönlichen Daten ein. Da sich sehr schnell herausstellte, dass ich über diese Adresse die gesuchte Ware nicht finden würde, verließ ich diese Firmenadresse ungenutzt wieder, ohne sie später erneut zu besuchen. Wenige Tage später erhielt ich über e-mail eine Rechnung der Firma vendis zugestellt, die sich auf 284,17 Euro beläuft und gemäß Textanhang nach Ablauf eines Jahres noch einmal auf die die gleiche Forderung belaufen wird.

Ein von mir per Mail erhobener Widerspruch wurde von der Firma wiederum als E-Mail mit einem Verweis auf die Geschäftsbedingungen nicht akzeptiert. Bei Nichtzahlung wird mit gerichtlichen Konsequenzen gedroht. Mit Datum vom 16.08.12 wurde mir eine unterschriebene Rechnung der Firma über den o.a. Betrag zugestellt, die bis zum 30.08.12 zu bezahlen ist.

Ich bitte um Ihren Rat, wie ich mich verhalten soll.
Mein Standpunkt ist, dass ich durch den Angebotstext der Firma zum Einloken veranlasst wurde, ohne ausreichend auf die Konsequenzen hingewiesen worden zu sein, auch wenn diese, wie sich jetzt herausstellt in den ausführlichen Vertragsbedingungen offenbar versteckt waren.

Besten Dank.
Peter Dehmel

Meine Anschrift:
Peter Dehmel
Im Hausstück 12
64665 Alsbach
Tel. 06257-62678 [email protected]
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Zahlen Sie nicht!

Sie können Ihre Vertragserklärung wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten und den Vertrag damit in Wegfall bringen.

Bewirbt ein Anbieter nämlich - wie hier - sein Dienstleistungsangobot mit dessen angeblicher Kostenfreiheit, und stellt es seinen Kunden später hohe Nutzungsgebühren in Rechnung, täuscht der Anbieter gezielt über einen für den Vertragsschluss wesentlichen Umstand - nämlich der vorgetäuschten Unentgeltlichkeit.

Die Vertragserklärung eines auf diese Weise durch Täuschung zum Vertragsschluss bestimmten Kunden ist dann anfechtbar.

Zudem gilt: Ist die Webseite bewusst so irreführend gestaltet, dass der User oder Kunde über eine etwaige Entgeltpflichtigkeit einer Dienstleistung gezielt im Unklaren gelassen wird, liegt gleichfalls eine zur Anfechtung berechtigende arglistige Täuschung vor.

Dies ist bei dem genannten Anbieter der Fall, wie Sie unter folgendem Link nachlesen können:

http://www.abzocknews.de/2012/03/06/leserzuschrift-neue-abofalle-unter-grosshandel-angebote-de-einer-vendis-gmbh/

http://die-abzocker.info/tag/vendis-gmbh/

Zur Geltendmachung Ihres Anfechtungsrechts empfehle ich Ihnen das Musterschreiben des Verbraucherschutzes auf der nachfolgenden Seite:

http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/UNIQ129898711801422/link618091A.html

Verwenden Sie dort den "Musterbrief zur Abwehr unberechtigter Forderungen gegenüber Volljährigen".

Verschicken Sie dieses Schreiben sodann bitte als Einschreiben mit Rückschein, um sich gegen ein mögliches Bestreiten des Zugangs abzusichern.

Damit haben Sie alles veranlasst, um sich gegen Ihre unberechtigte Inanspruchnahme am wirkungsvollsten zur Wehr zu setzen.

Lassen Sie sich durch mögliche Folgeschreiben nicht beeindrucken: Diese Branche setzt leider gezielt auf Verunsicherung der angeschriebenen "Kunden" und versucht diese durch die üblichen Drohgebärden (Mahnbescheid, Einschaltung des Gerichtsvollziehers, Schufa-Eintrag etc.) zahlungswillig und gefügig zu machen. Ausnahmlslos handelt es sich hierbei um Einschüchterungspolitik der Anbieter selbst und ihrer für sie das Geld eintreibenden Inkassobüros.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Zahlen Sie nicht!

Sie können Ihre Vertragserklärung wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten und den Vertrag damit in Wegfall bringen.

Bewirbt ein Anbieter nämlich - wie hier - sein Dienstleistungsangobot mit dessen angeblicher Kostenfreiheit, und stellt es seinen Kunden später hohe Nutzungsgebühren in Rechnung, täuscht der Anbieter gezielt über einen für den Vertragsschluss wesentlichen Umstand - nämlich der vorgetäuschten Unentgeltlichkeit.

Die Vertragserklärung eines auf diese Weise durch Täuschung zum Vertragsschluss bestimmten Kunden ist dann anfechtbar.

Zudem gilt: Ist die Webseite bewusst so irreführend gestaltet, dass der User oder Kunde über eine etwaige Entgeltpflichtigkeit einer Dienstleistung gezielt im Unklaren gelassen wird, liegt gleichfalls eine zur Anfechtung berechtigende arglistige Täuschung vor.

Dies ist bei dem genannten Anbieter der Fall, wie Sie unter folgendem Link nachlesen können:

http://www.abzocknews.de/2012/03/06/leserzuschrift-neue-abofalle-unter-grosshandel-angebote-de-einer-vendis-gmbh/

http://die-abzocker.info/tag/vendis-gmbh/

Zur Geltendmachung Ihres Anfechtungsrechts empfehle ich Ihnen das Musterschreiben des Verbraucherschutzes auf der nachfolgenden Seite:

http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/UNIQ129898711801422/link618091A.html

Verwenden Sie dort den "Musterbrief zur Abwehr unberechtigter Forderungen gegenüber Volljährigen".

Verschicken Sie dieses Schreiben sodann bitte als Einschreiben mit Rückschein, um sich gegen ein mögliches Bestreiten des Zugangs abzusichern.

Damit haben Sie alles veranlasst, um sich gegen Ihre unberechtigte Inanspruchnahme am wirkungsvollsten zur Wehr zu setzen.

Lassen Sie sich durch mögliche Folgeschreiben nicht beeindrucken: Diese Branche setzt leider gezielt auf Verunsicherung der angeschriebenen "Kunden" und versucht diese durch die üblichen Drohgebärden (Mahnbescheid, Einschaltung des Gerichtsvollziehers, Schufa-Eintrag etc.) zahlungswillig und gefügig zu machen. Ausnahmlslos handelt es sich hierbei um Einschüchterungspolitik der Anbieter selbst und ihrer für sie das Geld eintreibenden Inkassobüros.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei weiteren Unklarheiten gerne nach. Bestehen solche nicht mehr, darf ich Sie höflichst um eine positive Bewertung ersuchen, so dass eine Vergütung für die Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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