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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Morgen sehr geehrte Damen und Herren, seit vielen

Kundenfrage

Guten Morgen sehr geehrte Damen und Herren,

seit vielen Jahren bin ich als Freiberufler bei der GEK krankenversichert. Seit Monaten habe ich gesundheitliche Probleme und habe aufgrund dessen zwar monatlich meine Beiträge entrichtet, aber teilweise verspätet und auch fortlaufend den eingestuften niedrigen Beitrag bezahlt, obwohl die Krankenkasse mich wegen verspätet abgegebenem Einkommesnachweis hoch gestuft hatte. Nach Abgabe des Einkommensnachweis erfolgte trotz Nachfrage keine rückwirkende Herabstufung der gezahlten Beiträge. Obwohl ich mehrfach der GEK meine gesundheitliche und finanzielle Situation schilderte, erfolgt keine Reaktion. Stattdessen werden meine Zahlungen so zusammengestückelt, daß letztendlich einige Monate lang der geforderte hohe Beitrag der GEK "bezahlt" wurde und dadurch 1 - 2 Monatsbeiträge fehlen, obwohl meine ausgeführten Überweisungen anders lauteten. Jetzt versucht die GEK übers Hauptzollamt ihre Forderungen einzuziehen. Meine Frage: Ist das Verhalten der GEK korrekt, dürfen sie die Beiträge so zusammenschieben, daß ich einen anderen Bezahlstatus erhalte, obwohl ich anderslautig überwiesen hatte? Wie kann ich rechtlich argumentieren, daß die GEK meine gesundheitliche und auch finanzielle Situation berücksichtigt und auch rückwirkend den niedrigeren Beitrag angerechnet bekomme? Wie kann ich verhindern, daß das Hauptzollamt mein Konto pfändet?

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Kühl
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie meinen die Barmer GEK?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Raschwerin,


 


ja, ich bin bei der Barmer GEK versichert.


 


Mit freundlichen Grüßen


 


Ulrich Kühl

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wie stückelt die Barmer dies denn zusammen?

Hier müssen konkrete relevante Zahlen genommen werden und keine Teilstücke nach Belieben der Krankenkasse.



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sorry, daß ich erst jetzt antworte, hatte Aussentermine, bin ab 13.30 Uhr wieder auf Aussenterminen u. danach erneut am Rechner.


 


Die Barmer füllt mit meinen Zahlungseingängen ihre Forderungen auf, auch die von denen hochgestufte, dadurch veringert sich der von mir geleistete Monatsbeitrag des Folgemonats, usw. bis bei denen nicht bezahlte Beiträge auftreten. Dadurch entstehen mir erhöhte Säumnisgebühren, Kosten für nicht bezahlte Monatsbeiträge u. nicht bezahlte Monatsbeiträge. D.h. ich erhalte dadurch einen anderen Status, als dann, wenn ich monatlich den geringeren Beitrag entrichte. Stimmt das so? Diesen hatte ich mehrfach rückwirkend aufgrund meines Finanz- u. Gesundheitszustand erbeten.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das stimmt so nicht.

Die Berechnung ist falsch.

Hier muss ein ordentlicher Durchschnittswert gebildet werden.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wie ist das gemeint mit dem ordentlichen Durchschnittswert? Muß die Barmer mir die monatlichen Fehlbeträge in Rechnung stellen? Wie kann ich erreichen, daß mich sie für vergangene Monate gemäß meines Einkommens einstuft? Wir reden hier für die Monate 12.2011; 01.2012; 02.2012, meine erstmalige Bitte eine rückwirkende Einstufung vorzunehmen habe ich im März 2012 gestellt

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Barmer muss das durchschnittliche Einkommen ermitteln und nicht nur die Spitzen berücksichtigen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, ich hatte der GEK die Kopie meines Steuerbescheides als Einkommensnachweis zugeschickt. Den hatten sie auch so angenommen, aber rückwirkend die Beitragsanpassung nicht vorgenommen, mit der Begründung, ich hätte diesen Nachweis nicht fristgerecht erbracht. Das würde sie legitimieren, die erhöhten Beiträge einzufordern. Wenn ich das nicht bezahlen kann, gäbe es die Möglichkeit mir Unterstützung beim Sozialamt zu holen. Sehr außergewöhnliche Regelung: Anstatt meinen Beitrag auf mein Einkommen anzupassen, muß ich beim Sozialamt Unterstützung beantragen, was ich bei einer Anpassung nicht bräuchte.


Wie verhalte ich mich dem Hauptzollamt gegenüber, daß die nicht mein Konto pfänden? (Als Freiberufler ist man ganz schön schutzlos). Soll ich erst mal wiederholt mit der GEK unter Zuhilfenahme Ihrer Antworten ein Gespräch suchen und anschließend das dem Zoll mitteilen, oder wie wende ich deren Vorgehen ab. Ich will das Ganze lösen, aber nicht über meine finanzielle Verhältnisse.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wurde schon Einspruch eingelegt und Stundung beantragt?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein, noch nicht. Ich dachte, daß ich es vorher regeln könnte u. bat telefonisch um Fristverlängerung, die mir auch zugesagt wurde. Also sollte ich beim Hauptzollamt Einspruch einlegen u. um Stundung bitten, um Zeit zu gewinnen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, bitte legen Sie Einspruch ein und beantragen Sie die Stundung.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, mache ich. Und dann ein erneuter Versuch, bei der GEK unter Zuhilfenahme Ihrer Antworten eine Regelung finden: Habe ich ein Anrecht auf rückwirkende Beitragsanpassung?


Wie weit begleiten Sie diesen Fall? Bis ich das Problem mit der GEK geklärt habe?


 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Melden Sie sich gern wieder, wenn noch Fragen sind.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok mache ich. Ersteinmal vielen Dank.


Aber kurz noch einmal zur Frage, ob ein Anrecht auf rückwirkende Beitragsanpassung besteht?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, wenn die Beiträge falsch waren, muss dies auch rückwirkend angepasst werden.

raschwerin und 5 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ihre Beratung war ebenfalls sehr informativ u. hilfreich. Damit bin ich etwas erleichtert u. werden umgehend reagieren. Oft habe ich als Freiberufler den Eindruck, als Spielball größerer Institutionen deren Willkür ausgesetzt zu sein.


Ich würde mich gerne, wenn es wieder nötig sein wird, mit Fragen an Sie wenden.


 


Mit freundlichen Grüßen


 


Ulrich Kühl

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das können Sie gern machen.

Einstweilen alles Gute.

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