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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7709
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Moin moin,

Kundenfrage

Moin moin, 08.08.2012

wer bezahlt den Umbau der Badewanne in eine Dusche in meiner Mietwohnung?

Ich habe einen Schwerbehindertenausweis GdB 70
ich bekomme seit dem 01.11.2007 Rente wegen voller Erwerbsminderung (bin 55 Jahre alt)

Die Badewanne habe ich nie als solche benutzt, da ich mich nicht so tief setzen kann und auch nicht alleine wieder aufstehen könnte. Ich benutze die Badewanne nur als Dusche.

Über Kurz oder Lang komme ich auch nicht mehr zum Duschen in die Badewanne, da ich die Höhe von 56 cm (Boden bis Wannenrand) nicht überwinden kann.

Über eine Antwort freue ich mich riesig und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Gisela Verhaßelt
Dorfstr. 22a
24326 Stocksee [email protected]
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Nach dem § 4 SGB IX können Umbauhilfen gewährt werden als Hilfe, um eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen oder zu erleichtern.

 

Als Antragsstelle kommen unterschiedliche Stellen in Betracht,

- die Bundesagentur für Arbeit

- die gesetzliche Unfallversicherung

- die gesetzliche Rentenversicherung

oder die Träger der Sozialhilfe.


In den Gemeinden sind hierzu Servicestellen eingerichtet, die Sie an die richtige Antragsstelle weiterleiten. Danach richten Sie Ihren Antrag an eine Stelle unabhängig von wem die entsprechenden Leistungen gewährt werden.

 

Weiterhin erbringt das Integrationsamt entsprechende Leistungen zum barrierefreiem Wohnraum, für die der Rehabilitationsträger nicht zuständig ist.

Soweit die Unterstützung nicht in voller Höhe gewährt werden, können Sie auch vorhandene Mittel aus einem Bausparvertrag vorzeitig in Anspruch nehmen.
Allerdings muss der Bausparvertrag vor der Feststellung der Behinderung abgeschlossen worden sein.

Wichtig ist, dass Sie den Vermieter, soweit erforderlich vorher informieren, bzw. dessen Zustimmung einholen.

Weiterführende INformation finden Sie hier:

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter
RASchroeter und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für die schnelle Antwort, habe nun eine Grundlage für's weiter recherchieren.
mfg gisela verhaßelt
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gerne, viel Erfolg!

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