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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1060
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Bei meiner Küche wurde 7x versucht die Arbeitsplatte einzubauen

Kundenfrage

Bei meiner Küche wurde 7x versucht die Arbeitsplatte einzubauen (+7x weiterer Termine). Nach einem Jahr passt diese dennoch nicht. Sämtliche Mitarbeiter haben sich mindestens 3x gewechselt.
Nach etwa 4tem Versuch, war der damalige Filialleiter und sagte uns mündlich zu, beim nächsten Fehler würden wir eine Steinplatte ohne weitere Kosten kriegen (vgl. Email). Wir haben es schriftlich verlangt und folgendes erhalten: "...eine Holzplatte wird eingebaut, ... alternativ wird der Einbau einer Steinplatte geprüft". Wir haben nicht weiter nachgehackt.
Zwei weitere Einbauversuche (mit Holz) später wollen vom Kaufvertrag zurücktreten.
Die Fragen:
Wie ist Ihre allgemeine Einschätzung der Sachlage?
Kann ich direkt vom Vertrag zurücktreten? (Meiner Meinung darf ich es nach dem dritten gescheiterten Nacherfüllungstermin. Wir haben schon 5. Zudem haben wir auch schon gemahnt –allerdings beim vorletzten Mal. Übersehe ich was?)
Muss ich beim Rücktritt etwas beachten?
Welches Geld kann ich zurückfordern? Vom Kaufpreis haben wir für Unannehmlichkeiten einiges gutgeschrieben gekriegt. Kann ich trotzdem den Kaufpreis zurückverlangen? Kann ich für die Übergangsfrist Geld fordern? (Sobald die Küche abgeholt ist, stehe ich ohne Küche da.) Was ist angemessen?
Welcher Schadensersatz steht mir zu? Wie wird dieser bestimmt?
Welche Reaktion habe ich zu erwarten?
Wie soll ich insgesamt vorgehen?

Die Emails seit dem letzten Versuch (zum Teil in zusätzliche Angaben):
Zunächst kam wieder eine Entschuldigungsemail mit der Aussage die Platte wird wieder bestellt.
wir: " …mit einer Entschuldigung werden wir uns nicht abfinden! Dies war nun Ihr fünfter tatsächlicher Nacherfüllungstermin/-möglichkeit. Weitere Termine sind nicht rechtzeitig abgesagt worden. Wir fordern von Ihnen eine Entschädigung für all die Unannehmlichkeiten die Sie verursacht haben. Bereits 7 Urlaubstage habe ich durch die Montagetage verloren. Wir beziehen uns auf die Aussage von Hr. Prause. Er hat uns bei weiteren Problemen eine Steinarbeitsplatte versprochen. Wenn Sie nicht auf diese Entschädigungsforderung eingehen, werden wir von unserem Recht gebrauch machen und vom Vertrag zurücktreten. Unsere Nerven liegen blank und auf noch einen Fehlschlag werden wir uns nicht einlassen."
Küchenmarkt(**): "...nach Rücksprache mit unserer Geschäftsleitung können wir Ihnen folgendes Angebot unterbreiten: Wir werden Ihnen die Kosten für die Holzarbeitsplatten auf Ihrem Kundenkonto gutschreiben. Des Weiteren bieten wir Ihnen an, die Arbeitsplatte gegen eine Natursteinarbeitsplatte auszutauschen. Bezüglich der Kosten werden wir Ihnen nur den Selbstkostenpreis in Rechnung stellen. Hierzu müssten wir Sie bitten sich bei uns im Haus einen Stein auszuwählen."
wir: " ...wir möchten uns für Ihre Mühe bedanken, jedoch ist die Gutschrift auf unserem Konto sowie die selbst von uns finanzierte Steinplatte kein Schadensersatz o. ä.. Der Schadensersatz steht uns aber nach §280 Abs. 1 BGB zu. Zudem glauben wir nach den unzähligen Fehlversuchen nicht mehr daran, dass die Holzplatte (bei der schwierigen Raumgeometrie) vom Werk richtig geliefert werden kann. Unser Vertrauen in die Kommunikation, den Werkstoff und auch in die Handwerker ist komplett verloren gegangen. Ähnlich hat sich auch Herr Prause geäußert. Er hat unseren Vertrauensverlust durch seine Argumentation (schwierige Raumgeometrie, usw.) verstärkt. Er kam auf die Idee und versprach uns im Falle eines weiteren Fehlversuchs den Einbau der Steinplatte durch einen qualifizierten Steinmetz. Als legitimen Schadensersatz sollten uns keine weiteren Kosten entstehen. Darauf berufen wir uns und fordern den Einbau einer Steinplatte ohne weitere Kosten für uns. Sollten Sie nicht bereit sein dies zu erfüllen, werden wir nach § 324 BGB i.v.m. §241 Abs.2 BGB von unserem Rücktrittsrecht Gebrauch machen. (Es hat uns inzwischen einfach zu viele Nerven gekostet. Es muss endlich ein Ende finden.) Zusätzlich werden wir von Ihnen Schadensersatz für die uns durch den Rücktritt, entstanden Unannehmlichkeiten sowie die bereits eingetreten / vorhanden Schäden (z.B Fettflecken an der Wand, verlorene Urlaubstage usw.) nach §280 Abs. 1 BGB i.v.m. §325 BGB verlangen. Sollten wir von Ihnen bis zum 20.07.2012 keine positive bzw. keine Antwort erhalten, werden wir Ihnen die Rücktrittserklärung schriftlich zukommen lassen."
Küchenmarkt: „...wir haben Ihre Mail erhalten. Da Frau … sich momentan im Urlaub befindet wurde diese an mich weitergeleitet. Wir legen die Sachlage nochmals der Geschäftsleitung vor. Um jedoch über genauere Zahlen und Fakten sprechen zu können holen wir derzeit ein Angebot über einen Steinmetz ein.“
wir: „…Wir gewähren Ihnen zwei weitere (angemessene) Wochen. Sollten wir jedoch bis zum 3.08.2012 nichts von Ihnen hören, werden wir -wie in der Email von 13.08.2012 (Email ist unten angehängt) beschrieben ist- handeln.“
Daraufhin haben wir ein Angebot gekriegt, welches der Aussage aus der Mail vom (**) entspricht. (Rest bei zusätzliche Angaben.)
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nach §§ 437, 439 BGB muss man dem Verkäufer 2 mal die Gelegenheit geben nachzubessern.

Das ist hier mit 7 mal deutlich überschritten.

Sie können daher vom Vertrag zurücktreten.

Der Rücktritt nach §§ 437, 323 BGB ist gerechtfertigt, da der Verkäufer keine mangelfreie Ware liefern konnte.

Der Rücktritt ist schriftlich geltend zu machen.

Der Kaufvertrag wird dann rückabgewickelt, also die Küche wieder abgebaut und Sie erhalten Ihr Geld zurück.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Zunächst einmal Danke für die Antwort, aber mich interessiert jetzt eher wie es weiter geht?


Kann ich Schadensersatz verlangen? In welcher Höhe sollte ich Schadensersatz verlangen? Kriege ich den vollen Preis erstattet? (Betrachte meine Fragen)

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wenn Sie Mehraufwendungen hatten - z.B. für diese Rechtsberatung - dann können Sie solche Positionen als Schadensersatz geltend machen.

Einen Teil der Küche konnten Sie nutzen, oder? Dann ist ein kleiner Prozentsatz as Nutzungsentschädigung abzuziehen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Noch einmal die Frage kann ich den vollen Kaufpreis fordern, oder nur das was ich tatsächlich bezahlt habe? Wie ist das mit der Übergangszeit: So bald die Küche abgeholt ist, stehe ich ohne Küche da. Kann ich dafür etwas fordern? Kriege ich von Ihnen eine Rechnung? Kann ich meine Urlaubstage, die ich mir nehmen musste auch in Rechnung stellen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sie bekommen nur das zurück, was Sie auch bezahlt haben.

Für den Verlust der Kpche gibt es nichts.

Eine Rechnung kann ich Ihnen nicht ausstellen, das geht über Justanswer direkt.

Die vergeudeten Urlaubstage kann man als Schadensersatz geltend machen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Kann der Küchenhersteller etwas von mir verlangen (Abnützung der Küche oder ähnliches)? Wie groß ist den der Prozentsatz den ich als Entschädigung abziehen kann? Was bedeutet Kpche?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, wie gesagt, es kann eine kleine Nutzungsentschädigung verlangt werden.

Diese liegt bei nicht mehr als 2 %.

Das sollte Küche heißen - Verzeihung.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich kann die Antwort nicht richtig zuordnen, kann ich 2% verlangen, oder kann der Küchenverkäufer 2% verlangen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


ich warte jetzt seit über 1,5 Stunden auf Antwort?!


 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sie bekommen das zurück, was Sie bezahlt haben.

Allerdings kann der Verkäufer davon 2 % einbehalten als Wertersatz.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

Bekannt aus:

 
 
 
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