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RABildt
RABildt, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 74
Erfahrung:  Diplom-Jurist
69131740
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RABildt ist jetzt online.

Betreff: Krankenhaustagegeldauszahlung u.U. nur unter der Voraussetzung,

Kundenfrage

Betreff: Krankenhaustagegeldauszahlung u.U. nur unter der Voraussetzung, dass ich die zuständigen Krankenhausärzte von Ihrer Schweigepflicht entbinde Sehr geehrt Damen und Herren, am 15.05.2012 habe ich bei der Allianzversicherung meine Bescheinigung (mit Diagnose) über einen 12tägigen Krankenhausaufenthalt (03.05.2012 bis 15.05.2012) eingereicht. Nach einer 4 wöchigen Pause informierte ich mich bei meinem örtlichen Sachbearbeiter über den Verlauf meines Antrags. Es wurde mir versichert, das Geld sei in den nächsten Tagen auf meinem Konto. Dies war nicht der Fall, stattdessen erhielt ich ein Schreiben mit der Auffoderung eine genaue Entlassungsdiagnose einzureichen, nur so könne über mein Berechtgigung auf Krankenhaustagegeld überprüft werden. Eine Auszahlung wäre nicht sicher. Habe gewünschte Unterlagen dem zuständigen Sachbearbeiter in München zukommen lassen. Daraufhin erhielt ich wieder ein Schreiben mit dem Hinweis dass eine mögliche Auszahlung genauer Überprüfung bedarf und ich mich in Geduld üben solle. Nach einem kurzen Telefonat mit besagtem Sachbearbeiter aus München teilte mir dieser schriftlich mit, dass über den Entscheid ob ich einen Anspruch auf das Krankenhaustagegeld hätte erst entschieden werden könne, wenn ich die zu dem Zeitpunkt meines Krankenausaufenthalts behandelnden Ärzte von Ihrer Schweigepflicht entbinde. Aussage des Sachbearbeiters war, dass er sich nicht vorstellen können, dass ich 12 Tage in dem Krankenhaus für Naturheilweisen in Harlaching/München verbrachte hätte wegen ungeklärter Fieberschübe. Seit 1991 zahle ich bei der Allianzversicherung einen monatlichen Beitrag für eine Krankenhaustagegeldversicherung ein. Bisher habe ich das Krankenhaustagegeld nicht oft in Anspruch genommen. Für eine Rückmeldung ob dies überhaupt rechtens ist oder es sich eher um eine Schikane des betreffenden Sachbearbeiters handelt bin ich Ihnen sehr dankbar. Meine private emailadresse "[email protected]". Für Ihre Bemühungen nochmals Danke XXXXX XXXXX Grüßen Claudia Kahlenberg

 

PS: Weitere Kontakte bitte über meine private emailadresse Danke

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RABildt hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

eine Krankenhaustagegeldversicherung leistet für jeden Tag eines Krankenhausaufenthaltes. Hintergrund der Anfrage Ihrer Versicherung ist, dass diese einen Nachweis über die Notwendigkeit einer stationären Behandlung haben möchte. Insofern reicht der Nachweis der Bescheinigung der Versicherung nicht aus, da Sie weitere Nachweise über die Art der Behandlung erhalten möchte. Deswegen möchte die Versicherung eine ärztliche Schweigepflichtentbindung haben, um nähere Informationen zu erhalten. Da Sie im Versicherungsfall die Tatsachen bei einem Eintritt der Versicherung darlegen müssen, die eine Zahlung von Krankenhaustagegeld mit sich bringen, können Sie nur mit einer Auszahlung rechnen, wenn Sie diese Schweigepflichtentbindung einreichen, damit die Versicherung an weitere Informationen gelangen kann. Auch ist die Schweigepflichtentbindung dringend notwendig, da kein Arzt Informationen herausgeben kann, ohne sich nach § 203 StGB strafbar zu machen.

Ich hoffen ich konnte Ihnen mit dieser ersten Einschätzung weiterhelfen und würde mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Bildt
Rechtsanwalt

Experte:  RABildt hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe ich konnte Ihnen mit Ihrer Frage zur Krankenhaustagegeldversicherung weiterhelfen. Bei Nachfragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Über eine positive Bewertung oder Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Bildt
Rechtsanwalt