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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Abend, ich wende mich an Sie weil ich mir keinen Rat

Kundenfrage

Guten Abend, ich wende mich an Sie weil ich mir keinen Rat mehr weiß. Ich bin seit dem 27.11.2011 durchgängig krankgeschrieben, da ich bis vor 3 Wochen die fünfte Unterleibs OP hatte. Meine Ärztin hat mich bis einschließlich 31.07.2012 krankgeschrieben. Die AU wird weiter bestehen da ich noch laufende Untersuchungen habe und durch starke Medikamente im Alltag weiterhin eingeschränkt bin. Hinzu kommen kommem verschlecheterung nach den andauernden OP`s. Ich habe in einer niedergelassenen Unfallchirurgie gearbeitet mit ambulanten operieren und Sprechstundenalltag. Durch Schmerzen und immer stärker werdenen Einschränkungen musste ich mich krank melden. Ich bin im OP mehrmals zusammengebrochen durch meinen Gesundheitszustand. Nun hat ja meine Krankenkasse die DAK Krankengeld gezahlt. Nun habe ich heute einen Brief erhalten das die Krankenkasse und der MDK meine AU aufheben weil ich ja nichts habe. Es wurde keine Untersuchung seitens der DAK durchgeführt, deshalb meine Frage. Darf die Krankenkasse über den Kopf meines behandelnen Arztes entscheiden? Gilt diese Aufhebung, ist die DAK dazu berechtigt? Mit freundlichen Grüssen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Leider ist das heutzutage gängige Methode, kranke Menschen aus dem Krankengeldbezug auszusteuern.

Sie müssen unbedingt und unverzüglich schriftlich gegen den Aufhebungsbescheid des Krankengeldes Widerspruch einlegen und den Widerspruch damit begründen, dass hier keine Untersuchung durch den MDK stattgefunden hat, somit überhaupt keine Beurteilung über Ihren aktuellen Gesundheitszustand zutreffend getroffen werden konnten und nach wie vor die Arbeitsunfähigkeit besteht.

Sobald Ihre Ärztin aus dem Urlaub zurück ist, sprechen Sie dort vor und lassen sich von Ihr bestätigen, dass die Krankmeldung weiterhin Bestand hat. Fordern Sie die Krankenkasse auf binnen kurzer Frist über den Widerspruch zu entscheiden.

Erhalten Sie von der Krankenkasse keine Rückmeldung suchen Sie bitte dann zeitnah einen Fachanwalt für Sozialrecht bei Ihnen vor Ort auf. Empfehlenswert wäre, dass Sie sich bereits im Widerspruchsverfahren anwaltlich vertreten lassen, da die Erfolgsaussichten dann besser sind, ohne gerichtliches Verfahren gegenüber der Krankenkasse durchzudringen.

Ggf. kann der Anwalt dann auch ein Eilverfahren vor dem Sozialgericht einleiten, dies wird er anhand des genauen Sachverhaltes prüfen.

Lassen Sie sich bitte nicht von Ihrer Krankenkasse einschüchtern, sondern gehen den Weg des Widerspruchs bzw. der Klage.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung verschaffen. fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben sein sollte.
troesemeier und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Widerspruch muss innerhalb welches Zeitraumes eingelegt werden? Sind 14 Tage gegeben oder 1 Woche.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Widerspruch muss innerhalb von 1 Monat eingelegt werden. Sinnvoll ist natürlich umgehend.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich bedanke XXXXX XXXXX vorraus bei Ihnen und wenn es hart auf hart kommt, würde ich mich an Sie wenden. Dann aber über Ihre Kanzlei wenn ich darf.

Mit freundlichen Grüssen


Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dürfen Sie.

Viel Glück und alles Gute.

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