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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Hallo, wir haben ein großes Problem mit unserer neu eingebauten

Kundenfrage

Hallo,
wir haben ein großes Problem mit unserer neu eingebauten Haustür.Sie wurde am 23.März eingesetzt und wir haben direkt angemerkt,dass der Einbau nicht korrekt erfolgt ist,außerdem wurde das falsche Glas geliefert.Bei der Hausübergabe am 27.März wurden noch weitere Mängel festgestellt,auf die nun einzugehen,sprengt den Rahmen.Es gab drei Versuche für den Handwerker uns die Tür vernünftig zu übergeben,außerdem nach dem letzten Versuch einen Ortstermin mit der Bauleitung und dem Tischler.Wir waren erneut bereit,dass der Schaden von ihm behoben wird,haben eine 14-tägige Frist gesetzt und es passierte erneut wieder nichts.Die Bauleitung hat uns nun geraten den Kostenvoranschlag eines anderen Tischlers einzuholen,einzureichen und die würden sich dann das Geld wiederholen.Das ganze ist nun wieder drei Wochen her und niemand rührt sich.Heute habe ich den Bauleiter abgesprochen,der nun wiederum meinte,es wäre ihm lieber,man würde sich mit besagtem Tischler einigen.Tja,nur wie?Zudem sind wir auch gar nicht mehr bereit dazu.Hat man denn gar kein Rückgaberecht?Die Tür ist komplett bezahlt,die Rechnung wurde automatisch mit der letzten Kaufpreisrate bezahlt,einen Teil an den Bauträger,den Rest an den Tischler.Was können wir tun?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühen und einen lieben Gruß
Nadine Schallkowski
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

haben Sie den Tischler persönlich beauftragt oder wer hat den Vertrag mit dem Tischler gemacht, das wäre wichtig für den weiteren Verlauf?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Tischler wurde uns von unserem Bauträger vorgeschlagen,wir selbst haben ihm aber den Auftrag erteilt.Sowohl der Bauträger,als auch der Tischler haben an der Tür verdient.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

es gilt Werkvertragsrecht. Nachdem Sie bereits eine Frist gesetzt haben, die Mängel zu beseitigen, können Sie nunmehr einen anderen Tischler beauftragen, die Tür zu richten und die hier entstehenden Kosten vom ursprünglichen Tischler ersetzt verlangen. Zahlt der Tischler außergerichtlich nicht, wäre Klage zu erheben. Dadurch, dass Sie bereits eine Frist gesetzt haben, befindet sich der Tischler bereits im Verzug.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir haben den Kostenvoranschlag des neuen Tischler in Höhe von knapp 600€ an den Bauträger geschickt,der meinte dass würde auch günstiger gehen.Heute hieß es dann,mann will sich das Geld von dem Tischler zurückholen,der aber in keinster Weise auf den Bauträger reagiert.Können wir die Tür von dem neuen Tischler bearbeiten lassen oder müssen wir weiter abwarten,bis wir etwas schriftliches in der Hand haben?
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

mit dem Argument, es würde auch billiger gehen, kann Ihnen der Tischler nicht kommen. Freilich dürfen Sie auch nicht das teuerste nehmen. Sie dürfen in jedem Falle zu der für sie günstigsten Gelegenheit in Ihrer Nähe optieren. Sie müssen da auch nichts Schriftliches Abwarten. Durch Ihre Fristsetzung haben Sie Tatsachen geschaffen, auf die der beauftragte Tischler hätte reagieren können. Von daher können Sie den Tischler nunmehr mit der Mängelbeseitigung beauftragen. Die Rechnung geben Sie nicht an den Bauleiter, sondern an den Tischler, den haben Sie ja auch beauftragt.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ein Rückgaberecht in dem Sinne,dass wir unser Geld zurück haben wollen,das wir für die Haustür gezahlt gezahlt haben und die Tür ausgebaut wird haben wir nicht?Andererseits müssen wir klagen,wenn der "alte" Tischler den "neuen" nicht bezahlt?!
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

doch. Sie können auch vom Vertrag zurücktreten. Dann wären die erbrachten Leistungen rückabzuwickeln. Der Tischler zahlt Ihnen das Geld zurück und kann dann seine Tür wieder mitnehmen. Das Problem, dass sich auch hier stellen kann, ist, dass der Tischler nicht zurückzahlt und auch die Tür nicht ausbaut. Auch dann hätten Sie zu klagen, um Ihre Recht durch zu setzen.

Im Gewährleistungsverhältnis hat nicht der neue mit dem alten Tischler abzurechnen, sondern immer nur die Vertragsparteien. Heißt, wenn Sie einen anderen Tischler beauftragen, müssen Sie den auch zahlen. Sie können sich aber das Geld vom alten Tischler zurückholen. Zahlt der dann nicht, müssen Sie gegen diesen klagen.