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RAinBerlin
RAinBerlin, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 50
Erfahrung:  1. und 2. Staatsexamen
69259111
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RAinBerlin ist jetzt online.

Anfrage an Versicherungsrecht Haftpflichtschaden Guten Tag,

Kundenfrage

Anfrage an Versicherungsrecht Haftpflichtschaden
Guten Tag,
ich habe eine Betriebshaftflichtversicherung. Folgender Schaden ist entstanden.
Ich betreibe eine kleine Wasserkraftanlage in Augsburg. Zum Unterhaltungsbereich der Anlage gehört ein Wasserkanal von ca. 1km. Der Kanal ist ca. 3m breit, am Boden Naturkies Rechts und Links jeweils Holz Seitenwände von ca. 1,4 bis 1,8m Höhe.
Die Holzseitenwände werden durch Holzpfähle gehalten.

Jedes Jahr wird der Kanal für ca. 2 Wochen abgelassen, so dass der Unterhaltungsbereich ausgebessert werden kann. Die Seitenwände wurde vor ca. 20 Jahre das letzte mal komplett erneuert, von Vorbesitzern der Anlage.

Im Apil 2011 habe ich die Seitenwände ausgetauscht und neue Pfähle einrammen lassen.
Ich war bei den Arbeiten aktiv mit dabei und habe einen für diese Arbeiten Baggerfahrer gemietet. Wenige Tage NACH der Sanierung meldet sich ein Anlieger am Kanal, dass hoffenlicht seine private Wasserleitung UNTER dem Kanal nicht beschädigt ist. Durch das Einrammen neuer Pfähle, könnte dies passieren. Der Wasserzähler wurde vom Anlieger kontrolliert, die Leitung scheint DICHT zu sein.
Erst im Winter 2011/2012 wurde festgestellt, dass die Leitung ein Leck hat.
Im März 2011 wurde ich ERST informiert, dass die Leitung sicherlich durch einschlagen neuer Pfähle defekt geworden ist. Es soll ein Wasserschaden durch ausgeflossenes Trinkwasser ins Erdreich über mehrere Monate von EUR 35.000.- vorliegen.
Ich habe den Fall im April meiner Haftpflichtversicherung gemeldet. Jetzt soll ich selbst Stellung nehmen, wie der Fall sich ereignet hat.
Frage der Versicherung, HABE ICH mich erkundigt ob Leitungen im Erdreich und dem Kanal verlaufen. Wie soll ich mich verhalten? Ich habe mich nicht erkundigt, wusste von nichts. Der Anlieger kann mir bis heute NICHT sagen wo die ca. 30 Jahre alte Leitung tatsächlich verlief.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAinBerlin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

sich nicht zu erkundigen, ob entsprechende Leitungen unter der Erde verlaufen, könnte aus Sicht der Versicherung eine grobe Fahrlässigkeit darstellen. Sie sollten zunächst die Fragen der Versicherung wahrheitsgemäß beantworten und so an der Aufklärung des Schadensfalles mitwirken.

Auf keinen Fall sollten Sie der Versicherung gegenüber falsche Angaben tätigen. Dies stellt eine Verletzung Ihrer Obliegenheiten dar und kann zur Folge die Leistungsfreiheit der Versicherung haben.

Sollte die Versicherung die Übernahme des Schadens ablehnen, weil aus ihrer Sicht eine grobe Fahrlässigkeit vorliegt, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt aufzusuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Jenny Weber
Rechtsanwältin
Experte:  RAinBerlin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte geben Sie eine positive Bewertung ab. Nur wenn Sie eine solche Bewertung abgegeben haben, erfolgt die Vergütung für die rechtliche Beratung.

Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und eventuelle Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Sollten Nachfragen bestehen, nutzen Sie bitte nicht den Smiley (Habe Rückfrage), sondern die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Jenny Weber
Rechtsanwältin
Experte:  RAinBerlin hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Jenny Weber
Rechtsanwältin