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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

hallo, ich habe bei stompreisvergleich.de einen anbieter wechsel

Kundenfrage

hallo,
ich habe bei stompreisvergleich.de einen anbieter wechsel angefragt und via denen auch ein angebot von Flex strom erhalten.
dieses angebot war leider ein jahrevertrag mit vorkasse und das wollte ich in keien fall und habe dass direct bei preisvergleich angegeben und die haben mir auch schriftlich den widerruf bestättigt.
Flexstrom nimmt dies nicht hin den sie sagen mein widderruf währe bei ihnen nicht eingegangen obwohl priesvergleich deises dess öffteren an flex hat mitgeteilt
jetzt fördert ein anwalt die ganze jahres summe
was kan ich machen??
mit freundlichen grüsse
m de bruijni
02671-917511
bruttig-fankel
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihren Angaben nach ist schon gar kein Vertrag zustande gekommen, denn das Angebot von Flexstrom haben Sie ja nicht angenommen.

Von daher werden Sie auch nichts zahlen müssen.

Dem gegnerischen Anwalt sollten Sie folgenden mitteilen: Schreiben Sie, dass Sie

1. keinen Vertrag abgeschlossen haben,

2. dass Sie hilfsweise ein Vertragsangebot wegen arglistiger Täuschung und wegen Irrtums anfechten und schon deshalb auch kein Vertrag zustande gekommen ist,

3. schreiben Sie, dass Sie ein Vertragsangebot nach §§ 355, 312d BGB widerrufen und die Widerrufsfrist nicht abgelaufen sei, weil Sie nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind,

4. erklären Sie noch die sofortige Kündigung jedes in Betracht kommenden Vertragsverhältnisses,

5. zahlen Sie zunächst nicht.

Wenn Sie schriftlich und aus Beweisgründen per Einschreiben mit Rückschein ein Schreiben mit diesen vier Punkten an den Anspruchssteller versenden, haben Sie alles getan, was einem unbegründeten Anspruch vorgerichtlich entgegengehalten werden muss.

Für den Vertragsschluss ist der Anspruchsteller beweispflichtig. Er muss im Streitfalle nachweisen, dass Sie den Vertrag übers Internet geschlossen haben. Darüber hinaus muss er beweisen, dass Sie ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt worden sind. Beides war nach Ihren Angaben ja nicht der Fall.

Im Übrigen sollten Sie dann, wenn Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid oder aber eine Klage zugesandt wird, einen Anwalt einschalten, der Unterlagen sichten kann. Im Falle der Zustellung eines Mahnbescheides beachten Sie bitte, dass die Vollstreckung erfolgen kann, wenn Sie nicht innerhalb von zwei Wochen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen.

Wenn Sie einen RSV haben, melden Sie den Fall, so dass Sie für den Rechtsweg, so er zu beschreiten sein müsste, Kostenschutz erhalten können.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hallo,

vielen dank für die schnelle antwort aber:


4. erklären Sie noch die sofortige Kündigung jedes in Betracht kommenden Vertragsverhältnisses,

Wie kann ich einen vertrag kündigenndenn ich nach punkt 1 nicht habe??

m fr gr

mat
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

diese Erklärung versteht sich hilfsweise. Das dient allein der Rechtssicherheit, denn im vorgerichtlichen Bereicht kommte es darauf an, alle Ihnen dienlichen Erklärungen abzugeben. Mit der hilfsweise ausgesprochenen Kündigung erkennen Sie also nicht an, dass es einen Vertrag gegeben hätte. Sie können, wenn Sie das beunruhigt, diesen Punkt auch einfach weglassen.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihre Frage beantwortet ist, würde ich mich freuen, wenn Sie durch Ihre Bewertung den von Ihnen für die Beantwortung ausgelobten Betrag freigäben. Fall Sie noch Fragen im Zusammenhang haben, fragen Sie einfach nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hallo,

ich werde ihre antworten mitnemen in mein schreiben an die anwältin von flexstrom und erst dann kan ich ihen mitteielen ob ihre hilfe sinnvol war.

m fr gr

m de bruijni
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Machen Sie das. Gehen Sie aber davon aus, dass Flexstrom bzw, deren Anwältin Geld von Ihnen sehen will.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hallo,

Welcher artikel oder paragraf is in dieser satz:

Für den Vertragsschluss ist der Anspruchsteller beweispflichtig. Er muss im Streitfalle nachweisen, dass Sie den Vertrag übers Internet geschlossen haben. Darüber hinaus muss er beweisen, dass Sie ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt worden sind. Beides war nach Ihren Angaben ja nicht der Fall.

Relevant und kann ich an referieren??
m fr gr
m at de bruijni
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

jede Partei trägt die Beweislast für den Sachverhalt, aus dem sie Rechte herleiten will. Das ist allgemeinder Grundsatz des deutschen Prozessrechts.

Die §§ über das Widerrufsrecht sind die §§ 312d, 355 BGB
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hallo,

ich werde ihre antworten mitnemen in mein schreiben an die anwältin von flexstrom und erst dann kan ich ihen mitteielen ob ihre hilfe sinnvol war.

m fr gr

m de bruijni






Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Machen sie das.


MfG

Scholz
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hallo,

ich werde ihre antworten mitnemen in mein schreiben an die anwältin von flexstrom und erst dann kan ich ihen mitteielen ob ihre hilfe sinnvol war.

m fr gr

m de bruijni

N.B.bitte unterlassen sie bis dann die tägliche mails
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

diese mails sind systembedingt, da habe ich persönlich keinen Einfluss.

mglw. kann man Ihnen unter [email protected] weiterhelfen.

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