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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Verbraucherrecht habe ich mehrere Mandate betreut.
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Hallo, habe mich vor ca. 5 Wochen bei Partnersuche.de für ein kostenloses 14tägige Probeab

Kundenfrage

Hallo, habe mich vor ca. 5 Wochen bei Partnersuche.de für ein kostenloses 14tägige Probeabo angemeldet und eine Dame angeschrieben. Da sich nichts getan hat, habe ich mich fristgerecht wieder abgemeldet bzw. dieses Konto gelöscht. Ich habe keine weiteren Vorschläge von Partnersuche.de mehr bekommen. Später habe ich eine Anzeige in der Zeitschrift Zweirad aufgegeben das ich einen Parner suche und habe dort meine Tel. Nr. und meine Mail Adresse eintragen lassen. Gester bekomme ich eine Mail von einer Dame mit dem Betreff "Zweiradanzeige" auf diese Anzeige habe ich geantwortet und 2 Std. später bekomme ich von Partnersuche.de eine Zahlungserinnerung von 474€ mit dem Inhalt " Sehr geehrtes Mitglied,
am 12.06.2012 schlossen Sie eine 12 Monats Premium-Mitgliedschaft auf unserem Onlineportal www.partnersuche.de ab.
Wir haben versucht Ihre Mitgliedsgebühr in Höhe 474,00 € von dem von Ihnen angegebenen Konto abzubuchen. Leider blieb der Einzug ohne Erfolg.
Wie soll ich mich verhalten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Sie sollten auf keinen Fall zahlen! Es handelt sich um eine bekannte Abzockmasche.

 

Die Gegenseite versucht sie hier lediglich einzuschüchtern.

Hierbei handelt es ich um eine bekannte Abzockmasche. Hier ist kein Vertrag zustande gekommen, da Sie über die Kostenpflichtigkeit getäuscht wurden.



Hilfsweise könnten Sie den Vertrag widerrufen bzw. gem. § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung anfechten.



Zusätzlich könnten Sie Betrugsanzeige erstatten.

Bitte lassen Sie sich nicht einschüchtern und zahlen Sie nicht!



In einem identischen Fall ( hier ging es um die Firma Outlets . de, ), hat das Amtsgericht Leipzig entschieden, dass sie definitiv kein Vertrag zu Stande gekommen ist und somit auch keine Zahlungspflicht besteht (Amtsgericht Leipzig Az.118 C / 10105/09 ) .



Ich habe bereits mehrere Mandanten gegen diese Firmen vertreten. Es ist nie ein Fall vor Gericht gebracht worden und die Angelegenheit konnte meistens mit dem ersten Schreiben beendet werden. Sofern sie anwaltliche Unterstützung wünschen wäre ich Ihnen gerne behilflich.



Lediglich wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten sollten, müssten Sie innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung hiergegen Widerspruch einlegen.

 



 

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht bzw. zur Zufriedenheit fehlt.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Advopro und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für ihre schnelle Antwort, aber ich weis nicht so recht wie ich mich verhalten soll bzw. was ich jetzt machen soll.
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Gerne möchte ich Ihnen Empfehlungen zum weiteren Verhalten geben:

Sie sollten bitte zunächst die Forderung bestreiten.

Gleichzeitig sollten sie auf ihren fristgerechten Widerruf verweisen. Falls sie ihr Widerrufsschreiben noch haben (oder zum Beispiel die E-Mail), sollten Sie es bitte in der Anlage beifügen.

Zusätzlich sollten Sie den vermeintlich geschlossenen Vertrag hilfsweise wegen arglistiger Täuschung gemäß § 123 BGB anfechten.

Für den Fall, dass man sie nicht in Ruhe lässt, sollten Sie sich ausdrücklich vorbehalten Betrugsanzeige zu erstatten.

Dieses sollten Sie bitte schriftlich und am besten per Einwurfeinschreiben erledigen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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