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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26214
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Morgen! Am 06.03.12 habe ich 1 Zahlungsaufforderung

Kundenfrage

Guten Morgen!
Am 06.03.12 habe ich 1 Zahlungsaufforderung für eine FONIC-Rechnung über ca. 250 Euro über das Inkassobüro BFS risk & collection aus Verl erhalten. Bislang habe ich keine Rechnungen oder dergleichen über diese Kosten bei dem Anbieter erhalten. Nachdem ich im Internet nur Negatives ergoogelt habe, kümmerte ich mich nicht weiter darum. Auch nicht als ich am 19.03. eine Mahnung darüber erhielt. Auch das Ratenangebot vom 29.03. ignorierte ich, da diese Forderung absolut unberechtigt ist und so ein Vertag nicht existiert.
Ich bin seit 10 Jahren Vodafonekunde und hatte zwischendurch 2 Jahre einen 2. Vertrag bei mobilcom. Auf dieser Forderung des Inkassobüros stand weder eine Mobilnummer, um die es geht, noch eine Rechnungsnummer, die überfällig sein soll. Am 19.04. erhielt ich eine Titulierungsankündigung und nachdem ich mich noch einmal im Internet belesen habe, hielt ich es immer noch für einen Fake.
Nun habe ich gestern einen Mahnbescheid erhalten und möchte mich nun bei Ihnen erkundigen, was ich tun muss, um der Sache endlich ein Ende zu bereiten.
Ich versichere Ihnen, das diese Forderung vollkommen unberechtigt ist. Ich hatte niemals einen Vertag über Leistungen bei Fonic und die (jetzt auf dem Mahnbescheid) angegebene Mobilnummer habe ich nicht.
Gern höre ich von Ihnen. Vielen Dank XXXXX XXXXX

Mit freundlichen Grüßen

Maren Böttcher
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ein gerichtliches Mahnverfahren ist ein förmliches Verfahren in welchem das Mahngericht die Berechtigung der Forderung nicht überprüft.

Sie sollten daher sofort unter Verwendung des Ihnen vom Mahngericht mit übersandten Vordrucks gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen. Widersprechen Sie der Forderung insgesamt (ankreuzen und vergessen Sie nicht den Widerspruch zu unterzeichnen. Senden Sie den Widerspruch an die im Formular angegebene Gerichtsadresse und keinesfalls an den Gegner direkt.

In diesem Falle erhält die Gegenseite von dem Widerspruch Kenntnis und wird vom Amtsgericht aufgefordert, die Berechtigung der Forderung zu begründen.

Der Gegner muss also nachweisen, dass Sie einen Vertrags mit Fonic geschlossen haben, dass Sie Leistungen im Wert von 250 EUR in Anspruch genommen haben und diese nicht bezahlt haben.

Dies muss er dem Gericht auch unter Beweis stellen. Das Gericht wird Ihnen dann die Begründung des Gegners mit der Aufforderung eine Verteidigungsanzeige abzugeben und zur Behauptung des Gegners stellung zu nehmen übersenden.

Sie müssen dann gegenüber dem Gericht einfach bestreiten ein Vertragsverhältnis mit Fonic zu haben und die behaupteten Leistungen in Anspruch genommen zu haben.

Da der Gegner keinen Beweis über den Vertragsschluss erbringen können wird, wird er den Prozess verlieren.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank!!

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