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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, habe eine Rechnung von Routenplaner.de

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

habe eine Rechnung von Routenplaner.de bekommen. Ich werde diese Rechnung nicht bezahlen. Was soll ich nun machen?

mfg Hasslberger Veronika
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

mit Musterbrief meinen Sie wahrscheinlich, dass Sie bereits Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Falls nicht, teilen Sie mir das mit.

Wenn es aber so war, sind Sie "aus dem Schneider", denn mehr brauchen Sie nicht machen und das, was Sie gemacht haben, können Sie auch noch beweisen. Von daher werden Sie nicht zahlen brauchen und können weitere Zahlungsaufforderungen in der Sache ignorieren, unabhängig davon, ob Sie vom Inkassounternehmen kommen oder aber vom Anspruchssteller direkt.

Allein dann, wenn der Anspruchssteller das gerichtliche Mahnverfahren betreibt oder Ihnen eine Klage zustellen lässt - beides ist ehre unwahrscheinlich - sollten Sie einen RA beauftragen, bzw. gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen und spätestens mit der Zustellung einer Klage einen Kollegen vor Ort beauftragen.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr RA Scholz,

habe mich bereits schon vor geraumer Zeit über die Firma Routenplaner.de bei der Verbraucherzentrale informiert.

Der Musterbrief betrifft eine unberechtigte Forderung der Firma Webtains GmbH. Ich bin jedoch völlig davon überzeugt, dass ich keinen -zumindest jedoch keinen kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen habe.

Sollten sie anderer Meinung sein, so weisen sie mir bitte nach, wann und wie es zu einem Vertrag mit ihnen zustande gekommen wäre.
usw usw
so ist der musterbrief.

Die Firma Routenplaner hat mit einem Inkasso Unternehmen geantwortet.
(Deutsche Internetinkasso GmbH)

Also soll ich diesem Inkasso Unternehmen nicht mehr antworten?

Ich soll jetzt 158,20 Euro mittlerweile bezahlen. Ich habe halt Angst dass ich ein Gerichtliches Mahnschreiben erhalte und die Kosten damit noch höher werden.

Mfg Hasslberger
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

wichtig ist, dass Sie Ihr Widerrufsrecht ausüben. Wenn es sich um einen Musterbrief der Verbraucherzentrale gehandelt haben sollte, müsste der Brief die eigentlich beinhaltet haben. Fall nicht, machen Sie ein Schreiben (Einschreiben mit Rückschein), in dem steht, dass Sie

1. keinen Vertrag abgeschlossen haben,

2. dass Sie hilfsweise ein Vertragsangebot wegen arglistiger Täuschung und wegen Irrtums anfechten und schon deshalb auch kein Vertrag zustande gekommen ist,

3. schreiben Sie, dass Sie ein Vertragsangebot nach §§ 355, 312d BGB widerrufen und die Widerrufsfrist nicht abgelaufen sei, weil Sie nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind,

4. erklären Sie noch die sofortige Kündigung jedes in Betracht kommenden Vertragsverhältnisses.

Damit wäre dann alles getan, was im vorgerichtlichen Bereich vonnöten ist.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja so einen Musterbrief habe ich hergenommen von der Verbraucherzentrale. Dieser ist sehr gut Formuliert. Es steht auch drinnen, dass eine ausreichende Widerrufsbelehrung fehlt usw...
Ich werde dieses Schreiben nochmals dem Inkassounternehmen schicken, oder was meinen Sie dazu?

In Zukunft werde ich im Internet auch besser aufpassen, so schnell kann man in Fallen tappen.

mfg Hasslberger
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

zur Sicherheit sollten Sie das in der Tat machen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und würde mich in dem Fall über Ihre Akzeptierung freuen. Andernfalls fragen Sie einfach nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt

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