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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7712
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwalt, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

Kundenfrage

Sehr geehrte Frau Rechtsanwalt, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, wir bitte um Ihre Meinung zu folgendem Sachverhalt und dazu, ob und wie wir uns richtig verhalten sollen.


In unserem neu gebauten Haus wurde am 04.04.2012 ein von uns bestellter Schlafzimmer-Einbauschrank eingebaut.

Er ist etwa 3m lang, die Front besteht aus 6 Türen, die 2,50 m hoch sind. Korpus und Front sind aus Tischlerplatten, im Inneren furniert, außen mit einem umlaufenden Profil versehen und gestrichen. Zwischen Wand/Fußboden/Decke und Schrank ist eine Blende eingebaut. Der Gesamtpreis beträgt knapp 8000,-Euro

Bereits unmittelbar nach dem Einbau sahen wir, daß dieser Schrank nicht unseren Vorstellungen und unserer Meinung nach den Vorgaben entspricht, die mit dem Tischler vereinbart wurden. Dies teilten wir dem Tischler so auch mit.

Am 05.04. teilten wir unsere Unzufriedenheit auch noch einmal telefonisch mit.

Wir machten einen Anhörungstermin aus, der am 11.04. 2012 bei uns stattfand. Der wesentliche Inhalt bestand darin, Ideen zu entwickeln, wie denn der Schrank vor allem optisch so umgestaltet werden kann, daß er das von uns im Vorfeld gewünschte "antike Aussehen" erhält. Dies war uns vorher auf Anfrage beim Tischler mehrfach zugesichert worden. Der Tischlermeister zeigte sich zu diesem termin auch gespächsbereit.

Am 07.04.2012 erreichte uns dann eine bitterböse e-mail des Tischlermeisters, in der er ,erstens, behauptet, den Schrank nach den Vorgaben mangelfrei geliefert zu haben
und, zweitens, das Zahlungsziel der restlichen fast 4000,-Euro auf den 26.04. festlegte, sogleich aber auch mit einem gerichtlichen Mahnverfahren drohte, falls er bis dahin keinen Zahlungeingang erhalten hat.

In einer schriftlichen Antwort (per Einschreiben) listeten wir Ihm die Mängel auf, die zu beanstanden sind und lehnen eine Abnahme, wie bereits auch mündlich schon, ab. Gleichzeitig boten wir Ihm an, sich bis zum 26.04.2012 bei uns zu melden, anderenfalls werden wir uns mit der Handwerkskammer in Verbindung setzen. Die Mängelbeseitigung haben wir innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt unseres Schreibens verlangt.

Gestern habe ich mich an die Handwerkskammer gewandt.
Der Sachverständige riet mir zu einem Mediationsgespräch, könne selbst aber als Sachverständoiger nicht mehr auftreten, da er von mir bereits zu viele Informationen erhalten hätte. Er gab mir die Telefonnummer eines anderen Sachverständigen, der mir riet, sich zwecks Beweissicherungsverfahren an das zuständige Gericht zu wenden.
Nach unserer Auffassung ist dies aber mit weiteren Kosten verbunden.
Deshalb wenden wir uns an Sie und würden die Rechtsschutzversicherung der HUK-Coburg, die wir allerdings noch nicht kontaktiert haben, in Anspruch nehmen.

Wir haben am Donnerstag,dem 26.04.2012, einen Besichtigungstermin durch einen Tischler, der nachweislich die von uns geforderte Optik herstellen kann. Er würde dann auch eine Kostenkalkulation über diese Arbeiten anfertigen.
Soweit uns bekannt ist, dürfen wir das Doppelte der Reparaturkosten einbehalten, bis die Sache geklärt ist.

Unser Ziel ist, den Preis mindestens um den Betrag zu mindern, der notwendig ist, um Mängel zu beheben (nicht nur die Optik) und die gewünschte Optik durch den anderen Tischlermeister herstellen zu lassen.

Wir möchten Sie also bitten, uns in dieser Sache zu beraten

> Mit freundlichen Grüßen
> Matthias und Oxana Rödel
>
> Kontakt:
> Familie Rödel
> Beethovenstr. 206
> 14513 Teltow
>
> Mobil: Matthias Rödel 0152/053 863 12
> Festnetz: Oxana Rödel 030 /54 773 106
> e-Mail:[email protected],[email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Sie haben gegenüber dem Tischler einen Nachbesserungsanspruch, wenn der Schrank nicht den vertraglich vereinbarten Vorgaben entspricht. Hierbei haben Sie richtigerweise dem Tischler eine Frist gesetzt, bis wann er den aus Ihrer Sicht bestehenden Mangel beseitigen kann.

Setzen Sie dem Tischler nunmehr noch mal eine Nachfrist von einer Woche mit der Mitteilung, dass Sie die Mängelbeseitigung durch ein anderes Unternehmen im Wege der Ersatzvornahme vornehmen lassen. Nach Ablauf dieser Frist können Sie dann ein anderes Unternehmen beauftragen. Wichtig ist eine Beweissicherung des aktuellen Zustandes, was in der Regel nur durch ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren erfolgen kann. Soweit der Mängel in der äußeren Gestaltung liegt, sollten Sie in Ihrem Schreiben an den Tischler aussagekräftige Bilder zusenden und Ihn auffordern zu erklären, dass er diese Bilder als Nachweis für das Aussehen der äußeren Gestaltung anerkennt.

Im weiteren teilen Sie mit, dass Sie aufgrund des nicht erfüllten Werkvertrages den hälftigen Werklohn einbehalten und soweit sich ein Guthaben nach Abrechnung der Ersatzvornahme ergibt, dieses auszahlen werden.

Abschließend darf ich darauf hinweisen, dass Sie im Falle einer streitigen Auseinandersetzung beweispflichtig sind, dass der Schrank in einer anderen Gestaltung als er jetzt erstellt und aufgebaut wurde, bestellt war.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

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