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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Hallo, ich hatte eine Verhandlung (wegen Verstoß gegen das

Kundenfrage

Hallo,
ich hatte eine Verhandlung (wegen Verstoß gegen das BtMG ), und bin nun in Berufung gegangen. Der Termin dafür ist im Sommer.

Ich habe meiner Anwältin bereits fast 3000.- Euro bezahlt, dafür das sie bei der Verhandlung so gut wie nichts gesagt hat , jetzt bin ich in Berufung gegangen und nun kommt Ihre nächste Rechnung. Ich beahle gerne , wenn es gerechtfertigt ist. Da ich es nicht besser weiß, möchte ich Sie gern fragen und wäre dankbar, wenn Sie m ir Auskunft geben könnten. Anbei die neue Rechnung:

K o s t e n r ec h n u n g

wegen Verstoß gegen das BtMG (Berufungsinstanz)


Berechnet nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) VV Gebühren- €
und nach dem RVG-Vergütungsverzeichnis (VV) Nr. Satz


1. Gebühr gemäß Vergütungsvereinbarung vom
02.04.2012 (§ 34 RVG) 1.000,00
2. Post- u. TK-Dienstl. - Pauschsatz 7002 20,00
3. Fahrtkosten (110 km à 0,30 €) 7003 33,00
4. Tage- und Abwesenheitsgeld (bis 4 h) 7005 20,00

5. Netto 1.073,00
6. Umsatzsteuer (MWSt) 19 % 7008 203,87

7. Brutto 1.276,87


Mit freundlichen Grüßen
Sebastian
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Kostenpositionen Nr. 2, 3, 4 und 6 sind soweit in Ordnung, es handelt sich hier um Sätze, die genommen werden dürfen.

Wenn Sie eine Vergütungsvereinbarung geschlossen haben, sind Sie daran gebunden, so verstehe ich die Nr. 1.

Hätten Sie keine Vergütungsvereinbarung abgeschlossen, würden Sie für das Verfahren, also die Abwicklung des gesamten Schriftverkehrs VOR der mündlichen Verhandlung im Termin 70,- bis 470,- Euro zahlen müssen, für den mündlichen Termin hätte Ihre Verteidigerin Ihnen 70,- bis 587,50 Euro berechnen können, zusammen also ebenfalls netto rund 1000,- Euro. Von daher fahren Sie mit der Vergütungsvereinbarung nicht schlechter als wenn Ihre Anwältin nach den gesetzlichen Tatbeständen abgerechnet hätte (Nr. 4121 VV-RVG ff.).

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ok, 1000.- für die Berufung, doch was ist mit den fast 3000.- für den ersten Teil ??

Ich hatte zwei Termine bei meiner RA, zum einem um sie zu beauftragen und dann noch um meine Sicht der Dinge zu schildern. Bei der Gerichtsverhandlung hat sie kaum was gesagt, sie sollte für meine Unschuld kämpfen. Und dafür hab ich nun für die Anwältin fast 3000 Euro bezahlt . Ist das nicht zu viel?

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

hatten Sie für die erste Instanz auch eine Gebührenvereinbarung abgeschlossen? Ging die nach Zeit oder war die pauschal?

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
RAScholz und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

die war pauschal, ich dachte das wäre so üblich ...

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zum Vergleich:

Hätten Sie nach gesetzlichen Gebühren abgerechnet:

Für das Verfahren vor dem AG bis zu 250,- Euro.

Für den mündlichen Termin vor dem AG bis zu 400,- Euro

zzgl. der Kostenpositionen wie in der Ausgangsfragen 2, 3, 4, 6.

Für sittenwidrig dürfte die Vereinbarung noch nicht sein. Sie sollten aber die Gebühr für die 1. Instanz vielleicht noch einmal zur Sprache bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Ja, das werde ich! Vielen Dank für Ihre Mühe und noch einen schönen Abend!

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich danke und das wünsche ich Ihnen auch.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Entschuldigung, dass ich nochmal nachfrage, aber ist es rechtens, dass ich alles vorab bezahlen muss. Ich musste in der ersten Instanz alles vorab bezahlen und nun soll ich wieder alless vorab überweisen. Ist das so üblich?
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ein Vorschuss ist absolut üblich, alles vorab ist eher die Ausnahme, aber nicht unzulässig.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt

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