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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2960
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Tochter hat fernsehvertrag mit Kabel Deuschland abgeschlossen,

Kundenfrage

Tochter hat fernsehvertrag mit Kabel Deuschland abgeschlossen, da sie zum Praktikum in eine andere Stadt mußte, kündigten wir den Vertrag. Der soll aber eingehalten werden , obwohl sie bei ihrer Schwester wohnt und dort kein Kabel Deutschland sieht. Ich erklärte das in einem Brief, aber man nahm diese außerordentliche Kündigung nicht an. Da die Tochter nicht mehr in dem Ort wohnt,rief man bei mir zu hause an und ich erklärte den Tatbestand nochmals. Ich forderte einen im darauffolgenden Monat abgezogenen Betrag zurück und bekam zur Antwort, dass es sich um einen Personenvertrag handelt und sie würden unserer Tochter Kabel Deutschland einrichten. Jetzt sind 6 Rechnungen offen, da ich mein Konto gesperrt hatte und unsere Tochter über kein Einkommen verfügt. Es folgte nun ein Inkassobrief mit Forderung über 190,23€.Was raten Sie mir
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

ein gesetzliches SonderkündigungsR hat Ihre Tochter bei einem Umzug in ein unversorgtes Gebiet nicht zwingend, selbst wenn der Umzug beruflich bedingt ist,

vgl. BGH Urteil mit Az.: III ZR 57/10.

 


Allerdings gewährt KD meines Wissens ein SonderkündigungsR, wenn eine Meldebestätgung von der Anmeldung am neuen Wohnort vorgelegt wird.

 

Ohne Meldebestätigung wird es sehr schwierig. Hier sollten Sie nach meiner Erfahrung einen Kollegen vor Ort zu Rate ziehen oder die Restvertragslaufzeit zahlen und zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen.

 

Senden Sie die Meldebestätigung bitte per Einwurfeinschreiben und heben den Einlieferungsbeleg auf. Auch sollten Sie einen Zeugen haben, der den Inhalt des versandten Schreibens gesehen hat.

 

Im Anschreiben sollten Sie wegen des Umzugs vorsorglich noch einmal die Kündigung erklären (und auf die erste Erklärung erneut hinweisen), hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen. Letzteres, damit nicht im Streitfall unnötig weitere Kosten anfallen.

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Kündigung wurde ja angenommen und gilt ab 02/2012. Es geht um Zahlungen ab Kündigungsaussprechung08/2011 bis Ablauf des abgeschlossenen Vertrages.Die Tochter ist nicht im Praktikumsort gemeldet, sondern wohnt dort nur bei der Schwester,ansonsten ist sie in ihrem Heimatort, heißt bei den Eltern gemeldet
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Dann halte ich es für sinnvoll, die fehlende Summe zu zahlen. Ggf. können Sie versuchen, einen Verzicht auf die Inkassokosten zu erreichen, da man Sie in der Sache nicht über die Bedingungen eines SonderkündigungsR aufgeklärt hat.

 

Ferner dürfte KD mit etwas Glück freiwillig auf die gerichtliche Geltendmachung von Inkassokosten verzichten, wenn die Hauptforderung bezahlt ist.

 

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Was halten sie von einem Telefonat mit der Inkassostelle. Hat mir schon einmal geholfen,als es um einen Vertrag mit Alice ging. Die Inkassostelle hat von sich aus die Einforderung abgelehnt und ich war raus.Muß ich ansonsten der Einforderund schriftlich widersprechen?

 

Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das können Sie natürlich versuchen, bringt aber nach meiner Erfahrung wenig. Schaden tut es aber nicht!