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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Sehr geehrte damen und Herren, Thema MAXimal Service Leider

Kundenfrage

Sehr geehrte damen und Herren,
Thema MAXimal Service
Leider hab ich mir auch diesen Mist aufschwatzen lassen.. jetzt ist ein Brief von RA gekommen mit Zahlungsaufforderung von 222,oo Euro. Ich kann und will das nicht zahlen. was soll ich tun?Soll ich zahlen Habe leider nicht gekündigt Komm ich da noch raus?
Danke XXXXX XXXXX schnelle antwort im Vorraus
TW
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es käme auf den Vertragsschluss an. Haben Sie den Vertrag im Ineternet abgeschlossen oder per uneingeladenem Hausbesuch, können Sie ein Widerrufsrecht geltend machen. Sind seit dem Vertragsschluss mehr als zwei Wochen vergangen und sind Sie bei Vertragsschluss nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden, können Sie noch jetzt den Vertrag widerrufen und müssen dann auch nichts zahlen.

Es empfiehlt sich zu Ihrer Rechtssicherheit, folgendes Schreiben an den RA zu senden, in dem Sie erklären, dass Sie

was Sie jetzt machen sollten ist ganz einfach, aber das müssen Sie aber auch unbedingt machen:

Sie nehmen schriftlich gegen den Zahlungsanspruch Stellung. Sie erklären nun ggü. dem Anspruchsteller schriftlich, dass Sie ein Vertragsangebot nach §§ 355, 312d BGB widerrufen und die Widerrufsfrist nicht abgelaufen sei, weil Sie nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind. Erklären Sie hilfsweise noch die sofortige Kündigung jedes in Betracht kommenden Vertragsverhältnisses,hilfsweise die KÜndigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt, so dass der Vertag jedenfalls zum nächstmöglichen Zeitpunkt beendet ist und keine Zahlungspflicht mehr besteht.

Für den Vertragsschluss ist der Anspruchsteller beweispflichtig. Er muss auch beweisen, dass Sie ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt worden sind. Im Übrigen muss für Sie klar ersichtlich gewesen sein, dass Sie einen entgeltlichen Vertrags abschließen. Sollte daher der Hinweis auf die Zahlungspflicht "versteckt" gewesen sein, sind Sie nicht zahlungspflichtig. War das so, sollten Sie im Schreiben noch die Anfechtung des Vertrages erklären. Es reicht aus, dass Sie den Begriff Anfechtung erwähnen, weitere Begründungen müssen Sie nicht angeben.


Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA
RAScholz und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Soweit hab ich das verstanden, ies sind schon 2 Rechnungen bzw. Mahnungen gekommen. ich wurde damls angerufen.und ob ich über den Widerruf informiert wurde weiss ich auch nicht mehr. Die berufen sich auf ein tondukment..ich weiss nicht mehr was ich damals gesagt habe... eine weiter e Vertragsverlängerung ist auch schon wieder gekommen..soll ich diese auch widerrufen?
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ja, auch das sollten Sie machen. Das Tonfile dient lediglich zum Beweis für den Vertragsschluss. Die Belehrung für den Widerruf müssen Sie schriftlich bekommen haben, mündlich ist das nicht möglich. Von daher erklären Sie unbedingt den Widerruf.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
dh Maximal muss beweisen obb ich eine Widerruf erhalten habe oder nicht leider weis ich nicht mehr ob ich eine schriftlichen wiederruf erhalte nhabe... dann werd ich mal ein schreiben an den RA aufsetzten Danke
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

den Zugang einer wirksamen Widerrufserklärung muss Ihnen Maximal nachweisen. Im Übrigen machen Sie das so wie gesagt.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre Hilfe. I brief ist auf dem Weg per einschreiben st es nicht verboten von solchen überhaupt angerufen zu werden?
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ja, das ist unzulässig und wenn Sie beim Anruf mitteilen, dass Sie nicht nochmal angerufen werden wollen und das trotzdem passiert, haben Sie einen durchsetzbaren Anspruch auf Unterlassung. Für die Durchsetzung müssten Sie sich aber an einen Verbraucherverband wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt