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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

ich habe einen Fliesenleger damit beauftragt, eine Spanndecke

Kundenfrage

ich habe einen Fliesenleger damit beauftragt, eine Spanndecke ins Badezimmer zu machen.
Habe 07/2011 1.000 Euro angezahlt. Ende Oktober wollten wir einziehen und bis dahin sollte die Decke fertig sein. Dazu gab es aber nichts schriftliches, sondern die Absprache fand mündlich statt, aber gegenüber mir und meinem Vater.

Dann teilte uns der Monteur mit, das die Firma von der er die Spanndecke bezieht, Lieferschwierigkeiten hätte. Mitte Dezember habe ich die Firma selber angeschrieben und nachgefragt. Die Antwort folgte prompt. Der Monteur hätte hohe Außenstände und würde deshalb nichts mehr geliefert bekommen.

Auf nachfragen beim Monteur stimmte das alles nicht.

Aufgrund der Vorauszahlung konnte ich aber auch die Decke woanders nicht bestellen und auf Nachfrage beim Monteur wegen Stornierung kam die Antwort: "Stornieren kannst du alles, liefern werde ich trotzdem"

Mitte Januar habe ich mich nochmals mit der Lieferfirma in Verbindung gesetzt und dort sagte man mir, das jetzt alles bezahlt sei, und die decke anfang Februar geliefert würde.

Am 22.02.12 war der Monteur mit seiner Arbeit fertig.

Gesamtkosten der Decke waren angegeben mit 1.800 Euro

Er bot mir an den Rest in Höhe von 800 Euro abzurechnen ... ein Witz nach 7 Monaten Lieferzeit.

Am 05.03.12 kam die Rechnung über 1.842,-- Euro / Anzahlung hat er 900,-- abgezogen
obwohl ich 1.000 Euro angezahlt habe. Ich fands frech, das direkt im Anschluß am 09.03. die erste Mahnung kam.

Meine Frage dazu: muss ich überhaupt noch was bezahlen ?? wenn ja wieviel ??
kann ich die Zinsen der Anzahlung geltend machen ??

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Vor Creditreform müssen Sie sich nicht fürchten.

In der Sache selbst hat sichd er Auftragnehmer stark verzögert.

Allerdings haben Sie den Auftrag nicht gekündigt und der Auftragnehmer hat weiter gearbeitet.

Im Ergebnis müssen Sie die erbrachte Leistung bezahlen, können aber aufgrund der Verspätung einen Teil der vereinbarten Leistung einbehalten.

Darüber hinaus ist in der Tat die Anzahlung zu verzinsen.

raschwerin und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für die Antwort.

 

Gibt es eine Richtlinie in welcher Höhe ich die Leistung einbehalten darf ??

es sind ja immerhin fast 5 Monate.

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
In dem Vertrag mit dem Fliesenleger war keine Vertragsstrafe vereinbart oder?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
nein, aber der Einzugstermin Oktober stand fest.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ist Ihnen durch diese Verspätung ein finanzieller Schaden entstanden?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

nein, nur viel Ärger und viel Lügerei.

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ok, aber dennoch sollte man 25 % vom Volumen absetzen, da sich der Auftragnehmer in Verzug befand.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

also 25 % der Gesamtsumme ?

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, genau.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

vielen Dank, das hilft mir sehr.

 

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern, alles Gute.

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