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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Verbraucherrecht habe ich mehrere Mandate betreut.
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ich hatte ein emailpostfach

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich hatte ein emailpostfach bei web de und dafür das kostenpflichtige extra web de club mit 15€ Beitrag für 3 Monate. Diese kostenpflichtige Leistunghabe ich am 10.08.2011 schriftlich per Post gekündigt ( bis 22.09.2011 war bereits bezahlt). Eine Bestätigung habe ich nicht erhalten und mich wegen der Kleinigkeit eines Postfachs das ich eigentlich nicht mehr nutze auch nicht darum gekümmert. Rechnungen wurden per mail ins postfach zugestellt. Im Oktober habe ich einmal zur Kontrolle versucht das Postfach zu erreichen, es war jedoch kein login mehr möglich, ich habe dies als Indiz gewertet, daß die Kündigung erfolgt ist. Am 19.12. habe ich eine Mahnung über einen ausstehenden Betrag von 15€ und 5€ Mahnkosten erhalten. Telefonisch habe ich mich beschwert und die Auskunft erhalten daß man sich darum kümmern werde. Dann keine Meldung, bis ich nun eine Rechnung über 104,27 zu dieser Forderung vom bayerischen Inkassodienst erhalte. Dies halte ich für mehr als unverschämt worauf ich die Forderung gegenüber dem Inkassodienst schriftlich mit Kopie meines Kündigungsschreibens als unberechtigt zurückgewiesen habe. Dazu erhalte ich die Antwort daß der Nachweis der Kündigung ohne Kündigungsbestätigung oder Versandnachweis (den ich nicht habe, da ich für solch eine Lappalie kein Einschreiben schicke) nicht gegeben ist und ich die Forderung über 104,27 begelichen müsste.
Ist dies so richtig? Muss ich hier die Beweise erbringen? Wie kann man sich am besten gegen so etwas wehren. Neues schreiben an web.de, die scheinbar die Forderung abgetreten haben.
vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
mit freundlichen Grüßen
Stefan Demmel
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Demmel,

 

 

vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

 

 

Hierbei handelt es sich um eine bekannte Masche.Dies ist mir aus Parallelfällen leider bekannt.


Offensichtlich wird man voraussichtlich behaupten können, keine Kündigung erhalten zu haben.

Problematisch ist allerdings, dass im Streitfall die Kündigung beziehungsweise genauer gesagt den Zugang der Kündigung bei der Gegenseite (die Absendung genügt leider nicht!) beweisen müssen.

Sofern sie die Kündigung nicht per Einschreiben gesendet haben sondern lediglich per einfachen Brief, werden sie diesen Zugang leider nicht beweisen können.

In diesem Fall könnten sie die Kündigung lediglich dann beweisen, wenn die Gegenseite hierauf Bezug genommen hat.

Problematisch ist nämlich, dass die Gegenseite wie bereits mitgeteilt nicht beweisen muss, dass die Kündigung nicht angekommen ist beziehungsweise dass das Vertragsverhältnis nicht beendet wurde sondern sie müssen leider beweisen, dass die Kündigung fristgerecht bei der Gegenseite angekommen ist.

Sofern Sie also den fristgerechten Zugang der Kündigung nicht beweisen können und die Gegenseite die Kündigung bestreitet, läuft der Vertrag leider automatisch weiter.

 

 

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

 

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

 

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.

 

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

 

 

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!

 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Demmel,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Newerla,

danke für diese erste Stellungnahme. Habe ich sie richtig verstanden daß ich mich gegen diese Forderung wahrscheinlich nicht wehren kann?
Die eigentliche Hauptforderung aus dem Dienstleistungsvertrag belaufen sich auf 15€ zum 23.09. und 15€ zum 23.12.11 zuzüglich 5€ Mahnspesen von web.de am 19.12, also 35€.
Nun werden dazu vom bayerischen Inkassodienst BID AG Coburg zum 07.02.12 15€ Mahnspesen und 54 € Inkassokosten in Rechnung gestellt, also wesentlich mehr als die eigentliche Forderung. Ist dies zulässig oder ein derber Versuch Leute einzuschüchtern. Kann man dies als Wucher ablehnen wenn die Hauptforderung beglichen werden muss?
Ist es sinnvoll hier auf den Anbieter web .de / 1&1 zuzugehen, mein einziger Nachdruck wäre hier mein webmailpostfach und domain beim anbieter 1&1 zu kündigen.

Wie würden Sie weiter vorgehen
Gruß
Stefan Demmel
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Demmel,

vielen Dank für den Nachtrag.

Sofern sie die Kündigung nicht beweisen können, lief der Vertrag leider weiter und zumindest die monatlichen Grundgebühren sind gerechtfertigt.

Inkassogebühren sind grundsätzlich gemäß §§ 280,286 BGB genau wie Mahnkosten als Verzugsschaden erstattungsfähig, sofern sie im Verzug sind.

Dieses ist entweder dann der Fall, wenn sie eine ordnungsgemäße Rechnung erhalten haben und das Zahlungsziel verpasst haben oder wenn sie trotz Mahnung und Fristsetzung nicht gezahlt haben.

Sollten Sie keine solche Zahlungsaufforderung oder Rechnung erhalten haben, bräuchten sie lediglich die Grundgebühren, nicht aber die Mahnkosten und auch nicht die Inkassokosten zu zahlen.

Die Inkassokosten sind hier auch zu hoch.

Selbst wenn sie im Verzug wären, durfte das Inkassobüro grundsätzlich nur soviel verlangen, wie ein Rechtsanwalt verlangen dürfte.

Dieses wäre im vorliegenden Fall bei dem Streitwert 46,41 € (brutto).

Meines Erachtens wäre es zwar sinnvoll auf den Anbieter zu zugehen, auf einen Rechtsstreit würde ich es aber leider nicht ankommen lassen, da sie leider keine hinreichenden Erfolgsaussichten haben, da sie den Zugang der Kündigung offensichtlich nicht nachweisen können.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben auch wenn ich bedaure ihnen keine positivere Mitteilung geben zu können.

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren Sie noch kurz meine Antwort.

Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen Sie natürlich gerne nachfragen.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Im Verbraucherrecht habe ich mehrere Mandate betreut.
Advopro und 3 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Newerla,

vielen Dank für die Ergänzung. Ist zwar für mich nicht erfreulich, aber man lernt ja nie aus, also das nächste mal gleich nochmal schreiben wenn man keine Bestätigung bekommt oder Versandnachweis.
Auf jeden Fall tätige ich Ihre Überweisung wesentlich lieber, vernünftige Arbeit soll ja auch bezahlt werden.

Gruß aus München
Stefan Demmel
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das haben Sie wirklich sehr nett gesagt. Vielen Dank.

Ich wünsche Ihnen dennoch ein erholsames Wochenende und verbleibe



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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