So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-fork.
ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1729
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
ra-fork ist jetzt online.

Ich habe meine Rechtsschutzversicherung Auxilia (Vertragsbeginn

Kundenfrage

Ich habe meine Rechtsschutzversicherung Auxilia (Vertragsbeginn 14.06.2000) gekündigt am 15.02.2012 zum 30.06.2012. Laut Versicherungsschein gibt es folgende Hauptfälligkeiten: bei jährlicher Zahlungsweise am 01.01., bei halbjährlicher Zahlungsweise - dies trifft bei mir zu - am 01.01. UND 01.07. Es gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist. Meine Kündigung wurde nicht akzeptiert, der Versicherer besteht auf der Hauptfälligkeit 01.01.2013(Argument: es gelte IMMER DIESE Hauptfälligkeit ). Kann ich auf der Kündigung zum 30.06. bestehen ? Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Unterstützung. Gruß Monika Neschen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:


Dies kommt darauf an, welche Hauptfälligkeitstermine Ihre Versicherung in Ihren Versicherungsbedingungen festgelegt hat.

Hier kommen nur 2 Termine in Betracht:

1) Das Datum des Vertragsabschluss ( 14.06.)


In diesem Fall wäre Ihre Kündigung rechtzeitig erfolgt.





2) Der 01.01. eines Jahres

Keinesfalls erwerben Sie bei halbjährlicher Zahlung eine zusätzliche Kündigungsmöglichkeit ( 3 monate vor dem 01.07. ). Ansonsten könnten Sie ja bei quartalsweiser Zahlung mit 3 Monatsfrist vom Vertrag lösen. Das ist nicht gewollt und wird sich in den Versicherungsbedingungen so sicher nicht finden lassen.



Sie können zunächst gegenüber dem Versicherer argumentieren, dass die Hauptfälligkeit sich nach Ihrem Vertragsschluss richtet und Ihre Kündigung somit rechtzeitig war.

Gleichzeitig kündigen Sie hilfsweise zum nächsten möglichen Termin und bitten um Übersendung einer Kündigungsbestätigung.










Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich darum bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.




Raphael Fork

-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Der Begriff "Hauptfälligkeiten" WURDE - wie ich schon beschrieb, im Vertrag definiert, nämlich - wörtlich - : "Hauptfälligkeiten: bei jährlicher Zahlungsweise am 01.01, bei halbjährlicher Zahlungsweise am 01.01. und 01.07." Es geht also um die halbjährliche Zahlungsweise als vom Versicherer festgelegter Hauptfälligkeit. Weitere Hinweise gibt es in den Versicherungsbedingungen - die ich sorgfältig gelesen habe - nicht. Vielen Dank, dass Sie sich meiner Frage noch einmal widmen.

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn dies so wörtlich im Vertrag steht, wäre Ihre Kündigung rechtzeitig erfolgt, denn der Versicherer begründet durch diese ungeschickte Wortwahl freiwillig einen neuen Hauptfälligkeitstermin zum 01.07.


In diesem Fall muss er sich auch daran festhalten lassen, da der Wortlaut insoweit eindeutig ist.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte vergessen Sie nicht entsprechend den AGB meine Antwort zu akzeptieren.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Verbraucherrecht