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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26189
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Ich war Kunde bie teldafax und anfangs des Jahres habe

Kundenfrage

Hallo, Ich war Kunde bie teldafax und anfangs des Jahres habe ein Betrag im voraus bezahlt
je zt leuft Insolvenzverfahren. Laut Abrechnung von Insolvenz solen wir von teldafax 1.316,69 Eur bekommen. Vor paar Tagen erfahre ich, daß bin noch Schuldna (153,56 Eur) bei teldafax, was auf meine Meinnung kann nicht sein . Soll ich diese Betrag bezahlen ?.
Sonst steht, daß bei einem Zahlungsverzug witere kosten entstechen z.B inkassogeb.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:


Ihr Problem liegt darin, dass Sie Ihre Forderung von 1316,69 EUR aufgrund der Insolvenz nicht aufrechnen können mit Forderungen, die nach dem Insolvenzverfahren entstanden sind.

Die Möglichkeit der Aufrechnung bestimmt sich nach § 338 InsO.

Danach können Sie nur dann aufrechnen, wenn die Aufrechnungslage bereits vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestanden hat.

Das bedeutet, sowohl Ihre Forderung von 1316,69 EUR als auch Ihre Schulden bei Teldafax (153,56 EUR) müssen vor der Insolvenzanmeldung bestanden haben und bereits fällig gewesen sein.

Wurden Ihnen die 153,56 EUR erst nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Rechnung gestellt (etwa weil Sie weiter von Teldafax Leistungen bezogen haben) so können Sie leider nicht aufrechnen.

In diesem Falle müssen Sie die153, 56 EUR (Vorbehaltlich einer Nachprüfung Ihrerseits) bezahlen und Ihre Forderung von 1.316,69 EUR soweit noch nicht geschehen beim Insolvenzverwalter zur Tabelle anmelden.

Ich bedaure Ihnen keinen angenehmere Mitteilung machen zu können.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für die Anwort.

Nach meine Rescherschen, habe ich festgestelt daß die Förderungen (153,56Eu)

handelt sich um neu berechnete Abschlege für J. 2011. Am ende 2010.habe ich 1.198,-Eu im voraus bezahlt für 2011.

Dann am 05.05.2011 bekam Nachricht vom örtliche LSW Lande-Stadtwerke Wolfsburg

daß Lieferung d.Strom und Gas ist nicht mehr möglich durch TelDaFax , nach unsere nNachfrage an TelDaFax ist uns bestätigt, daß nach wie vor sind wir von TelDaFax mit

Strom un Gas beliefert. Am 09.05.2011 bekam TelDaFax von uns Fristlose Kündigung

mit Wirkung 05.05.2011 mit d. Bitte um Bestätigun, Endabrechnung und Züruckzachlug .Staatdesen bekamen wir per Internet am 4Juni 2011 Nachricht, das bestech noch Restbetrag für 2010 in Höhe von 153,56 aber keine wietere Erklerung um was handelt es sich . Bis diese Zeit haben wir noch kein Abrechnug für 2010 bekommen aber auch keine weitere Info vom TelDaFax . Die Insolvenz ist am 1.09.2011 angemeldet und uns erst 18.10.2011 bekant worden.Die gleich Sytuation betrift auch Gas Lieferung. Mit Ihre Antwort bin ich sehr zufrieden aber brauche ich wietere Hinweise ,nach meine Meinung für diese BBetrag hat TelDaFax kein Leistung für mich gebrach.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht:

Auch wenn das Unternehmen in Insolvenz gegangen ist, so ist es nicht von der Abrechungspflicht entbunden.

Da Sie bereits im Mai 2011 gekündigt hatten, sollte Ihnen der Insolvenzverwalter keine neu berechneten Abschlagszahlungen sondern die Endabrechnung übermitteln.

Sie sollten aus diesem Grunde den Verwalter anschreiben und ihn auffordern, Ihnen eine Endabrechnung zu übermitteln. Sollte sich aus der Endabrechnung ein Nachzahlungsbetrag ergeben, so werden Sie diesen natürlich entrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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