So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 6462
Erfahrung:  Viele Jahre Erfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Herren, ich bin über google auf mein folgendes

Kundenfrage

Sehr geehrte Herren,
ich bin über google auf mein folgendes Problem gestoßen und würde gerne Ihre Meinung dazu wissen:
Seit 2010 liegt meine Mutter im Altenheim und da reicht die Rente nicht aus, um Dieses zu bezahlen.
Der Bezirk Oberpfalz fordert seither von mir einen nicht unerheblichen Betrag zur Heimunterbringung - dem ich bisher Folge leiste.
Ich habe eine Schwester, die meiner Meinung nach zumindest zu der Zuzahlung auch verpflichtet ist.
Einwendungen an den Bezirk wurden immer abgelehnt.
Ich muss zugeben, dass ich "Gutverdiener" bin, jedoch keine Wert/Grundstückssachen besitze. Im Moment komme ich mit Hilfe von Freunden finanziell gerade um die Runde – meinen vorher üblichen und sicherlich nicht unangebrachten Lebensstandard, kann ich nicht mehr halten.
Ich bin beruflich auf einem bestimmten Auftretungsstil angewiesen, der auch Geld verlangt.
Meine Schwester dagegen besitzt mit ihrem Ehemann zwei Häuser und Eigentumswohnungen, beide gehen in die Arbeit.
Habe ich eine Chance, gerichtlich gegen meine Schwester und/oder den Bezirk eine Zuzahlung und ggf. Rückerstattung zu bekommen?
Und wie muss ich dann vorgehen bzw. was muss ich unternehmen.
Ich bitte Sie höflichst um Auskunft, wie ich mich zu verhalten habe.
Bitte senden Sie – wenn Dies hier möglich ist – an meine mail:
[email protected] oder auch [email protected]

Für Ihre Bemühungen bedanke XXXXX XXXXX schon im Voraus!

Hochachtungsvoll
Josef Schindler
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich besteht ein solcher Ausgleichsanspruch, wenn Ihre Schwester über ausreichend Einkommen verfügt, um sich am Elternunterhalt besteiligen zu können.

Um zunächst die Leistungsfähigkeit in Erfahrung zu bringen steht Ihnen Ihnen Auskunftsanspruch gegenüber Ihrer Schwester zu (vgl. BGH Urteil vom 07.05.2003 AZ: XII ZR 229/00).

Wenn Sie die Enkünfte und somit die Leistungsfähigkeit in Erfahrung gebracht haben, kann auch die Haftungsquote ermittelt werden, also der teil des Unterhaltes, den Ihre Schwester aufbringen muss.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass