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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1711
Erfahrung:  Mitglied in der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Der Flug LH 6490 am 06.10.2011 von Berlin-Tegel - durchgeführt

Kundenfrage

Der Flug LH 6490 am 06.10.2011 von Berlin-Tegel - durchgeführt vom Partner Star Alliance Partner British Midlanfds - hatte sich wegen einer notwendigen Reparatur und des notwendigen Einfluges des Ersatzteiles aus London um ca. 6 Stunden verspätet. Am 16.11.2011 haben wir über das Holiday Land Reisebüro eine Entschädigung für den Werteverlust unserer Reise nach London eingefordert. Wir haben uns dabei auf das EuGH-Urteil AZ C 402 und 432/o7 und der EU-Verordnung 261/2004 berufen. Auch eine Anfrage bei der Radiosendung des Berlin 88.8, bei der eine Vertreterin ihrer Institution anwesend war, bestätigte unseren Anspruch.
Heute erhielten wir von der LH AG, Kundendialog Gütersloh eine Ablehung unseres Anspruches, " da es sich bei dem technischen Defekt um einen unerwartet aufgetretenden Flugsicherheitsmangel handelte ".
Wie sollen wir weiterhin verfahren, um unseren Anspruch durchzusetzen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Die Lufthansa macht es sich da zu einfach:
Zunächst müsste Sie Ihnen die damalige Sachlage vollständig darlegen und beweisen können.

Ich nehme nicht an, dass das schon geschehen ist.

Ein Anspruch käme nur dann nicht in Betracht, wenn die Verspätung durch außergewöhnliche und für die Fluggesellschaft unvermeidliche Umstände verursacht worden sei.
Technische Probleme mit dem Flugzeug fallen allerdings nach einem EuGH-Urteil nicht unter diese Ausnahmeregel.

Eine Ablehnung eines Anspruches des Flugreisenden wegen "außergewöhnlicher Umstände" ist danach nur noch in besonderen Ausnahmefällen (Sabotage, Terror, Fabrikationsfehler usw.) möglich, vgl. Urteil vom 22.12.2008, Az: C-549/07, Tz. 34.

Sie sollten daher die Sache weiterverfolgen, notfalls mit einem Anwalt - die notwendigen Rechtsverfolgungskosten in Form der Anwaltskosten können der Gegenseite aufgebürdet werden.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
hsvrechtsanwaelte und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Im Nachtrag zu dem von uns bereits zitierten Ablehungstext der LH heißt es noch:

...der sich auch dann nicht hätte vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären..

Ändert das Ihre Auffassung oder ergänzt es nur ihre Ingformation?

Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

nein, das ist die ständige Standard-Argumentation ohne nähere Beweise.

Das entlastet die Fluggesellschaft nicht und sie ist zur Entschädigung verpflichtet.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

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