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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Tag, ich bitte um Klärung meiner nachstehenden Frage: Mein

Kundenfrage

Guten Tag,
ich bitte um Klärung meiner nachstehenden Frage:
Mein Lebenspartner ist im Juli 2010 (innerhalb eines Jahres) an Krebs verstorben.
Ich habe fast 34 Jahre mit ihm zusammengelebt. Er hatte ein Omnibusunernhemen
und ein Reisebüro. Das Busunternhmen führte er (zusammen mit seinem Sohn) als
Einzelunternhmen und das Reisebüro zusammen mit mir als GbR. Durch seine Krankheit
ging ging das Busunternehmen in Insolvenz (der Sohne hatte sich vorher aus dem Staub
gemacht). An dem Wohnhaus (in welchem auch der Sohn kostenlos wohnte) war ich zu
50 % Eigentümerin genauso wie bei dem Ferienhaus. Beides ging in die Insovenlzmasse
ein. Nun fordert die Bank über eine Inkassofirma von mir (66 Jahre) noch ca. 131.000,00 haben. Eine Abrechnung wurde mir nie zugestellt. Ist das korrekt ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Haftbar können Sie von der Bank für diejenigen Schulden gemacht werden, für die Sie entweder gebürgt oder aber als Mitkreditnehmerin eingetragen sind.

Allerdings haben Sie Anspruch gegenüber der Bank bzw. dem Inkassobüro auf Abrechnung der geforderten Beträge. Voraussetzung für die Geltendmachung des Gesamtbetrages wäre auch die Kündigung der Kreditverträge.

Da Ihr Lebensgefährte als Einzelunternehmer tätig war, ist hier auch nicht zu unterscheiden zwischen der Insolvenz und dem privaten Immobilienvermögen, wenn die Immobilien für die Kredite besichert wurden.

Dennoch ist hier eine Gesamtlösung ggf. unter Verkauf einer Immobilie im Zusammenwirken mit dem Insolvenzverwalter des verstorbenen Lebensgefährten zu treffen.

Es ist daher dringend anzuraten, mit dem Insolvenzvewalter Kontakt aufzunehmen und eine Verwertung des vorhandenen Vermögens zu vereinbaren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Verwertung der Immoblien wurde mit dem Insovenzverwalter besprochen
und wurde im Dez. 2010 bereits verwertet. Ich mußte ausziehen. Mir ist nichts mehr geblieben; nur eine Rente von 575,00 €/mtl. welche gerade für die Wohnungsmiete reicht.
Ebenso sind meine Lebensversicherungen in seinen Betrieb geflossen.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

das tut mir wirklich schrecklich leid für Sie.

Wenn Sie nicht über weiteres Vermögen verfügen, sollten Sie schnellstmöglich ebenfalls eine Privatinsolvenz einleiten. Aufgrund Ihres Einkommens kann Ihnen nichts von dem Einkommen im Insolvenzverfahren genommen werden und nach Ablauf der Wohlverhaltensphase von 6 Jahren erhalten Sie dann Ihre Restschuldbefeiung.