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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21843
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Gestern, am 05.01.12 fand ich an unserem Eingangstür

Kundenfrage

Guten Tag,
Gestern, am 05.01.12 fand ich an unserem Eingangstür eine Benachrichtigungs-Schein (ohne Datum und Unterschrift), vom Hermes Versand mit dem Hinweis das für eine Nachbarin bei mir eine Sendung abgegeben wurde. Da ich nicht zuhause war, (ich Lebe Allein) und deshalb auch nichts entgegen nähmen konnte rief ich heute am 06.01. bei der Angegebene Rufnummer XXXXXXXXXXX an.
Die Dame am Telefon fand nach der Scan Code zur meiner Verwunderung in der tat die Angaben wie auf der bei mir vorliegenden Schein. Ich habe versucht Ihr klar zu machen, das ich nichts entgegen genommen habe, dazu müsste Sie auch mein Unterschrift vor sich haben. Ich teilte Ihr mit, das ich darüber Entsetzt bin das mein Name Mißbraucht wird. Ich wurde immer Gereizte, weil sie mich nicht anhören wollte, statt dessen sollte ich beim H&M Anrufen und mich nach der Ware Erkundigen. Das lehnte ich ab, da mir die Bestellungen meiner Nachbarn nichts angehen. Schließlich eskalierte alles als ich mit eine Anzeige drohte. Als ich Ihr sagte das ich es als eine Unverschämtheit Empfinde wie die Paketzusteller mit fremden Namen umgehen, denn schließlich stehen meine Nachbarn an meine Tür und wollen von mir etwas haben was ich nicht habe, legte Sie den Hörer auf.
Inzwischen kontrollierte ich die Namensschilder an der Eingangstür und fand ich niemand mit den Namen was auf der Schein steht. Da ich aus Hilfsbereitschaft schon mal Pakete für meine Nachbarn Angenommen habe frage ich mich ob mein Unterschrift beim Einscannen dauerhaft gespeichert wurde und später leichtfertig benützt wird, ohne zu Bedenken das für mich der Konsekvenz Rufschädigend Verheerend ist. Was Empfehlen Sie, wie soll ich mich konkret in diesem Fall Verhalten?
Mit Freundlichen Grüßen
R. M-Németh
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine dauerhafte Speicherung Ihrer Unterschrift erfolgt nicht, wenn Sie aus Hilfsbereitschaft in der Vergangenheit Sendungen für Ihre Nachbarn entgegengenommen haben sollten.

Ein Missbrauch Ihres Namens ist vor diesem Hintergrund auch deshalb ausgeschlossen, weil in jedem einzelnen Fall einer Bestellung ein Vertrag zwischen dem Besteller und dem Versender (Verkäufer), nicht aber zwischen dem Besteller und dem Auslieferunternehmen (wie hier Hermes) zustande kommt. Die Unterschrift, die bei Entgegennahme einer ausgelieferten Sendung abgegeben wird, bestätigt insoweit nur, dass die Sendung den vorgesehenen Empfänger auch tatsächlich erreicht hat.

Nicht verbunden mit einer solchen Unterschrift sind vertragliche Wirkungen, denn der Kaufvertrag, der zu der Sendung geführt hat, ist ja zeitlich schon zuvor abgeschlossen worden.

Daher kann auch Ihre Unterschrift keine Rechtswirkungen zu Ihren Lasten auslösen, wenn Sie als Nachbar aus Hilfsbereitschaft eine Sendung annehmen. Sie verpflichten sich dadurch zu nichts. Es handelt sich vielmehr um eine reine Gefälligkeit.

Sollte es allerdings so sein, dass eine Person aus Ihrer Nachbarschaft auf Ihren Namen Bestellungen vorgenommen hat oder vornehmen würde, so würde diese Person sich grundsätzlich strafbar machen, und Sie könnten die betreffende Person anzeigen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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