So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an troesemeier.

troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
troesemeier ist jetzt online.

betreff; contipark muß ich 84,10 euro nach mahnung u übergabe

Kundenfrage

betreff; contipark
muß ich 84,10 euro nach mahnung u übergabe aninfoscore bezahlen?
unbeschrankter parkplatz abends im dunkeln kein schild gesehen vorher war es noch ein parkplatz meines rechtsanwaltes,bin ein stück von aoto weggelaufen und hab dann gesehen
das ein parkmitarbeiter mein auto aufschreibt.ich fragte warum er mich aufschreibt er sagte
muß ich tun soll ich bezahlen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich nicht davon aus, dass Sie bestritten haben, Ihr Fahrzeug selbst gefahren zu haben und auf dem Privatparkplatz abgestellt zu haben.

Die Forderung ist recht hoch, ergibt sich wohl aus den Tagesparkgebühren, einer Vertragsstrafe und auch der Halterermittlungskosten.

Die Rechtsprechung zu diesem Betreiber ist uneinheitlich. Es kann also nicht davon ausgegangen werden, den Fall in jedem Fall vor Gericht zu gewinnen.

Sie haben daher 3 Handlungsvarianten. Sie bezahlen die geforderten Gebühren, auch wenn es weh tut und haben dann Ihre Ruhe und keine weiteren Kosten aus einem Gerichtsverfahren, welches der Betreiber mit Sicherheit anstrengen würde.

Die 2. Variante ist, Sie warten ab, ob der Parkplatzbetreiber tatsächlich ein Gerichtsverfahren einleitet und hoffen dann darauf, dass das Gericht Ihnen Recht gibt. Hier könnte in einem Verfahren argumentiert werden, dass kein Hinweis auf einen Privatparkplatz ersichtlich gewesen ist zum Zeitpunkt, als Sie dort parkten, aber das müssen Sie dann im Ergebnis auch beweisen.

Die 3. Variante ist, Sie bezahlen das Parkentgelt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Bedeutend besser wären Ihre Chancen zu beurteilen gewesen, wenn Sie von vorne herein behauptet hätten, nicht der Fahrer des Wagens gewesen zu sein, der diesen dort geparkt hat. Denn der Privatparkplatzbetreiber hat nach der Rechtsprechung lediglich einen Anspruch gegenüber dem Fahrer, nicht aber gegenüber dem Halter.

Ich würde Ihnen empfehlen, wenn Sie bereits gegenüber dem Betreiber deutlich gemacht haben, selbst dort geparkt zu haben, nochmals darauf hinzuweisen, dass kein Hinweisschild über den Privatparkplatz vorhanden war und Sie zuvor kostenfrei den Parkplatz haben nutzen können. Hierneben zahlen Sie das geforderte Parkentgelt mit dem entsprechenden schriftlichen Hinweis, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt. Sie können dann nur hoffen, dass der weitergehende Anspruch nicht gerichtlich gegen Sie geltend gemacht wird.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich nicht davon aus, dass Sie bestritten haben, Ihr Fahrzeug selbst gefahren zu haben und auf dem Privatparkplatz abgestellt zu haben.

Die Forderung ist recht hoch, ergibt sich wohl aus den Tagesparkgebühren, einer Vertragsstrafe und auch der Halterermittlungskosten.

Die Rechtsprechung zu diesem Betreiber ist uneinheitlich. Es kann also nicht davon ausgegangen werden, den Fall in jedem Fall vor Gericht zu gewinnen.

Sie haben daher 3 Handlungsvarianten. Sie bezahlen die geforderten Gebühren, auch wenn es weh tut und haben dann Ihre Ruhe und keine weiteren Kosten aus einem Gerichtsverfahren, welches der Betreiber mit Sicherheit anstrengen würde.

Die 2. Variante ist, Sie warten ab, ob der Parkplatzbetreiber tatsächlich ein Gerichtsverfahren einleitet und hoffen dann darauf, dass das Gericht Ihnen Recht gibt. Hier könnte in einem Verfahren argumentiert werden, dass kein Hinweis auf einen Privatparkplatz ersichtlich gewesen ist zum Zeitpunkt, als Sie dort parkten, aber das müssen Sie dann im Ergebnis auch beweisen.

Die 3. Variante ist, Sie bezahlen das Parkentgelt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Bedeutend besser wären Ihre Chancen zu beurteilen gewesen, wenn Sie von vorne herein behauptet hätten, nicht der Fahrer des Wagens gewesen zu sein, der diesen dort geparkt hat. Denn der Privatparkplatzbetreiber hat nach der Rechtsprechung lediglich einen Anspruch gegenüber dem Fahrer, nicht aber gegenüber dem Halter.

Ich würde Ihnen empfehlen, wenn Sie bereits gegenüber dem Betreiber deutlich gemacht haben, selbst dort geparkt zu haben, nochmals darauf hinzuweisen, dass kein Hinweisschild über den Privatparkplatz vorhanden war und Sie zuvor kostenfrei den Parkplatz haben nutzen können. Hierneben zahlen Sie das geforderte Parkentgelt mit dem entsprechenden schriftlichen Hinweis, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt. Sie können dann nur hoffen, dass der weitergehende Anspruch nicht gerichtlich gegen Sie geltend gemacht wird.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?



Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn Sie dann keine Nachfrage mehr haben, darf ich noch höflichst an das Akzeptieren erinnern.

Vielen Dank.

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
„Wer eine fachmänische Lösung für ein medizinisches, rechtliches oder technisches Problem sucht, kann das jetzt auch im Internet tun. Lebenshilfe auf die schnelle, unkomplizierte und vor allem erschwingliche Art bietet die Seite www.justanswer.de. Etwa 1500 Experten stehen per Mail für Fragen zu ca. 200 Fachgebieten rund um die Uhr zur Verfügung."
„Rat gewünscht? Rechtliche, medizinische oder allgemeine Fragen beantworten Experten unter www.justanswer.de."
„JustAnswer, die weltweit führende Online-Plattform für Expertenfragen und -antworten, bietet ab sofort noch mehr Sicherheit und Qualität für Verbraucher."
„Ob Vorbereitung, Notfall oder Reklamation nach dem Urlaub - JustAnswer bietet jederzeit schnelle, kompetente Antworten"
„Die Online-Plattform JustAnswer bringt Ratsuchende und Experten in über 200 Fachgebieten zusammen."
 
 
 

Was unsere Besucher über uns sagen:

 
 
 
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
< Zurück | Weiter >
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
  • Ihre Antwort hat mir wieder Mut gemacht. Ich werde wohl ein treuer Kunde bei Ihnen werden. Vielen Dank! PS: Anmeldung wird in Betracht gezogen Rudolf N. Leichlingen
  • Sehr nette und schnelle Beratung. Einfach Klasse. Spart lange Sitzungen im Anwaltsbüro. Sehr zu empfehlen und wenn nötig, immer wieder gern. Vielen Dank! Susanne Weimar
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
  • Herzlichen Dank! Hab durch Ihre Antwort viel Geld gespart! Ben R. Deutschland
  • Sehr schnelle und kompetente Hilfestellung. Besonders für mich als Laien wurde alles sehr verständlich erklärt. Gerne wieder! Rosengl Bad Tölz
  • Vielen Dank für die schnelle und gute Beratung. Sie haben uns gut weitergeholfen. Wir kommen gerne wieder auf Sie zu. Birgit H. Kempten
 
 
 

Lernen Sie unsere Experten kennen:

 
 
 
  • raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    1019
    Rechtsanwalt
< Zurück | Weiter >
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/raschwerin/2009-12-08_112115_RA_Steffan_-_neu_Large.jpg Avatar von raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    1019
    Rechtsanwalt
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/TR/troesemeier/2012-8-30_105621_IMG4178.64x64.JPG Avatar von troesemeier

    troesemeier

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    532
    seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/SC/SchiesslClaudia/2013-11-27_153731_unnamed2.64x64.jpg Avatar von ClaudiaMarieSchiessl

    ClaudiaMarieSchiessl

    Rechtsanwältin und Fachanwältin

    Zufriedene Kunden:

    772
    Zwei Fachanwaltstitel, 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RE/rechtso/2011-4-16_115947_P10100052.64x64.JPG Avatar von ra-huettemann

    ra-huettemann

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    1814
    Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/JA/Jason2016/2013-3-17_141035_IMG1566.64x64.JPG Avatar von RASchroeter

    RASchroeter

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    503
    Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RA/RARobertWeber/2012-7-13_12241_RobertWeberKleinJA501.64x64.JPG Avatar von RARobertWeber

    RARobertWeber

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    333
    Zweites juristisches Staatsexamen
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/ragrass/2010-10-19_19578_php8zOcfy_c2AM.jpg Avatar von ragrass

    ragrass

    Rechtsanwältin

    Zufriedene Kunden:

    238
    Viele Jahre Erfahrung
 
 
 

Ähnliche Fragen in der Kategorie Verbraucherrecht