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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

betreff; contipark muß ich 84,10 euro nach mahnung u übergabe

Kundenfrage

betreff; contipark
muß ich 84,10 euro nach mahnung u übergabe aninfoscore bezahlen?
unbeschrankter parkplatz abends im dunkeln kein schild gesehen vorher war es noch ein parkplatz meines rechtsanwaltes,bin ein stück von aoto weggelaufen und hab dann gesehen
das ein parkmitarbeiter mein auto aufschreibt.ich fragte warum er mich aufschreibt er sagte
muß ich tun soll ich bezahlen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich nicht davon aus, dass Sie bestritten haben, Ihr Fahrzeug selbst gefahren zu haben und auf dem Privatparkplatz abgestellt zu haben.

Die Forderung ist recht hoch, ergibt sich wohl aus den Tagesparkgebühren, einer Vertragsstrafe und auch der Halterermittlungskosten.

Die Rechtsprechung zu diesem Betreiber ist uneinheitlich. Es kann also nicht davon ausgegangen werden, den Fall in jedem Fall vor Gericht zu gewinnen.

Sie haben daher 3 Handlungsvarianten. Sie bezahlen die geforderten Gebühren, auch wenn es weh tut und haben dann Ihre Ruhe und keine weiteren Kosten aus einem Gerichtsverfahren, welches der Betreiber mit Sicherheit anstrengen würde.

Die 2. Variante ist, Sie warten ab, ob der Parkplatzbetreiber tatsächlich ein Gerichtsverfahren einleitet und hoffen dann darauf, dass das Gericht Ihnen Recht gibt. Hier könnte in einem Verfahren argumentiert werden, dass kein Hinweis auf einen Privatparkplatz ersichtlich gewesen ist zum Zeitpunkt, als Sie dort parkten, aber das müssen Sie dann im Ergebnis auch beweisen.

Die 3. Variante ist, Sie bezahlen das Parkentgelt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Bedeutend besser wären Ihre Chancen zu beurteilen gewesen, wenn Sie von vorne herein behauptet hätten, nicht der Fahrer des Wagens gewesen zu sein, der diesen dort geparkt hat. Denn der Privatparkplatzbetreiber hat nach der Rechtsprechung lediglich einen Anspruch gegenüber dem Fahrer, nicht aber gegenüber dem Halter.

Ich würde Ihnen empfehlen, wenn Sie bereits gegenüber dem Betreiber deutlich gemacht haben, selbst dort geparkt zu haben, nochmals darauf hinzuweisen, dass kein Hinweisschild über den Privatparkplatz vorhanden war und Sie zuvor kostenfrei den Parkplatz haben nutzen können. Hierneben zahlen Sie das geforderte Parkentgelt mit dem entsprechenden schriftlichen Hinweis, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt. Sie können dann nur hoffen, dass der weitergehende Anspruch nicht gerichtlich gegen Sie geltend gemacht wird.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich nicht davon aus, dass Sie bestritten haben, Ihr Fahrzeug selbst gefahren zu haben und auf dem Privatparkplatz abgestellt zu haben.

Die Forderung ist recht hoch, ergibt sich wohl aus den Tagesparkgebühren, einer Vertragsstrafe und auch der Halterermittlungskosten.

Die Rechtsprechung zu diesem Betreiber ist uneinheitlich. Es kann also nicht davon ausgegangen werden, den Fall in jedem Fall vor Gericht zu gewinnen.

Sie haben daher 3 Handlungsvarianten. Sie bezahlen die geforderten Gebühren, auch wenn es weh tut und haben dann Ihre Ruhe und keine weiteren Kosten aus einem Gerichtsverfahren, welches der Betreiber mit Sicherheit anstrengen würde.

Die 2. Variante ist, Sie warten ab, ob der Parkplatzbetreiber tatsächlich ein Gerichtsverfahren einleitet und hoffen dann darauf, dass das Gericht Ihnen Recht gibt. Hier könnte in einem Verfahren argumentiert werden, dass kein Hinweis auf einen Privatparkplatz ersichtlich gewesen ist zum Zeitpunkt, als Sie dort parkten, aber das müssen Sie dann im Ergebnis auch beweisen.

Die 3. Variante ist, Sie bezahlen das Parkentgelt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Bedeutend besser wären Ihre Chancen zu beurteilen gewesen, wenn Sie von vorne herein behauptet hätten, nicht der Fahrer des Wagens gewesen zu sein, der diesen dort geparkt hat. Denn der Privatparkplatzbetreiber hat nach der Rechtsprechung lediglich einen Anspruch gegenüber dem Fahrer, nicht aber gegenüber dem Halter.

Ich würde Ihnen empfehlen, wenn Sie bereits gegenüber dem Betreiber deutlich gemacht haben, selbst dort geparkt zu haben, nochmals darauf hinzuweisen, dass kein Hinweisschild über den Privatparkplatz vorhanden war und Sie zuvor kostenfrei den Parkplatz haben nutzen können. Hierneben zahlen Sie das geforderte Parkentgelt mit dem entsprechenden schriftlichen Hinweis, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt. Sie können dann nur hoffen, dass der weitergehende Anspruch nicht gerichtlich gegen Sie geltend gemacht wird.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?



Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie dann keine Nachfrage mehr haben, darf ich noch höflichst an das Akzeptieren erinnern.

Vielen Dank.

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