So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26880
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Mein Junior hat vor vielen Monaten eine Nachforderung über

Kundenfrage

Mein Junior hat vor vielen Monaten eine Nachforderung über ca. 4.000 Euro von Yellow Strom erhalten, obwohl sein Verbrauch bei Austausch des Zählers wenige Monate vor seinem Auszug absolut im grünen Bereich war, er also zu diesem Zeitpunkt gar nichts hätte nachzahlen müssen. In den noch verbleibenden Monaten nach dem Zähler-Austausch hätte er den Verbrauch eines mittelständischen Unternehmens haben müssen, um innerhalb dieser weniger Monate auf eine Nachzahlung von ca. 4.000 Euro zu kommen. Trotzdem hat Yellow Strom insistiert, was zu einem SChreiben des Gerichts an meinen Juniuor wegen Schuldanerkenntnis geführt hat. Mein Sohn hat in diesem SChreiben Widerspruch eingelegt, aber - wie sich heute herausgestellt hat - dummerweise das SChreiben nicht an das Gericht, sondern an den Anwalt von Yellow Strom geschickt. Nun war heute ein Gerichtsvollzieher da, der meint, dass aus Versäumnisgründen die Sache rechtswirksam sei und nichts mehr zu machen wäre. - Was ist Ihre Empfehlung?

Mit freundlichen Grüßen
Kurt Schäfer

(Vater vom Betroffenen =
Jonathan Schäfer
SCheffelstraße 7
97855 Triefenstein)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

So leid es mir tut, soweit der Gerichtsvollzieher einen rechtskräftigen Titel in Händen hält (Vollstreckungsbescheid), ist Ihr Sohn mit allen Einwendungen leider abgeschnitten.

Auch wenn der Titel inhaltlich falsch ist, kann Ihr Sohn nicht mehr einwenden dass die Ablesung falsch gewesen ist.

Das Rechtsmittel, welches gegen die Vollstreckungsmaßnahme des Gerichtsvollziehers anzuwenden wäre wäre die Vollstreckungsabwehrklage nach § 767 ZPO

Mit dieser Vollstreckungsabwehrklage kann Ihr Sohn gegen den Vollstreckungsbescheid vorgehen, wenn Ihrem Sohn nach dem Mahn- und Vollstreckungsverfahren neue Tatsachen bekannt geworden sind, die den Anspruch entfallen lassen. Also zum Beispiel, Ihr Sohn hat nach Rechtskraft des Vollstreckungsbescheides von einem Gutachter erfahren, dass der neue Zähler defekt war oder ähnliches.

Sollten keine derartigen Tatsachen vorliegen, so muss Ihr Sohn diese Forderung leider bezahlen. Die einzige Möglichkeit die Ihr Sohn dann leider hat, ist mit dem Gerichtsvollzieher eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Ich bedaure Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt