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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1713
Erfahrung:  Mitglied in der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Guten Tag, hier ist Irina Dil, mir wurde am Telefon ein Abo

Kundenfrage

Guten Tag,
hier ist Irina Dil, mir wurde am Telefon ein Abo aufgezwungen.Den ersten Brief habe ich nicht bekommen, obwohl die Firma sagt,die haben Postbeweis,das der Postbote den Brief reingeworfen hat. Vieleicht haben wir auch als Werbung ihn(Brief) weggeschmießen. Das erste Monat war die Ausgabe als Kennenlernausgabe.Da ich kein Brief bekommen habe ( wie ich dachte),habe ich die erste Sendung sofort zurückgeschickt ohne die auszupacken. Die nächsten Sendungen habe ich auch zurückgeschickt. Auf meine Anfragen habe ich so eine Antwort erhalten:'' Abo ist Abo,bezahlen müssen Sie trodzdem, egal was Sie mit Ausgaben machen.'' Können Sie mir einen Rat geben,wie ich mich verhalten soll.Danke.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Da müsste Ihnen der Brief aber schon als Einschreiben/Rückschein zu geschickt worden sein, weil anders dürfte wohl kaum ein Nachweis von der Firma geführt werden können.

Ob hier ein Vertrag zustande gekommen ist, ist daher zweifelhaft.

Ansonsten gilt:
Sie sollten zunächst umgehend schriftlich (Einschreiben/Rückschein) einen Vertragsschluss bestreiten, hilfsweise den Widerruf und eine Anfechtung aus jedwedem Rechtsgrund erklären, rein vorsorglich und hilfsweise kündigen (auf Letzteres sollten Sie verweisen).

Verweisen Sie darauf, dass Sie nie einen Brief bekommen haben und die Gegenseite dieses Ihnen nachweisen muss.

Sie sollten (zunächst) nicht zahlen!

Die Firma wird es erfahrungsgemäß nicht auf ein zivilrechtlichen Urteilsverfahrens mit einer abschließenden Entscheidung ankommen lassen.

Auch sollten Sie es mit einem Schrieben bewenden lassen und nicht weiter reagieren.

Sollte die Gegenseite dennoch einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen (gegen den können Sie binnen 14 Tagen Widerspruch erheben), sollten Sie ggf. einen Anwalt Ihrer Wahl einschalten.

Sie sollten in Ihrem Schreiben noch auf folgendes hinweisen:
§ 241a Abs. 1 BGB - Unbestellte Leistungen - bestimmt:

Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.

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