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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Verbraucherrecht habe ich mehrere Mandate betreut.
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Guten Tag, die Hypothek für unser Haus soll vorzeitig zurück

Kundenfrage

Guten Tag,

die Hypothek für unser Haus soll vorzeitig zurück gezahlt werden,weil die Immobilie verkauft ist.
Die Bank verlangt die volle Höhe Vorfälligkeitsentschädigung.
Darf die Bank auch bei Verkauf die Vorfälligkeitsentschädigung berechnen??
Ich bitte um Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Vinnemeier
Tel.: 0211 70 52 020 Mobil: 0177 333 22 88 /[email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau Vinnemeier,



vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:








Die Bank hat ein gewisses Interesse (insbesondere im Hinblick auf die Zinsen) die volle Laufzeit des Darlehensvertrages auszuschöpfen.

 

Aus diesem Grunde wird auch meistens in entsprechenden Darlehensverträgen eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung vereinbart.

 

Grundsätzlich ist an einer solchen Vorfälligkeitsentschädigung in rechtlicher Hinsicht nichts auszusetzen. Nach der Rechtsprechung sind aber hinsichtlich der Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung gewisse Grenzen gesetzt. Gegebenenfalls sollte bei einem Kollegen vor Ort geprüft werden, ob die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung gemessen an der aktuellen Rechtsprechung gerechtfertigt ist.

 

Hiermit habe ich es eigentlich schon angedeutet. Die Vorfälligkeitsentschädigung ist grundsätzlich dann berechtigt, wenn sie vereinbart ist und vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Laufzeit die volle Darlehenssumme zurückgezahlt wird.

 

Das heißt letztendlich das wenn das Darlehen vorzeitig zurückgezahlt wird,auch grundsätzlich eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt werden darf. Ob dieses letztendlich aufgrund eines Verkaufs der Fall ist, ist dabei (leider) nicht von Bedeutung.

 

Etwas anderes würde höchstens dann gelten, wenn der Darlehensvertrag vom Erwerber der Immobilie (in Übereinstimmung mit der Bank) übernommen wird. Dieses liegt nach ihrer Schilderung aber offensichtlich nicht vor.

 

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist also sofern sie vertraglich vereinbart worden ist, grundsätzlich gerechtfertigt.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

 

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.


Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
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