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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16753
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Hallo zusammen: Habe letztes Jahr im Februar 2010 einen altbestandgeschützten

Kundenfrage

Hallo zusammen:
Habe letztes Jahr im Februar 2010 einen altbestandgeschützten Fond bei der Targobank verkauft. Das wurde auch durchgeführt und im Februar 2010 abgerechnet. Im Mai 2010 habe ich jedoch von der Targobank eine Nachbelastung ohne weitere Detail zu diesem Verkauf bekommen.
Dem habe ich zwischen Mai 2010 und Juli 2010 ca. 15x widersprochen. Leider bekam ich nie eine Antwort.
Dann habe ich Juli 2010 bei der Targobank gekündigt. Erst im Oktober 2010 bekam ich Details zu dieser Nachbelastung. Dort hies es unter anderem da der Fond ursprünglich aus einer anderen Bank übetragen worden war hätte man keine vollständige Datenlage gehabt und so eine Schätzung durchgeführt, die dann zu dieser besagten Nachbelastung führte.
Seit Oktober 2010 bis heute gibt es einen Schriftverkehr zwischen mir und der Targobank wo auf meine Fragen nie geantwortet wird und die Targobank mich versucht unter Druck zu setzen.
Irgendwie hat es die Targobank geschafft diesen Monat mir einen SCHUFA Eintrag zu verursachen. In Ihrem letzten Brief drohen Sie mir mit Einleitung von gerichtlichen Maßnahmen, Inkasso etc.
Wie bekomme ich das gestoppt?

Nach einem Telefonat mit der Targobank im Juli 2011 hatten wir uns daruf geeinigt, dass ich einen Brief anderen Qualitätsabteilung schreiben sollte, wo ich den Vorgang zum wiederholten Male schildern sollte. Auch hier blieb die Antwort aus. Eine Woche später ebenfalls im Juli 2011 schickte ich eine zweite Erinnerung. Wieder mit dem gleichen Resultat dass ich von der Targobank keine Antwort bekam.

Mein Brief im Juli 2011 sah so aus, dokumentiert eigentlich ganz gut den gesamten Fall:
Meine Kündigung vom 30.07.2010
Sehr geehrte Damen und Herren:

Erstmal vielen Dank XXXXX XXXXX Schreiben vom 11.05.2011.

Leider gehen Sie auch in diesem Schreiben vom 11.05.2011 wohl aus taktischen Gründen nicht auf Ihr Verschulden und auf Ihre sehr verspätete Reaktion auf den Sachverhalt ein. Ebenfalls vermisse ich eine Erklärung Ihrerseits, warum Sie sich nach meinen diversen Reklamationen vor meiner Kündigung am 30.07.2010 bis dahin überhaupt noch nicht bei mir gemeldet hatten. Erst nach meiner Kündigung vom 30.07.2010 haben Sie sich die Mühe gemacht Anfang Oktober zu reagieren.
Meiner Meinung etwas zu spät wie ich finde. Ein Festhalten an der Forderung erübrigt sich damit.
Auch Ihren versteckten Vorwurf das gültige Steuerrecht nicht anzuerkennen kann ich ebenfalls an Sie direkt zurückweisen.

Die Daten für Ihre Bemessungsgrundlage waren unvollständig, dieses hatten Sie mir in einem Ihrer Schreiben auch so bestätigt.
Eine korrekte Bemessungsgrundlage ist ohne die vollständigen Informationen aus der Fondsgesellschaft einfach nicht möglich.
Richtige Arbeitsweise von Ihnen wäre die komplette Einholung der erforderlichen Daten über die Fondsgesellschaft gewesen. Dem haben Sie sich ausdrücklich verweigert und Ihre Holschuld bei der Fondgesellschaft nicht erbracht.

Der für den Fond gültige Altbestandschutz wurde von Ihnen ebenfalls missachtet.
Den unter Altbestandschutz stehenden Fond habe ich wie von Ihnen richtig in Ihrem Schreiben vom 20.04.2011 vermerkt im Februar 2010 verkauft. Der Fond wurde auch im Februar 2010 steuerlich verrechnet.

Der von Ihnen genannte Sollsaldo ergab sich aus einer von Ihnen im Mai 2010 (also fast drei Monate später nach Fondsverkauf in Februar 2010) nachträglichen sowie zusätzlich erstellten Steuerkorrektur. Es stellt sich hier ebenfalls die Frage warum der Fond nachträglich fast drei Monate später nach Fondsverkauf in Februar 2010 nochmals steuerlich ein weiteres Mal im Mai 2010 behandelt wird.
Nichtsdestotrotz habe ich diesem Umstand fristgerecht widersprochen.

Auf meinen Einspruch haben Sie anschließend sehr spät reagiert. Hatte Ihnen letztes Jahr 2010 bereits 4x im Mai, 3x im Juni, 6x per Email sowie 1x in der Zweigestelle einen Einspruch gegen diese ungerechtfertigte Belastung geschickt.
Leider blieben meine Schreiben bis zum 06.10.2010 unbeantwortet [Fast sechs Monate keine Reaktion auf meinen Einspruch].

Nach aktueller Rechtslage haben Sie mit Ihrem Stillschweigen sowie Ihrer viel zu späten Reaktion meinen damaligen Einspruch in 2010 zugestimmt.

Zusammenfassend möchte ich Ihre Versäumnisse der übersichthalber in kurzen Stichworten nochmal
aufzeigen:


- Zuschicken einer zweiten Steuerkorrektur drei Monate nach Fondverkauf
- Fast sechs Monate keine Reaktion auf meine Einsprüche und Reklamationen
- Wochenlanges Stillschweigen [Damit Zustimmung meines Anliegens und automatisch Ungültigkeit Ihrer Forderung]
- Erste Reaktionen Ihrerseits erst nach meiner Kündigung am 30.07.2010
- Missachtung des Altbestandschutzes
- Zugrundelegung einer falschen Bemessungsgrundlage
- Unvollständige und fehlerhafte Datenauswahl
- Keine Informationsbeschaffung der erforderlichen Daten aus der Fondsgesellschaft

Haben Sie bitte Verständnis dass Ihre Verschulden nicht auf meine Kosten gehen kann.
Es wird von meiner Seite aus daher auch keinen nachträglichen Ausgleich des Betrages geben. etc.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Haben Sie konkrete rechtliche Fragen?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

1)Darf eine Bank nach Fondverkauf im Februar 2010 drei Monate später in Mai 2010 einfach eine Nachbelastung ohne Text bzw. Aufstellung schicken?

2) Da ich der Nachbelastung ca. 15x bis zu meiner Kündigung in Juli 2010 widersprochen und die Targobank sich erst in Oktober 2010 dazu geäussert hat, müsste doch mein Einspruch als stattgegegben gelten. So wie umgekehrt die Banken schreiben: Sollte die Kontoauszüge Fehler haben bitte innerhalb 6 Wochen widersprechen sonst gilt diese als akzeptiert.

3) Wie bekommen ich den unberechtigten SCHUFA Eintrag gelöscht?

4) Die Targobank droht mir jetzt mit gerichtlichen Maßnahmen und Geltendmachung der Forderung durch Inkasso? Wie soll ich mich am besten weheren.

5) Wie stoppe ich die Targobank in diesem konkreten Fall?

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

1)Darf eine Bank nach Fondverkauf im Februar 2010 drei Monate später in Mai 2010 einfach eine Nachbelastung ohne Text bzw. Aufstellung schicken?

 

- Nein.

 

2) Da ich der Nachbelastung ca. 15x bis zu meiner Kündigung in Juli 2010 widersprochen und die Targobank sich erst in Oktober 2010 dazu geäussert hat, müsste doch mein Einspruch als stattgegegben gelten. So wie umgekehrt die Banken schreiben: Sollte die Kontoauszüge Fehler haben bitte innerhalb 6 Wochen widersprechen sonst gilt diese als akzeptiert.

 

- Ganz so einfach ist es leider nicht.

 

3) Wie bekommen ich den unberechtigten SCHUFA Eintrag gelöscht?

 

- Hier hilft in der Regel ein anwaltliches Schreiben an die SCHUFA.

 

4) Die Targobank droht mir jetzt mit gerichtlichen Maßnahmen und Geltendmachung der Forderung durch Inkasso? Wie soll ich mich am besten weheren.

 

- Sofern eine vergleichsweise Einigung scheitert, müssen Sie erstmal abwarten, ob wirklich Post vom Inkasso kommt.

 

5) Wie stoppe ich die Targobank in diesem konkreten Fall?

 

- Erstmal heißt es abwarten und auch den SCHUFA-Eintrag löschen.

raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16753
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Habe der Bank ein letztes Eskalationsschreiben geschickt mit der Bitte um Aufhebung des SCHUF Eintrages bis Monatsende.

 

Sollte nichts geschehen, dann soll sich der Anwalt darum kümmern.

 

Soll ich so verfahren oder würden Sie jetzt anderes agieren?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sollten aber auch die SCHUFA direkt anschreiben.

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