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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin letztes Jahr in eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin letztes Jahr in eine Abo-Falle im Internet getappt. Habe dummerweise die erste Rate nach mehreren Mahnungen doch bezahlt und erhalte jetzt die im Vertra stehende zweite.
Was soll ich machen? Eine Kündigung wurde von der Firma nicht akzeptiert, mit Mahnungen und RA gedroht...
Bei der Internetseite handelt es sich um "OUTLETS.DE".
Bitte um eine Antwort für die weitere Vorgehensweise.
Vielen Dank.
MfG
Ralf Delonge
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

aus anwaltlicher Sicht gilt weiterhin der Rat, keine weiteren Zahlungen an die Gegenseite zu leisten.

Es handelt sich, wie Ihnen bekannt ist, um eine sogenannte Abo-Falle.

Es ist davon auszugehen, dass kein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist bzw. ein solcher wegen arglistiger Täuschung über die Kostenpflichtigkeit und im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis sittenwidrig ist.

Sie sollten daher der weiteren Forderung nochlans ausdrücklich widersprechen und avsieren, Betrugsanzeige erstatten zu wollen.

Das Ignorieren der Einwendungen und die Erhöhung des Kostendruckes durch Einschaltung eines Inkassobüros und eines Anwaltes dienen dazu, den Verbraucher zur Zahlung zu bewegen. Man setzt auf den sogenannten Angstzahler.

Die gerichtliche Geltendmachung erfolgt eher selten und nur dann, wenn kein Widerstand zu erwarten ist.

Setzen Sie daher ein Schreiben an die Gegenseite auf. Es ist wichtig, dass sie dem Vertragsschluss widersprechen und anfechten.

Weiterer Handlungsbedarf besteht dann nur, falls wider Erwarten Ihnen ein Mahnbescheid zugestellt werden sollte.

troesemeier und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was passiert, wenn ein Mahnbescheid kommt,in dem sogar noch höhere Kosten - Gebühren o. ä. angeführt sind... ?
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dann sollten Sie innerhalb von zwei Wochen Widerspruch einlegen. Ein entsprechendes Formular liegt einem solchen Mahnbescheid bei.

Die Gegenseite müsste dann Ihren Anspruch begründen und darlegen, dass ein wirksamer Vertragsschluss gegebenen ist.

Hiergegen können Sie sich dann verteidigen und alle denkbaren Einwendungen erheben.

Es dürfte ratsam sein, sich dann jedenfalls anwaltlich vertreten zu lassen.

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