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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Verbraucherrecht habe ich mehrere Mandate betreut.
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Ich habe ein problem mit Bundesagentur f r Arbeit, und zwar

Kundenfrage

Ich habe ein problem mit Bundesagentur für Arbeit, und zwar habe ich eine Umschulung wegen gesundheitliche Probleme beantragt ( meine Bandscheibe löst sich im Bereich Brustwirbelsäule auf). Die Amtsärztin hat mich als gesund genug eingestuft, obwohl sie weder meinen Arzt nach Befunde befragt hat noch hat sie mich selbst untersucht. Jetzt habe ich zufällig rausgefunden, dass mein Bruder gleiche Beschwerden hat ( hab zwar gewusst, dass er Probleme mit Bandscheiben hat, aber nichts genaueres) und vor 3 Jahren nach sogfältiger Untersuchung hat er eine Umschulung bekommen.
Mein Problem ist, dass ich nicht weiss zu wem ich gehen kann oder soll, wo mir am besten geholfen wird, sowohl rechtlich aber auch fachlich. Denn ich hab das Gefühl, das die ganze Berater bei uns in der Agentur sich selbst nicht so richtig auskennen.
Und sie wollen mir auch nicht schrifliche Absage bzw Gutachten, wegen Datenschutz, aushändigen.
Wäre Ihnen Sehr Dankbar, wenn Sie mir weiter helfen können.
mit freundlichen Grüßen
I.Ladygin
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Das mit dem Datenschutz halte ich hier für einen Vorwand. In der Akte können doch nur Informationen vorhanden sein, die sie persönlich betreffen.

 

Sie haben also sowohl gegenüber dem Arzt als auch gegenüber der Behörde grundsätzlich einen Anspruch auf Akteneinsicht. Meiner Erfahrung nach wird dieses manchmal sogar aus reiner Unwissenheit von den entsprechenden Sachbearbeitern/Ärzten pauschal verweigert.

 

Meiner Einschätzung nach sollten sie hier unbedingt einen Rechtsanwalt vor Ort beauftragen. Der Kollege sollte eine Spezialisierung im Bereich Sozialrecht aufweisen.

Zunächst sollte der Kollege bei dem Arzt und auch bei der Behörde Akteneinsicht beantragen, um sich einen Überblick über die Sachlage machen zu können. Erst dann kann abschließend beurteilt werden, ob ein gerichtliches Vorgehen Aussicht auf Erfolg hat.

 

Sie haben geschrieben, dass sie einen Antrag gestellt haben. Sofern es nicht gut läuft, wird dieser Antrag voraussichtlich abgelehnt werden. Hierzu werden sie dann aber einen rechtsmittelfähigen Bescheid erhalten. Gegen diesen Bescheid können sie dann innerhalb eines Monats ab Zustellung Widerspruch einlegen.

 

Sollte auch der Widerspruch zurückgewiesen werden, können sie wieder innerhalb eines Monats ab Zustellung des ablehnenden Widerspruchsbescheides hiergegen Klage vor dem zuständigen Sozialgericht erheben. Auch hierbei sollten Sie sich unbedingt von einem Rechtsanwalt vor Ort unterstützen lassen.

 

Der nächste Schritt wäre also die Beauftragung eines im Sozialrecht erfahrenen Kollegen vor Ort.

 

Sofern sie über nicht hinreichende finanzielle Mittel zur Beauftragung eines Rechtsanwalts verfügen, können sie für die außergerichtliche Beratung/Vertretung gegenüber der Behörde beim zuständigen Amtsgericht so genannte Beratungshilfe und für einen eventuell später (hoffentlich nicht) notwendig werdendes Klageverfahren so genannte Prozesskostenhilfe beantragen.

 

Sofern sie einen Kollegen beauftragen, unterrichten sie diesen bitte von Anfang an, dass sie auf beratungshilfe- beziehungsweise prozesskostenhilfebasis vertreten werden möchten.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.


Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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