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abogado_berlin
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Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
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abogado_berlin ist jetzt online.

Guten Abend! m chte Ihnen kurz mein Problem schildern. Ich

Kundenfrage

Guten Abend!
möchte Ihnen kurz mein Problem schildern. Ich hatte bei Weight Watchers ein Online Abonnement, das ich zum 30.09.2009 schriftlich kündigte. Am 02.12.2010 bekam ich eine
Mahnung über die offenen Gebühren in Höhe von € 119,60. Angeblich erfolgte keine Kündigung, sie wollten einen Nachweis über die Kündigung per eMail. Ich habe am 15.02.2011 die Kopie meiner schriftlichen Kündigung übersandt. Daraufhin bekam ich am 18.05.2011 die Forderung in Höhe von 193,45 von einem Inkassounternehmen. Meinen Einspruch per Mail haben diese angeblich auch nicht erhalten.Ich habe am 22.08.2011
den per eMail erfolgten Einspruch sowie den Schriftverkehr mit Weight 'Watchers übersandt, mit dem Hinweis, dass ich am 23.08.2011 zur einer Anschlußheilbehandlung muß (Bandscheiben-OP) und sie die Angelegenheit bis zum 15.09.2011 zurückstellen möchten. Als ich nach Hause kam, lag ein Schreiben von Liquidia vor mit einer Fristverlängerung und eine Zahlung bis zum 15.09.2011 vor,ansonsten erfolgt das gerichtliche Mahnverfahren. Kann eine Mahnbescheid erfolgen, ich bin der Meinung es müßte doch eigentlich erst geklärt werden ob die Kündigung vorhanden ist. Ich soll nachweisen, dass die Kündigung erfolgte. Wie kann mir WW nachweisen, dass bei Ihnen ein Fehler vorliegt wenn erst nach 1 Jahr eine Mahnung kommt.
Können Sie mir mitteilen, ob ich zahlen muß oder was ich machen soll.

Ich bedanke XXXXX XXXXX für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüssen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

das Einleiten eines Mahnverfahrens setzt nicht voraus, dass der Antragsteller nachweist, dass die Forderung berechtigt ist.

Das Mahngericht prüft insbesondere nicht, ob eine Forderung vorliegt oder diese berechtigt ist.

Sie erhalten daher die Gelegenheit, Widerspruch gegen den erlassenen Mahnbescheid innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung zu erheben.

Legen Sie Widerspruch ein, dann muss der Antragsteller die Forderung begründen, indem dieser vor dem zuständigen Gericht klageweise die Forderung aufrechterhält. Für die Wirksamkeit einer
Kündigung sind Sie aber darlegungs- und beweispflichtig. Die Aufbewahrung der Email oblag Ihnen.

Dass eine Mahnung erst nach einem Jahr erfolgte steht dies nicht entgegen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann mir das Inkassounternehmen am 30.08.2011 eine Zahlungsfrist bis zum 15.09.2011 stellen, obwohl mitgeteilt, dass bisw zum 14.09.2011 nicht erreichbar (AHB - nachweisbar)
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja. Sie müssen Vorkehrungen zur Erfüllung etwaiger Zahlungsverpflichtungen treffen. Ihre Abwesenheit hat keine Auswirkung auf Zahlungsfristen.

Die Gegenseite hätte sogar ohne Mahnung Mahnverfahren bzw. Klage einreichen können.
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 6 Jahren.
haben Sie noch Nachfragen?
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Sie keine weiteren Nachfragen haben, dann bitte ich Sie darum, meine Antwort zu akzeptieren

Vielen Dank