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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3445
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich bin vom DKD Hamburg per Telefonaktion f r eine 1-Monatige

Kundenfrage

Ich bin vom DKD Hamburg per Telefonaktion für eine 1-Monatige "Probeaktion" geworben worden, d.h ich bekomme eine Anzahl von Postkarten, die ich nur noch mit meinem vorgedruckten Aufkleber bestücken mußte und abschicken sollte. Wenn es mir gefällt könnte ich für eine Gebühr weitermachen. Ich habe aber nicht weitergespielt und erhalte jetzt eine rechnung in Höhe von 87€. Was ist zu tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage zu der ich aufgrund Ihrer Schilderung gerne informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Wenn keine Kostenpflicht vereinbart worden ist, dann hat die Gegenseite keinen Anspruch auf Zahlung.

In einem etwaigen Rechtsstreit wäre es Sache der Gegenseite zu beweisen, dass eine Kostenplicht vereinbart worden ist.

Es ist aber nicht davon auszugehen, dass das Unternehmen es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen wird. Vielmehr wird versucht werden, Sie außergerichtlich mit Mahnungen unter Druck zu setzen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Gegenseite geht aber davon aus, daß Kosten vereinbart wurden, in dem Sie, da ich nach einem kostenlosen Monat nichts widerrufen habe, das "Abo auf ein Jahr verlängert hat.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Diese automatische Verlängerung muss auch vereinbart sein. Auch für diese Vereinbarung trägt die Gegenseite die Beweislast.

Da der angebliche Vertrag telefonisch geschlossen worden ist, können Sie zudem ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beträgt 2 Wochen, wenn Sie wirksam auf die Widerrufsmöglichkeit hingewiesen worden sind. Ohne diesen Hinweis können Sie jederzeit widerrufen.

Das Unternehmen ist schon bekannt, wie Sie nachfolgendem Link entnehmen können:

http://www.echte-abzocke.de/computer-internet/1741-dkd-deutscher-konsumentendienst-hamburg.html
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich soll ein Schreiben erhalten haben, bei dem der Hinweis enthalten gewesen sein soll, daß ich widerrufen müßte oder es kommt zu einem Abo. Das soll Ende Mai gewesen sein. Ich habe aber erst wieder ein Paket im August erhalten, worauf hin ich dann per Fax gekündigt habe und auch die bestätigung erhalten habe, allerdings erst für ein halbes Jahr später
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Gegenseite muss das Zustandekommen des Vertrages beweisen, wozu auch diese automatische Vertragsverlängerung gehört. Es müsste also bewiesen werden, dass Sie im Mai ein Schreiben bekommen haben. Dieser Beweis wird für die Gegenseite schwierig zu führen sein.

Außerdem kann ein Vertrag nur zustandgekommen, wenn beide Parteien eine Willenserklärung abgeben. Es reicht also nicht, wenn die Gegenseite Ihnen schreibt, dass automatisch eine Vertragsverlängerung eintritt. Sie hätten dieser Klausel zustimmen müssen, was Sie nicht haben.

Zudem dürfte Ihre Kündigung als Widerruf gemäß § 355 BGB zu werten sein, sodass schon aus diesem Grund kein wirksamer Vertrag vorliegt.

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