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Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
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abogado_berlin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, gerade erhielt ich per Email

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerade erhielt ich per Email ein Schreiben der Fa. Miranavo Content Plus (Alexander Hennig), in der ich aufgefordert werde, einen Betrag i.H.v. 96,-- € für ein 12 Monats Abonnement zu zahlen, welches ich am 21.08.2011 im Internet abgeschlossen haben soll. Nun stimmt zwar die Email Adresse, aber nicht die im Briefkopf angegebenen Daten. Des Weiteren habe ich natürlich kein Abonnement abgeschlossen! In einer ersten Recherche im Internet zeigte sich dann aber sofort, dass sowohl die Firma Miranavo Content Plus als auch der Herr Alexander Hennig bereits einschlägig für diese Vorfälle bekannt sind.Meine Frage leutet nun: Wie verhalte ich mich hier richtig? Mir passiert so etwas zum ersten Mal und es gibt in den verschiedenen Foren unterschiedlichste Tipps. Rein intuitiv würde ich dazu tendieren, erst einmal gar nichts zu unternehmen und erst auf einen gerichtlichen Mahnbescheid mit einem Widerspruch reagieren, da dann m.E. der Mahnende seinen Anspruch begründen muss?

Mit freundlichen Grüßen,
C.Wilke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Sie sollten die Firma anschreiben und mitteilen, dass Sie keinen Vertrag abgeschlossen haben. Es ist nämlich so, dass die Gegenseite Ihnen beweisen muss, wie der Vertrag angeblich zustande gekommen ist.

Ich empfehle Ihnen den Vertrag auch vorsorglich schriftlich (per Email und zusätzlich per Einschreiben mit Rückschein) zu Widerrufen. Die Widerrufsfrist ist zwar abgelaufen. Es kommt aber vor, dass die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß erfolgt ist, was zur Folge hätte, dass die Frist gar nicht zu laufen anfing.

Wenn Sie beim Vertragsabschluss (sollten Sie doch den Vertrag abgeschlossen haben) nicht darauf hingewiesen worden sind, dass eine Anmeldung kostenpflichtig war, sollten Sie den Vertrag auch vorsorglich wegen arglistiger Täuschung (123 BGB) anfechten. Es ist dem durchschnittlichen Verbraucher nicht absehbar, dass solche Leistungen kostenpflichtig sein können, was von der Rechtssprechung als Anfechtungsgrund angesehen werden kann.

Sie haben richtig reagiert: es sollte hier nicht bezahlt werden und weitere Korrespondenz würde ich überprüfen aber ansonsten ignorieren. Wichtig dabei ist, sollten Sie einen Mahnbescheid erhalten, dass Sie Widerspruch innerhalb der 14-Tage-Frist erklären.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte, sollten Sie keine Nachfragen haben, um Akzeptierung meiner Antwort.
abogado_berlin und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Grueneberg,

vielen Dank für die Antwort. In der mir per Email zugesandten Rechnung stimmt allerdings weder der Vor- und Nachname, die Straße und auch nicht die PLZ mit dem Ortsnamen. Nur die Email Adresse ist korrekt. Ein weiterer Grund, ruhig bleiben zu können?

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Wilke

Experte:  abogado_berlin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, genauso

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